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Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel”.

 

  • In Hannover ging der G8-Gipfel der Techniker zu Ende: die Hannover-Messe
    Was wollten ein Bloomberg-Kaffeebecher und zahlreiche Verschlusskappen in Hannover? Die Industriemesse besuchen!
    von Ingeburg Peters

    Hier noch schnell die Messenachlese:
    habe unübersehbare Menge verschiedener Muster von Kappen, Stopfen und weiteren individuellen Schutzelementen mitgebracht:
    Hülsen mit Lamellen und ohne, flexible Griffkappen, Leitungsendkappen,Rohrschutzkappen, Wellenschutz, Kegelverschlüsse,Flanschabdeckungen,Schraubkappen mit Dichtring, Staubschutzkappen,Schnellverschlüsse,Schmiernippelkappen, Sechskantkappen,Klemmkappen,Quadratstopfen,Rechteckstopfen,
    Griffstopfen,Kontaktschutz,Kegelstopfen, Eindrehelemente, Dünnwandstopfen,Universalschutz mit Ringlasche, Dichtstopfen mit O-Ring.

    Alles geht nach Plan, war ungeschriebenes Motto der diesjährigen Hannover-Messe. So wie hier bei Regional Medien: Nicht auf eine gedruckte Ausgabe warten, einfach online lesen!

    Wussten Sie zum Beispiel...

    ...dass hohe Temperaturen einen Müsli-Riegel explodieren lassen können? Nestlé schon -und hat industriell vorgesorgt...

    ...dass Antwerpen, einer von Europas größten Häfen, Billionen Euro in den Umschlag von Chemikalien und Petrochemikalien investiert?

    ...dass in den letzten 3 Jahren der Konkurrenzdruck unter den größten Fabriken enorm zugenommen hat? Helmuth Knauthe von Thyssen Krupp: "Die Anzahl kleinerer Projekte sinkt, Mega-Projekte werden als sicherer beurteilt."

    ...dass China die Kohleindustrie ausbaut, um von importiertem Öl wegzukommen...

    ...dass Bayer in Dormagen eine neue TDI-Kunststofffabrik erbaute, bei denen Einzelteile mit dem Gewicht von 30 ausgewachsenen Elefanten (170 Tonnen) von einem speziellen caterpillar-Kran bewegt und zerlegt auf 35 Lastwagen über die Rheinbrücken angeliefert wurden?
    Die Investoren des Chemie-Giganten waren mit den Gewinnen aus Pflanzenschutzmitteln und Pharmazie nicht zufrieden...(da kommen einer sämtliche ngo's, peace-journalisten und grünen rührend niedlich vor...) Hannelore Kraft kam zur Eröffnung.  300 000 Tonnen des wichtigsten Plastik-Vorprodukts Toluene Diisocyanate (TDI) werden jährlich dort produziert, weltweit sollen es 1,5 Mio. Tonnen werden. Die Saudis bauen ebenfalls eine Fabrik, in Sadara, die demnächst fertig wird.
    Entdeckt wurde TDI von Otto Bayer in den 30ern.

    ...dass die USA in der pole position der Düngemittel-industrie stehen? Investiert werden in Europa 224 Mill.€ in 4 Fabriken, 11367 Mil.€ in Nordamerika mit 13 Fabriken, 3900 Mil.€ in Afrika mit 4 Fabriken,1764 Mil.€ in Asien mit 4 Fabriken.
    Durch günstige Öl- und Gaspreise wächst die Phosphat, Nitrogen- und Ammoniakhaltige Produktion gigantisch an und trägt dann so romantische Namen wie Spiritwood Energy Park in North Dakota.
    Weitere Infos unter www.groab.net

    ...dass die norddeutsche Heide Raffinerie in Hemmingstedt, die 4 Millionen Tonnen Öl pro Jahr verarbeitet, ihr Sicherheitssystem modernisiert: http://www.heiderefinery.com/

    ...dass Deutschland in Schwellen- und Entwicklungsländern zunehmend Marktanteile verliert, weil dort erschwingliche und robuste Technik nachgefragt wird? Mit Low-Cost-Innovationen, auch bekannt als "frugale Innovation" sollen nun Wettbewerber aus Niedriglohnländern herausgefordert werden?

    ...dass zur Neuen Seidenstraße-Initiative Litauen, Weißrussland, China, und auch der Chemie-Cluster Bayer gehören?

    (Nachsatz:Als Journalistin geboren, über die Jahrzehnte hin zur Konkreten Poesie gekommen... Da ist ein Hannover-Messe-Rap fällig: FDI und TDI, DTM und EDD, IEC und LLC, TEG und DLR. Ab hier können die Fantastischen Vier weitersingen, MfG mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt uns zu Füßen...in Hannover.ip)



  • „Fundamentalisten“, „Extremisten“ oder „Terroristen“?
    Imad Mustafa Der Politische Islam Zwischen Muslimbrüdern, Hamas und Hizbollah
    Dienstag, 21. April 2015, um 19 Uhr im Pavillon Hannover , Lister Meile 4 , 30161 Hannover
    Näheres zum Buch: http://www.mediashop.at/typolight/index.php/buecher/items/imad-mustafa---der-politische-islam
    Täglich in den Medien verbreitete Begriffe wie „Fundamentalisten“, „Extremisten“ oder „Terroristen“ assoziieren den Islam mit irrationalen Formen von Gewalt- und Herrschaftsausübung. Das vorliegende Buch lässt die Protagonisten der islamischen Welt selbst zu Wort kommen, deren Stimmen nach dem „Arabischen Frühling“ lauter und vernehmbarer geworden sind.
    Imad Mustafa stellt die bekanntesten politischen islamischen Bewegungen und Denker in einen historischen und gesellschaftlichen Kontext, indem er ihre programmatischen Schriften und Reden übersetzt und kritisch analysiert. Er tritt damit zugleich den Nachweis an, dass es sich bei den vorgestellten Gruppen aus dem Nahen Osten und Nordafrika um genuin politische Organisationen handelt.

    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

  • Theaterstück zum Thema sexueller Missbrauch und multiple Persönlichkeit


    Der Frauennotruf und die Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch der Region Hannover zeigen gemeinsam das Stück „Jenseits vom Tag“

    Hannover  – Die Fachberatungsstelle Frauennotruf Hannover und die Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen der Region Hannover zeigen das Theaterstück  „Jenseits vom Tag“  zum Thema sexueller Missbrauch und multiple Persönlichkeit von und mit Beate Albrecht. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung für den Alltag traumatisierter Menschen sensibilisieren“, sagt Petra Klecina vom Frauennotruf. 
    Die Veranstaltung am Montag, 20. April 2015, ab 16.30 (Stehimbiss) bis 19 Uhr,  Haus der Region, Raum N 002, Hildesheimer Str. 18, Hannover, wird um 17 Uhr eröffnet von Sozialdezernent Erwin Jordan. Im Anschluss führt Claudia Chodzinksi, Traumaberaterin des Frauennotrufs Hannover, mit ihrem Kurzvortrag „Dissoziative Störungen als Folge von sexuellen Gewalterfahrungen“ in das Thema ein, bevor um 17.30 Uhr das einstündige Theaterstück „Jenseits vom Tag“ beginnt (ab 16 Jahre).
    Die Fachberatungsstelle Frauennotruf Hannover bietet Beratung, Unterstützung und Information für betroffene Frauen und jugendliche Mädchen zu sämtlichen Formen sexualisierter Gewalt. In 2014 konnten 207 Frauen und jugendliche Mädchen beraten und  begleitet werden, in verschiedenen Gruppenangeboten fanden weitere 123 Frauen Stabilisierung und Unterstützung. Auch Angehörige, Freundinnen, Bezugspersonen von betroffenen Frauen und Mädchen sowie Fachkräfte können sich beraten lassen. Die Beratungen sind kostenlos und auf Wunsch anonym.
    Kontakt: Telefon (0511) 33 21 12 oder E-Mail
    info@frauennotruf-hannover.de
    Im Laufe der letzten 25 Jahre hat die Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen der Region Hannover knapp 1.800 Kinder und Jugendliche sowie deren Umfeld unterstützt – in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich rund 100 pro Jahr. Die Mehrheit der ratsuchenden Mädchen und Jungen ist zwischen 6 und 16 Jahren alt, in den meisten Fällen nehmen Sorgeberechtigte oder der Allgemeine Soziale Dienst Kontakt zur Beratungsstelle auf. Die Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen berät unabhängig und vertraulich. Die Beratungen sind ebenfalls kostenlos und auf Wunsch anonym. Kontakt: Telefon (0511) 616-2 21 60 oder E-Mail: BST-missbrauch@region-hannover.de



  • Mehr als 70 Prozent der deutschen Bevölkerung kaufen Waren und Dienstleistungen per Mausklick
    – Tendenz steigend. Immer häufiger kommen dabei Mobile Phones und Tablets statt Notebook oder PC zum Einsatz. Wie schafft es ein Unternehmen, sich auf dem hart umkämpften Online-Markt in erster Reihe zu behaupten, seine Kunden über alle mobilen Endgeräten adäquat anzusprechen und ihnen maßgeschneiderte Angebote zu unterbreiten?  Networking Event München unter dem Titel Urknall – Die digitale Revolution im Marketing.WhatsApp, WeChat & Co – wie kann ich durch Targeting & Profiling von der veränderten Mediennutzung profitieren? oder Mobile first statt mobile friendly – wie verändert sich die Nutzung von Endgeräten? Auch zum Thema Unique Content oder die Veränderung der SEO Kriterien werden wir Informatives erfahren. Datum: Montag, 11. Mai 2015, ab 18:30 Uhr Ort: Westin Grand München, Arabellastraße 6, 81925 München
    Über das Thema diskutieren auf dem Podium
    ♦ Sascha Ross, Senior Manager Digital Field Marketing D/A/CH Starwood Hotels & Resorts
    ♦ Dieter Romatka, Geschäftsführender Gesellschafter Institut für Strategie und Kommunikation
    ♦ Jan Valentin, Senior Vice President & Managing Director Kayak Europe
    ♦ Leila Summa, Lead Travel Industry DACH Facebook Deutschland (angefragt) Das Gespräch moderiert Steffen Ball, Geschäftsführer BALLCOM GmbH.

    www.travelindustryclub.de


  • Mindestlohn, Allergenkennzeichnung, Hygienekontrollen
    Am 4. Mai findet der Fachtag des Gastgewerbes in Verden statt. Mitglieder, die an der Verbandspolitik Interesse haben, können anschließend am 5. Mai noch am Tag der Kreisverbände teilnehmen. Hier geht es um den Mindestlohn, die Allergenkennzeichnung, die Hygienekontrollen und weiteren  aktuellen Branchenthemen. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos!

  • „Freiräume – Arbeiten auf Augenhöhe“

    hannoverimpuls | BRANCHENFORUM
    Spitzenleistungen, Innovationen und hohe Motivation
    Globalisierung, Fachkräftemangel und nicht zuletzt die Generation Y sorgen derzeit für ein verstärktes Interesse nach neuen Formen der Zusammenarbeit und Unternehmenskulturen, für die es bereits Vorreiter im deutschsprachigen Raum gibt. Es gibt viele Beispiele von Firmen, die ihre eigene Kultur und ihre Entscheidungsprozesse in den letzten Jahren verändert haben. Sie zeigen uns, dass mit Lust auf Leistung und Qualität, Kundennähe und Freude bei der Arbeit Spitzenleistungen und Innovationen zum neuen Standard werden.
    Das Branchenforum „Freiräume – Arbeiten auf Augenhöhe“,stellt die unterschiedlichen Wege und Irrwege einer neuen erfolgreichen Arbeitswelt-Kultur vor, mit Niels Pflaeging, Organisationsberater und Autor von „Die 12 neuen Gesetze der Führung“ und „Organisation für Komplexität“, dem Initiator des konsensdemokratisch organisierten Produktionskollektivs Premium-Cola Uwe Lübbermann und dem Sprecher des Agile Center of Excellence (ACE) der Volkswagen AG Stefan Waschk.
    29. und 30.05.2015 im Haus der Wirtschaftsförderung an der Vahrenwalder Str. 7 in Hannover, eine Kombination aus Konferenzvorträgen, Workshops und OpenSpace-Sessions auf den neuesten Stand in Fragestellungen, Erfahrungen und Wissen über Unternehmenskulturen der Zukunft. 
    Die Veranstaltung richtet sich deutschlandweit an Führungskräfte und Mitarbeiter aus großen und kleinen Unternehmen sowie an interne und externe Berater und Coaches, die neugierig auf eine neue Unternehmenskultur sind und mitdiskutieren, mitgestalten und sich – besonders in der Region Hannover – vernetzen wollen.
    Mehr Informationen, Anmeldung und Tickets gibt es unter folgendem Link: Branchenforum - Freiräume

     

  • Langzeitleistungsbezieher rücken in den Fokus

    Zum ersten Mal vereinbaren Region Hannover und Agentur für Arbeit Hannover mit dem Jobcenter Region Hannover gemeinsame arbeitsmarktpolitische Schwerpunkte. In den kommenden Jahren sollen mehr Langzeitbezieher von Arbeitslosengeld II eine existenzsichernde Arbeit finden. Die Vereinbarung bündelt die Leistungen beider Träger zur Unterstützung und Förderung arbeitsuchender Menschen. Eine solche Vereinbarung stellt in Niedersachsen ein Novum dar.
    Das Jobcenter Region Hannover betreut seit Januar 2005 die Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Region Hannover. Rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an 18 Standorten Ansprechpartner für die Kunden der etwa 61.500 Bedarfsgemeinschaften der Region Hannover.
    Das Jobcenter unterstützt Menschen auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit und trägt so dazu bei, dass der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften bestritten werden kann. Es unterstützt auch die Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit und sichert den Lebensunterhalt, wenn dies auf andere Weise nicht erreicht werden kann.

    Dies ist eine Presseinformation, gekürzt und eingefügt


  • Wein, Weiber und Gesang

    Musik und Poetry Slam mit den Friederiken Sisters

    Es gibt viele Krankheiten, die im Diakoniekrankenhaus Friederikenstift (DKF) geheilt werden. Nicht alle werden mit den gleichen Mitteln behandelt. Manchmal greifen die Friederikenschwestern zu besonderer Medizin: Ihre Lieder und Gedichte sind Pflaster für die Seele – auch für diejenigen, die nicht erkrankt sind. Am Donnerstag, den 23. April, singen und dichten die Friederiken Sisters um 19.30 Uhr in der Kirche des DKF (Humboldtstraße 5). Ein fröhlicher Abend mit Pop, Klassik, Folk, Spirituals und einem guten Glas Wein. Der Eintritt ist frei, Spenden gehen an die Dorothea-Geweke-Stiftung, die sich für diakonische (Fort-)Bildung einsetzt.


  • Kritische Infrastruktursysteme wie Kraftwerke, Produktionsanlagen oder Verkehrseinrichtungen erfordern ganz besonderen Schutz - Weltgrößte Industriemesse jetzt in Hannover

    Industrie 4.0 und das Internet der Dinge bieten ungeahnte Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die von der deutschen Industrie angegangen werden müssen. Denn: Sobald ein System mit dem Internet verbunden ist, müssen interne wie externe IT-Schwachstellen berücksichtigt werden. Industriespionage, Datenabfluss sowie Sabotage von Produktionsanlagen gilt es zu verhindern. Der IT-Sicherheitsexperte Kaspersky Lab zeigt, auf was die deutsche Industrie heutzutage beim Schutz von kritischen Infrastruktursystemen sowie beim Internet der Dinge aufpassen sollte.
    Entsprechend eines BSI-Berichts von Ende 2014 wurde ein deutsches Stahlwerk gehackt [1]. Steuerelemente fielen aus, ein Stahlofen ließ sich nicht mehr herunterfahren. Grundsätzlich können kritische Systeme gehackt werden – im industriellen Umfeld der denkbar ungünstigste Fall. Kritische Infrastruktursysteme wie Kraftwerke, Produktionsanlagen oder Verkehrseinrichtungen erfordern ganz besonderen Schutz. Die Plattform Kaspersky Security System [2] ist in das Echtzeitbetriebssystem Pike OS von Sysgo eingebettet und bietet speziellen Schutz für Systeme, die erweiterte Sicherheit erfordern wie beispielsweise intelligente Stromnetze (Smart Grids), das Internet der Dinge oder kritische Infrastruktursysteme.
    Die zunehmende Vernetzung von Dingen ermöglicht eine weitere große Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Unternehmen sollten daher immer den Ansatz „Security by Design“ berücksichtigen. Das heißt: Bei jeder Komponente, die mit dem Internet verbunden wird, sollte von Beginn an die IT-Sicherheit gedacht und entsprechende Vorkehrungen wie Netzwerksegmentierung vorgenommen.

    [1] https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Lageberichte/Lagebericht2014.pdf?__blob=publicationFile
    [2] http://newsroom.kaspersky.eu/de/texte/detail/article/kaspersky-lab-praesentiert-kaspersky-security-system-und-dessen-integration-in-pikeos-von-sysgo/

    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt


  • Veranstaltungsreihe zu Karl Phillip Moritz

    „Das Karl Philipp Moritz-ABC“– literarischer Moritz-Abend mit Dr. Lothar Müller und Finn-Ole Heinrich Hannover/Neustadt a. Rbge. – Eine dreiteilige Veranstaltungsreihe des Teams Kultur der Region Hannover beschäftigt sich mit dem Leben und Werk von Karl Philipp Moritz (1756–1793). Der Schriftsteller, Aufklärer, Pädagoge und Journalist hat seine Kindheit und Jugend überwiegend in Hannover verbracht und ist einer der größten, aber immer noch zu wenig bekannten Autoren der deutschen Literaturgeschichte. In der zweiten Veranstaltung am 27. Mai 2015 widmet sich der Literaturwissenschaftler Lothar Müller dem Buch „Das Karl Phillip Moritz-ABC“, das er selbst 2006 zum 250. Geburtstag des Autors zusammenstellte. Los geht’s um 19.30 Uhr im Museum August Kestner. Das Moritz-Lesebuch ist keineswegs ein Nachschlagewerk, sondern versteht sich als Anregung zur Sprach-, Denk- und Menschenkunde. Es vereint ausgewählte Gedanken und Texte aus verschiedenen Moritz-Schriften, die von – auch heute noch aktuell anmutenden – Themen aus Kunst und Kultur, Journalismus, Pädagogik, Psychologie und vom Reisen handeln. Der Abend gehört Lothar Müller und Finn-Ole Heinrich, die Biografisches über Moritz erzählen, aus seinen Originaltexten lesen, außerdem auch Passagen aus seinem 1790 erschienenen „Neues ABC Buch“, einer Anleitung zum Denken für Kinder. Der Literaturwissenschaftler Dr. Lothar Müller promovierte mit einer Arbeit über Karl Philipp Moritz. 1997-2001 war er Feuilleton-Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, danach wechselte er als Literatur-Redakteur zur Süddeutschen Zeitung, für die er seitdem im Berliner Büro arbeitet. Seit 2010 ist er außerdem Honorarprofessor an der Berliner Humboldt-Universität. Für seine feuilletonistische Arbeit wurde Lothar Müller mit dem Alfred-Kerr-Preis (2000), dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2008) und mit dem Berliner Preis für Literaturkritik (2013) ausgezeichnet. Finn-Ole Heinrich studierte in Hannover Filmregie und Bildende Kunst und lebt seit 2009 als freier Autor in Hamburg. Kritiker bescheinigen den Texten und Geschichten Heinrichs, der auch als Drehbuchautor arbeitet, häufig filmische Qualitäten. Neben anderen Auszeichnungen und Stipendien erhielt Finn-Ole Heinrich bereits den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Kinderbuch für Frerk, du Zwerg (2012), die Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis für Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt – Mein kaputtes Königreich (2013) und den LUCHS-Preis von Radio Bremen und DIE ZEIT (2015). Veranstaltungsort: Museum August Kestner, Trammplatz 3, 30159 Hannover. www.museum-august-kestner.de Karten: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro; Vorverkauf: per E-Mail unter museum-august-kestner@hannover-stadt.de oder Di. und Do. bis So. 11-18 Uhr, Mi. 11-20 Uhr unter Telefon: (0511) 168 427 30. Dritter Termin der Veranstaltungsreihe: 12. Juni 2015, 19.30 Uhr: Literaturhaus Hannover, Sophienstr.2, Hannover Karl Philipp Moritz in Italien: Was Goethe für mich getan hat, kann ich ihm nie verdanken Ein italienischer Moritz-Abend mit Prof. Dr. Peter Nickl, Marlene-Sophie Haagen und Frédéric Brossier Kooperationspartner der Moritz-Reihe sind das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, das Museum August Kestner, Literaturhaus Hannover sowie das Italienische Generalkonsulat und die Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft in Hannover.

  • Saisonstart, Sternpilgern und Lichtinstallationen
    Mit einem „Sternpilgern“ wird das 10-jährige Bestehen des Pilgerweges Loccum-Volkenroda gefeiert.  Foto: HkD
    Pressemitteilung Der Pilgerweg Loccum-Volkenroda feiert Geburtstag

    Seit zehn Jahren pilgern Menschen auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda. Gefeiert wird der „Geburtstag“ am Sonntag, 10. Mai mit einem Sternpilgern zum Kloster Bursfelde in der Nähe von Göttingen. Die Pilgernden treffen sich um 9.15 Uhr auf dem Gelände der Klosterkirche zur Andacht und dem Pilgersegen. Eine Anmeldung für das Sternpilgern bis 4. Mai mit der Benennung der gewünschten Tour ist erforderlich unter Mail pilgerweg@loccum-volkenroda.de. Die Kosten betragen inclusive Bus, Kaffee und zwei Stück Kuchen 15 Euro. 
    Im Rahmen der diesjährigen Lutherdekade „Reformation und Bild“ wird in Bursfelde ebenfalls das ausgeschriebene Kunstprojekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für den Pilgerweg Loccum-Volkenroda vorgestellt. Die Künstlerin Nikola Dicke aus Osnabrück wird bis Oktober in sechs Kirchengemeinden mit Pilgernden, Gemeindegliedern und weiteren Interessierten aus Pilgerliedern und Origamifaltkunst Lichtinstallationen kreieren und diese an und in den Kirchen visualisieren.Weitere Informationen sind erhältlich unter www.loccum-volkenroda.de


  • ?Einmal Garten to go, bitte!?


    Unter der Schirmherrschaft der Initiatorin der ?Essbaren Stadt Andernach?, Heike Boomgaarden, stellt Schloß Ippenburg in dieser Saison den Megatrend ?Urban Gardening? in den Focus.
    10 Künstler und 10 Gärtner zeigen zum Ippenburger Sommerfestival ihre Version vom ?Garten to go!? Ein Feuerwerk der Ideen, Workshops und Events erwartet den Besucher vom 18.-21. Juni in den Ippenburger Gärten und im Heckenlabyrinth.
    Zunächst aber der Saisonstart mit dem Ippenburger Frühlingsfestival vom 30.April bis zum 3.Mai! Mit großer Tulpenschau, einer verführerischen Inszenierung in der Remise, die die Floristikmeisterin Gudrun Gosmann aus Osnabrück und der Koch und Barmann Stephan Stohl unter das Motto ?Cocktails und Smallfood? stellen, und mit über 100 Ausstellern!
    Die Festivaltermine 2015
    30.April ? 3.Mai ?Ippenburger Frühlingsfestival?,11.00-18.00 Uhr, Eintritt 12 18.-21.Juni ?Ippenburger Sommerfestival?, 11.00-19.00 Uhr, Eintritt 15? Erw. 19. und 20.September ?Ländliches Herbstfest? 11.00-18.00 Uhr, Eintritt 12? Erw. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei www.ippenburg.de