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  • KKH: Blitzgefahr – bei Gewitter keine Schirme aufspannen Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwettern: Ruhe bewahren und Panik vermeiden

    Nun kommt der Sommer 2015 doch noch in Schwung. Klettern die Temperaturen nach oben, steigt aber auch das Risiko für Gewitter und damit für Unwetter-Alarm in Deutschland. Anhaltende Hitzewellen werden von Gewittern mit Starkregen, Hagelschauern und Sturmböen abgelöst. In manchen Bundesländern ist die Gewitter-Gefahr besonders hoch. Denn statistisch gesehen ist die Blitzdichte regional sehr unterschiedlich, wie eine Studie des Blitz-Informationsdienstes von Siemens herausgefunden hat. Demnach zucken vor allem in Sachsen und Brandenburg die meisten Blitze vom Himmel. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Anzahl der Blitze dagegen am geringsten. Bei einem Gewitter schlägt das Wetter oftmals in kurzer Zeit um: Gerade eben schien noch die Sonne am Himmel, wenig später prasselt Regen nieder und zahlreiche Blitze zucken Richtung Erde. Vor allem bei Großveranstaltungen ist bei Unwetter-Alarm Vorsicht geboten. Wenn viele Menschen auf einer Freifläche – wie bei einem Musikkonzert, einem Festival oder einem Zeltlager – von einem Gewitter überrascht werden, müssen Veranstalter und Verantwortliche umsichtig reagieren. „Auch wenn die Gefahr bei einem Gewitter relativ gering ist, von einem Blitz getroffen zu werden: Bei solchen Großveranstaltungen im Freien kommt es immer mal wieder zu Blitzunfällen, da die Menschen die höchsten Punkte in der Umgebung sind“, erklärt Christian Kollek vom Serviceteam der Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. Die Gefahr wird vergrößert, wenn die Besucher ihre Regenschirme aufspannen, da diese noch weiter aus der Menge herausragen. Deshalb sind Schirme, Fahnen und ähnliches auf den Boden zu legen. In den meisten Fällen kann es sinnvoll sein, aufgrund des Unwetters eine Unterbrechung anzuordnen. Gibt es keine Möglichkeit für einen Unterschlupf in einem Gebäude, sollten die Besucher während des Unwetters auf der Freifläche nicht aufrecht stehen, sondern sich besser mit zusammengezogenen Füßen hinhocken. Dabei sollten der Kopf gesenkt und die Knie mit den Armen umfasst werden. Sicherer ist es zudem, getrennt Schutz zu suchen und nicht in einer großen Gruppe beieinander zu bleiben. Zu Bäumen, Masten, Metallzäunen oder Wasserrohren ist grundsätzlich ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten, da diese oft vom Blitz getroffen werden und die elektrischen Stromschläge weiterleiten können. Ein Mythos ist es, dass Blitze ins Handy einschlagen können. Telefonieren und damit Hilfe rufen ist also während eines Gewitters erlaubt. Bei einem Festnetz-Anschluss kann es allerdings passieren, dass der Blitz in die Leitung gelangt. Dann ist aber nur ein leichter Stromschlag zu spüren, der keine gesundheitsschädigenden Auswirkungen hat. Passiert es doch und ein Mensch wurde von einem Blitz erwischt, ist die Angst unbegründet, beim Erste-Hilfe-Leisten ebenfalls einen elektrischen Schlag zu bekommen. Der Mensch kann keine Elektrizität speichern, und so entweicht der Blitzstrom in maximal zwei Sekunden aus dem Körper. „Anfassen ist also erlaubt und dringend notwendig. Denn die Überlebensrate nach einem Blitzschlag liegt bei 90 Prozent, wenn sofort Hilfe da ist“, erklärt Kollek. Ein Blitzschlag verursacht in den häufigsten Fällen schwere Verbrennungen, Atemstillstand, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen oder Gehirnschäden. Eine Reanimation per Herzdruckmassage und eine schnelle Mund-zu-Mund-Beatmung können also Leben retten. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der Strom-Unfall im Haushalt oder an einer Hochspannungsleitung passiert. Hier gilt es, einen Sicherheitsabstand einzuhalten und vor dem Beginn mit der Ersten Hilfe unbedingt die Stromzufuhr abzuschalten.

  • Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der Madsack-Druckerei

    Die Mediengruppe Madsack hat erklärt, dass sie die Druckerei in Hannover-Kirchrode schließen wird. 180 Kolleginnen und Kollegen werden Ende 2016 ihre Arbeit verlieren. Die Aufgaben werden an eine nicht zur Madsack-Gruppe gehörende Druckerei vergeben. Die SPD in der Region Hannover erklärt sich mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen solidarisch. Wir kritisieren die Ausgliederung des Druckauftrages. Wir kritisieren den Abbau von 180 tarifgebundenen Arbeitsplätzen bei Madsack. Wir kritisieren die Vergabe an ein Unternehmen, das keine Tariflöhne zahlt. Wir fordern die Madsack-Mediengruppe auf, die getroffene Entscheidung zu überdenken und als Tarifpartner gemeinsam mit ver.di für einen angemessenen und solidarischen Sozialplan für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu sorgen. Edelgard Bulmahn, MdB Caren Marks, MdB Matthias Miersch, MdB und Vorsitzender des SPD-Unterbezirk Region Hannover Kerstin Tack, MdB Marco Brunotte, MdL Mustafa Erkan, MdL Michael Höntsch, MdL Silke Lesemann, MdL Stefan Politze, MdL Doris Schröder-Köpf, MdL Thela Wernstedt, MdL Bernd Lange, MdEP Alptekin Kirci, Vorsitzender des SPD-Stadtverband Hannover

  • Wir Frauen sind es leid, keine Anerkennung für unsere eigenen Leistungen zu bekommen

    Manche Frauen haben es trotzdem geschafft…Und gerade deshalb meldet sich zum Beispiel die Performance-Künstlerin Björk zu Wort, welch ein Sexismus ihr im Laufe ihrer Karriere ins Gesicht blies. Nicht für sich tut sie das, sondern für die unzähligen anderen Frauen, die nicht die Kraft haben, durchzuhalten. Erfolgsrapper Kanye West zum Beispiel hatte denselben Produzenten wie sie, aber nie käme jemand auf die Idee, seine Arbeiten als die des Produzenten zu deklarieren. Für Björk war es Alltag.
    Was mich betrifft, Inge-Burg Peters, bleiben wir auch hier einfach bei den Fakten:
    Eine der ersten PR-Agenturen Deutschlands gegründet, weil mein damaliger kurzzeitiger Partner hochkantig bei seinem Hauptauftraggeber Hannoversche Presse rausgeflogen war.
    Der Insel Lanzarote einen medialen und finanziellen Aufschwung verschafft durch die Gründung der ersten Insel-Zeitung. Diese Ausgabe und auch die englische Version trugen noch im Impressum meinen Namen als Gründungsvermerk, danach erlagen die Inhaber des Lancelot-Verlags dem Höhenrausch, nun eine Mediengruppe zu sein, und entfernten ihn.
    Nach dem Schock des 11. September 2001 eine Ausgabe meiner City- und Ihme-Zeitung herausgebracht mit dem Aufruf, nicht am Irakkrieg teilzunehmen, und diese Ausgabe in Guerilla-Verteilung vors Lehrerzimmer des Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasiums platziert, wo die Frau des damaligen Bundeskanzlers, der innenpolitisch am Ende war, in Sachen Schule vorzusprechen pflegte. 
    Eine andere Ausgabe thematisierte das dem Vandalismus preisgegebene Mädchenhaus der israelitischen Gartenbauschule.
    Im Hinterhaus Lenaustraße 12 wurde die Gruppe Freitext von mir und Prof. Taureck gegründet, der damals ebenfalls beteiligte Dichter Deniz Utlu gibt jetzt eine Zeitung gleichen Namens heraus.
    Meine Gründung des ersten Hostels in Hannover zog eine Welle von weiteren nach sich. Die Naturfreunde eröffneten wieder, Gastronomen wie Wienecke machten Riesenumsätze.
    Anregung des Parkpflegewerks Georgengarten und Hannover als Garten in meinem Magazin mittendrin ab 1986 (zu scrollen unter www.ingeburgpeters.de), Büchlein „Mein Hannover“ 1999.
    2004 das Buch Mensch Maria, das so gar nicht dem Gender-Zeitgeist entsprach. Aber nun kommt Madonna nach Hannover, die das Thema Maria am Kreuz ebenfalls aufgriff, wie schon vor mir und ihr Gala Eluard, die „Macherin“ des surrealistischen Malers Dali…
    Mein neuestes Buch, diesmal bei amazon, heißt „Also sprach die Mutter aller Götter“ und legt nochmal nen Zahn zu in der Schilderung der Verhältnisse.
    Die Ihme- und City-Zeitung hat so viele gute Ideen in die Stadt Hannover gebracht, und die stammten fast ausnahmslos von mir. Neuerdings als www.regionalmedien.de online.
    Hannovers Stadtimagepfleger Gehrke bat um Einsicht in viele PR-Konzepte und bekam sie.
    Den Förderverein Engesohder Friedhof bei Lars Stange angeregt.
    Die Graffitigalerie von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende fotografisch begleitet.
    Die Rolle von Carlyle im Ihme-Zentrum offengelegt. Den Kinderladen Glockseestrolche aus der Schmuddelecke geholt, gemeinsam mit meiner Schülerin Studienrätin Elisabeth C. Gründler eine 2. Glockseeschule bis in den Stadtrat gebracht.
    Lag dem Vorstandsvorsitzenden enercity wegen der Beleuchtung Stadtwerketürme in den Ohren; habe inzwischen noch ein paar weitere echte Knaller auf Lager für Hannover.
    Mir ist es lästig, das alles aufzuzählen.Weiß die Zeit für neue Projekte besser zu nutzen, als alte zu reklamieren. Andererseits, (siehe Artikelanfang Björk, ähnlich ging es M.I.A.,Joni Mitchell u.a. in der Popbranche), wäre etwas mehr unterstützende Kommunikation schon schön. Es kostet ne Menge Kraft, das Selbstbewusstsein aufzubringen, dass das gut ist, was frau macht. Ich bin nämlich ebenfalls so ein ausgebeutetes Huhn, das goldene Eier legt, wie Flohmarktgründer Schamuhn sich nannte. 

    Mein Resümee der letzten 45 Jahre ist, dass die Kultur unverändert Frauen hasst. Du wirst auf die Sex-Schiene geschoben, bist ne verrückte Oma, oder bekommst wahlweise Opfer- bzw. Marionettenstatus. Anders kann das Patriarchat samt seinen Handlangerinnen wohl nicht existieren.
    Wie formulierte es Teresa von Avila so treffend: Beim Fallen haben mir viele geholfen, beim Aufstehen war ich ganz allein.

    Ingeburg Peters


  • Deutschlandreise „25 Jahre Freiheit und Einheit“
    Anlässlich des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Freiheit ist das Bundespresseamt mit einer mobilen Geschichtsausstellung auf Tour durch insgesamt 20 Städte. Die Ausstellung mit dem Titel Deutschlandreise „25 Jahre Freiheit und Einheit“ ist in einem umgebauten Seecontainer untergebracht. Sie zeigt auf vier Bildschirmen Ausschnitte aus Originalfilmen, die an wichtige Ereignisse der vergangenen 70 Jahre erinnern und die Beispiele für die Entwicklung der neuen Bundesländer in den 25 Jahren seit der Wiedervereinigung liefern.Vom 3. bis 5. Juli 2015 macht die Deutschlandreise „25 Jahre Freiheit und Einheit“ beim Schützenfest in Hannover Station (Standort: am Stadion, Robert-Enke-Straße; Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 14 bis 21 Uhr, Sonntag von 10 bis 21 Uhr).In Ergänzung dazu findet am 6. Juli um 18.00 Uhr in der Kestnergesellschaft Hannover (Goseriede 11, 30159 Hannover) eine Zeitzeugendiskussion mit der DDR-Oppositionellen Maria Nooke und dem Wirtschaftsprofessor Karl-Heinz Paqué statt.Nooke engagierte sich in kirchlichen Friedens- und Umweltgruppen in der DDR und ist heute stellvertretende Direktorin der Gedenkstätte Berliner Mauer. Paqué lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Von 2002 bis 2006 war er Finanzminister von Sachsen-Anhalt.Diese Gesprächsrunde organisiert die Deutsche Gesellschaft e.V. mit Unterstützung des BPA. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Um Anmeldung per E-Mail an pb1@deutsche-gesellschaft-ev.de oder per Telefon unter 030 88412 191 wird gebeten.


  • Mehr Transparenz im Bundestag!
     Sehr geehrte Frau Peters, heute ist ein großer Tag für mehr Transparenz im Bundestag!
    Das Berliner Verwaltungsgericht hat unserer Klage auf Offenlegung von Lobbykontakten der Bundestagsfraktionen in allen Punkten Recht gegeben. Jetzt muss das Parlament die Lobbyorganisationen nennen, die im Geheimverfahren einen Hausausweis zum Bundestag erhalten haben!
    Foto aus der GerichtsverhandlungEs ist skandalös, dass wir als Bürgerverein quasi gegen uns selbst klagen mussten – schließlich vertritt der Bundestag uns alle! Der heutige Richterspruch ist aber nur ein erster Schritt: Wir brauchen endlich ein verpflichtendes Lobbyregister mit Namen von Lobbyisten und dem Gesprächsgegenstand der Treffen mit Abgeordneten.
    Der Bundestag sollte nun seine Blockadehaltung aufgeben und unverzüglich die Namen der Lobbyisten veröffentlichen, die Hausausweise besitzen. Das Urteil ist außerdem eine krachende Niederlage für CDU/CSU und SPD, die sich beharrlich geweigert haben, ihre Lobbykontakte freiwillig offenzulegen.
    Der heutige Tag ist auch ein großer Erfolg für alle Unterstützerinnen und Unterstützer von abgeordnetenwatch.de, die uns in den letzten Wochen und Monaten den Rücken gestärkt haben. Doch vor uns liegt möglicherweise noch ein langer Weg, denn das Gericht hat Berufung zugelassen.
    Als Förderin/Förderer ermöglichen Sie unsere Recherchen (und wenn es sein muss auch weitere Klagen für Transparenz in der Politik). Eine Förderung von abgeordnetenwatch.de beginnt schon ab 5 Euro monatlich.FördernSpenden und Förderbeiträge für abgeordnetenwatch.de ind steuerlich absetzbar

    Mit herzlichen Grüßen von
    Portrait
    Gregor Hackmack
    Portrait
    Boris Hekele
    ... und dem gesamten abgeordnetenwatch.de-Team         
  • 125 Jahre Volksbank in Linden

    Aktuelle Presse-Information

     Gemeinsam mit vielen Kundinnen und Kunden hat die Volksbank in Linden ihren 125-jährigen Geburtstag mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert. 
    Schon am Eingang wurden die Besucher von einem Eismobil begrüßt und konnten sich mit einem leckeren Vanille-Eis verwöhnen lassen. In der Kundenhalle freute sich eine Kaffee- und Sektbar über großen Zuspruch und süße Köstlichkeiten sorgten für das leibliche Wohl. Für die Kinder gab es einen Schminkstand, an dem sich die kleinen Gäste in bunte Schmetterlinge oder  wilde Raubtiere verwandeln ließen. Und in der Foto-Box konnte sich jede Besucherin und jeder Besucher sein persönliches Erinnerungsfoto machen lassen. 
    Bei persönlichen Gesprächen in lockerer Atmosphäre schwelgten die Banker und ihre Gäste in Erinnerungen und ließen die lange Geschichte der Volksbank vom „Creditverein Linden“ bis zur heutigen Hannoverschen Volksbank noch einmal Revue passieren.





  • Studienteilnehmer gesucht:

    MHH erforscht Ursachen und Einflussfaktoren der Medien- und Glücksspielabhängigkeit

    Computerspiele, Cybersex und soziale Netzwerke: In Deutschland gelten eineinhalb Prozent der Bevölkerung als internetabhängig. Angesichts dieser Zahlen rückt das Thema Medien- und Glücksspielabhängigkeit immer mehr in den Fokus der Forschung. Die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) untersucht in einer prospektiven Studie die neurobiologischen Grundlagen sowie die sozialen und psychologischen Einflussgrößen bei Menschen mit Medien- und/oder Glücksspielabhängigkeit. Für diese Studie suchen die Wissenschaftler noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Studie richtet sich an Personen mit einer bestehenden Medienabhängigkeit oder Glücksspielabhängigkeit, die 18 Jahre oder älter sind. Gesucht werden erwachsene Betroffene, bei denen zum Eintrittszeitpunkt in die Studie eine aktive Abhängigkeit vorliegt und die an keiner weiteren, substanzgebundenen Abhängigkeit - ausgenommen von Tabak - leiden.
    Ein Ziel der Studie ist herauszufinden, ob und mit welchen weiteren psychischen Erkrankungen die Diagnosen der Medien- und Glücksspielabhängigkeit verbunden sind. Die Forscher erhoffen sich zusätzliche Informationen, die über Begleiterkrankungen Aufschluss geben und zu einer Verbesserung der Behandlung der Betroffenen beitragen können.
    Was erwartet die Studienteilnehmer? An zwei Terminen wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch und mittels Fragebögen die persönliche Situation erfasst und eingeschätzt. Im Rahmen der Diagnosestellung schätzen die Experten auch ein, ob andere psychische Begleiterkrankungen wie beispielsweise Depressionen vorliegen. Weiterhin erfolgen Blutuntersuchungen, bei denen mögliche neurobiologische Veränderungen untersucht werden sollen.
    Interessierte wenden sich an: Assistenzarzt Adrian Groh, Telefon 017615328235, groh.adrian@mh-hannover.de oder Doktorandin Caroline Hockertz, Telefon 01772672820, caroline.hockertz@stud.mh-hannover.de, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie.


  • Aus der hannoverschen Wirtschaft

    Benecke-Kaliko hat im mexikanischen San Luis Potosí mit dem Bau einer neuen, 7.000 m2 großen Produktionshalle direkt neben dem bisherigen Werk begonnen. Hier werden ab dem dritten Quartal kommenden Jahres TEPEO® und TEPEO® 2 Folien für den nordamerikanischen Markt produziert. Durch die Erweiterung, in die Benecke-Kaliko rund 11,4 Mio. Euro investiert, werden etwa 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. 

    1. 1718
      Gründung der Wachstuchmacherey vor dem Steinthore in Hannover, später J.H. Benecke AG.
      Gründung der Wachstuchmacherey
    2. 1886
      Gründung "Netter & Eisig", der späteren Göppinger Kaliko GmbH. Produziert werden imitiertes Leder und Buchbindercalikot (Bucheinbandstoff).
      Gründung Netter & Eisig
    3. 1895
      Schutz des Markennamens Acella®.
      Acella
    4. 1901
      Produktionsstart in Hannover-Vinnhorst.
      Produktionsstart  in Hannover-Vinnhorst

      Wachstuchproduktion
    5. 1925
      Intensivierung der Fabrikation von Kunstleder. Aufblühende Industrie für Handtaschen und modische Accessoires.
      Werk Benecke Kaliko AG
    6. 60er-90er
      Steigender Bedarf an Kunstlederprodukten und hochwertigen Innenausstattungen für die Automobilindustrie (hier Auto Union 1000 Sp Roadster).
      Auto mit Kunstlederprodukten
    7. 1992
      Markteinführung TEPEO®.
    8. 1993
      Zusammenschluss der J.H. Benecke mit der Göppinger Kaliko zur Benecke-Kaliko AG.
    9. 1999
      Markteinführung Benova® für die Automobilindustrie.
    10. 2003
      Markteinführung TEPEO2®-Kompaktfolie.
    11. 2005
      Start der Produktion in China.
      Werk in Zhangjiagang – China
    12. 2008
      Markteinführung TEPEO 2®-Laminat.
    13. 2009
      Start der Produktion in Mexiko.
      Werk Mexico
    14. 2010
      Nachhaltigkeit wird vorrangiges Unternehmensziel, Benecke-Kaliko bekennt sich zu Designed Green.
      Designed Green
    15. 2011
      Das Werk Eislingen feiert 125-jähriges Bestehen.
      Eislingen
    16. 2012
      Millioneninvestitionen in Hannover: Multi-Coater fertigt Versuchssätze, Flammkaschieranlage erhöht Fertigungstiefe und die Versorgungssicherheit für Kunden.

      Markteinführung kratzfester Oberflächen.
      Kratzfeste Oberflächen
    17. 2013
      Surfvis™ 3D von Benecke-Kaliko simuliert die Verarbeitung von Oberflächen fotorealistisch am Computer.

      Benecke-Changshun Auto Trim investiert 7 Mio. Euro in neue Produktionslinie für TEPEO® und TEPEO 2® Folien.
      Surfvis™
    18. 2014
      Erster Serieneinsatz der Gradientenoberflächentechnologie auf der Instrumententafel des Alfa Mito.

      Im Herbst 2014 hat Benecke-Kaliko mit dem Bau eines zweiten chinesischen Werks in Changzhou begonnen. Hier sollen bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigt werden. Zudem hat das Unternehmen zwei Standorte der belgischen Mecaseat Gruppe im spanischen Pamplona und im polnischen Wagrowiec übernommen. An beiden Standorten sind zusammen 150 Mitarbeiter beschäftigt.


      Gradientenoberflächentechnologie 
      Infos aus: http://www.benecke-kaliko.com


  • Bildungsverein muss Migrant/Innen den Irrsinn der Deutschkursverweigerung erklären


    Ab heute muss der Bildungsverein fortbildungswillige Migrant/innen abweisen, die mit einem Hannover-Aktiv-Pass zu ihm kommen und einen Deutschkurs besuchen möchten. Eine Teilnahme mit der normal fälligen Gebühr für einen Kurs können sich diese Personen nämlich nicht leisten. Die Stadt Hannover gibt den Hannover-Aktiv-Pass nur denjenigen, deren Bedürftigkeit nachgewiesen ist. Dies sind vor allem Hartz IV Empfänger/innen, aber seit September 2014 auch WohngeldempfängerInnen und Flüchtlinge. Der Pass soll ihnen die Möglichkeit geben, zu stark reduzierten Preisen an Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten teilzuhaben. Die Stadt Hannover gleicht den akkreditierten Partnern den Einnahmeverlust aus. Ein Beispiel: Ein 200stündiger Deutschkurs kostet beim Bildungsverein 240 Euro, für Ermäßigungsberechtigte 180 Euro. Ein Aktiv-Pass-Inhaber zahlt aber nur 40 Euro und die Stadt Hannover die Differenz zu 180 Euro. Das ist keine Förderung für den Bildungsverein sondern für den Teilnehmer und von daher punktgenau und effektiv. Aber leider ist das zur Verfügung stehende Kontingent trotz steigender Inanspruchnahme nicht mitgewachsen, was zur Folge hat, das es immer früher verbraucht ist. Trotz seiner Bemühungen bei Rat und Verwaltung ist es dem Bildungsverein nicht gelungen, eine angepasste Förderung des Programms zu erreichen und das ärgerliche Auf und Ab zu vermeiden. Gerade für Flüchtlinge ist dies demotivierend. Sie möchten die größte Hürde der Integration, den Erwerb deutscher Sprachkenntnisse, überwinden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert sie jedoch nicht, weil sie noch keinen gesicherten Aufenthaltsstatus haben, die Stadt Hannover stellt ihn zwar gut gemeint den Aktiv-Pass aus, versorgt aber die umsetzenden Institutionen nicht mit Mitteln, die das ganze Jahr reichen. Die Folge sind frustrierte Migrant/innen und genervte Mitarbeiter/innen, die ihnen diesen Irrsinn erklären müssen. Als Trostpflaster werden „Flüchtlingskurse“ in den Unterkünften gefördert, die aber nicht aus dem „Ghetto“ kommen , die die Integration weniger fördern können als die bunte Mischung in den Lernorten des Bildungsvereins und die natürlich auch nicht die differenzierte Förderung auf zahlreichen Niveaustufen leisten können.


  • Ehrenamtliche Katzen-Vorleser
     Früher nannten sich Freiwillige in Tierheimen Katzenkuschler und Katzenkrauler, jetzt lesen sie ihnen auch Geschichten vor. Der neue Trend kommt aus den USA, wo das Leseprojekt erstmals getestet und von Forschern untersucht wurde. Als ehrenamtliche Katzen-Vorleser unterstützen Freiwillige die Stubentiger dabei, wieder Vertrauen zum Menschen aufzubauen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Das hilft nicht nur den Katzen, sondern vor allem auch Leseanfängern im Grundschulalter. Viele Tierheime suchen deshalb jetzt auch hierzulande Kinder als freiwillige „Book Buddys“.
    Vor ihrer Aufnahme in einem Tierheim haben zahlreiche Katzen schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Sie sind misstrauisch geworden und gehen ihnen aus dem Weg, was keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermittlung an neue Katzenhalter sind. Umso wichtiger ist es für die betroffenen Katzen, dass sie wieder Vertrauen zu Menschen fassen. Es hat sich gezeigt, dass das Vorlesen die Tiere beruhigt und die Wiedergewöhnung beschleunigen kann.
    Öffentlich bekannt wurde die Idee in einem Tierheim im amerikanischen Pennsylvania. Dort schlug eine Mitarbeiterin ihrem Sohn vor, Katzen vorzulesen, um seine Lesefähigkeiten zu verbessern. Der Erfolg war so überzeugend, dass das Projekt schnell auch anderen Kindern in der Gemeinde angeboten wurde. Eine Universität in Boston fand heraus, dass Schüler, die sich als freiwillige Katzenvorleser engagieren, schneller und besser lesen lernen. Vor allem für Kinder mit Vorleseängsten oder Leseschwierigkeiten sind Katzen die geeigneten „Zuhörer“. Vielen Kindern macht es deutlich mehr Spaß, einer schnurrenden Katze als einem ungeduldigen Erwachsenen vorzulesen. Schläft die Katze dabei ein, ist das kein Problem: Jedes Kind weiß, welche Wirkung eine Gute-Nacht-Geschichte hat.

    Dies ist eine Presseinformation, gekürzt und eingefügt


       
  • Cochlea-Implantat-Tennisturnier vom Deutschen HörZentrum Hannover
    Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH):
    Spiel, Satz, Sieg: MHH lädt zum 7. CI-Tennisturnier
    Hörklinik richtet am 25. Juli Turnier aus
    Spiel, Satz, Sieg: Für Sonnabend, 25. Juli, sind Tennisbegeisterte zum mittlerweile 7. Hannoverschen der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eingeladen. Von 10 Uhr an sind Spieler aller Altersklassen - mit Cochlea-Implantat (CI) oder Hörgerät, Angehörige und Interessierte sowie kurzfristig Entschlossene - willkommen. Austragungsort ist der Hannoversche Tennis Verein (HTV) in der Südstadt, Bonner Straße 12. Am Schluss darf sich nicht nur der Gewinner auf einen Pokal freuen, es gibt auch Preise für die engagiertesten Zuschauer. Nach der Preisverleihung klingt das Sportfest beim gemütlichen Beisammensein aus.
    Für Rückfragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an:
    HNO-Klinik & Deutsches HörZentrum Hannover (DHZ) der MHH, Oberärztin Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Karl-Wiechert-Allee 3, 30625 Hannover, oder per Mail mit dem Stichwort "Tennis-Turnier" an les@hoerzentrum-hannover.de.



  • Jugendliche lernen das Programmieren von Robotern
    Hannover – Robotik kinderleicht erlernen – so kann man die Roberta Challenge überschreiben. Bei dem Wettbewerb am Freitag, 17. Juli 2015, ab 8 Uhr im Lichthof der Leibniz Universität Hannover, der vom Roberta RegioZentrum ausgerichtet wird, bauen, lenken und programmieren Schülerinnen und Schüler einen Roboter, der verschiedene Aufgaben bewältigen muss. Vom punktgenauen Fahren, Orten, Abholen und Aufnehmen bis hin zum Abladen einzelner Gegenstände müssen die Roboter und ihre Bediener viele Aufgaben bewältigen. 
    Dabei sein können Schülerinnen und Schüler der Region ab der 5. Klasse. Drei bis fünf Personen bilden ein Team, das von einem Coach angeleitet wird. Jedes Team darf einen Roboter mitbringen, kann diesen dann vor Ort den Aufgaben anpassen. 
    Das Team, das die Aufgaben am schnellsten löst, darf sich auf den ersten Preis und damit einen Lego Education EV3 Roboter-Set im Wert von rund 400 Euro freuen. Die Roberta Challenge findet zum zweiten Mal statt – erstmalig im Lichthof der Leibniz Universität Hannover. Kooperationspartner ist das Institut für Regelungstechnik der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. www.roberta-hannover.de