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Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel”.

 

  • Bau einer Windkraftpumpe zum Wassertransport - 5-tägiger Workshop von Green-Desert e.V. - Teil 1: Theorie und Konzeption. 22.-26.9 / Leibniz-Universität Hannover
    Workshop von Green-Desert e.V. n Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Crome (Uni Bremen) 
    Einzelheiten:http://www.greendesert.eu/wasserpumpenworkshop
    Der Workshop ist der Auftakt eines Projekts, das in vier Phasen unterteilt, zum Ziel hat, eine Windkraftpumpe zum Wassertransport zu konzipieren, aufzubauen, zu testen und eine professionelle Anleitung zum Bau einer solchen Anlage anzufertigen.
    Diese Bauanleitung soll frei zur Verfügung gestellt werden und anschließend bei diversen Projekten in den Ländern des Südens zum Einsatz kommen.
    Wir möchten herzlich alle Menschen, die sich für das Thema technischer Entwicklungszusammenarbeit und Wissenstransfer begeistern können, zu dem Workshop einladen. Konkretes Wissen um Bedingungen und Anforderungen, die an die zu entwickelnde Anlage gestellt werden müssen, unterschiedliche Perspektiven und Ansätze bereits in die Planung der Windkraftpumpe einzubringen stellt eine wichtige Bereicherung für den Workshop dar.
    Der Workshop findet vom 22.-26.9. in der Universität Hannover statt.
    Gebäude 2705, Raum 332. Am kleinen Felde 30. 30167 Hannover.
    Die Teilnahme ist kostenlos.Um Anmeldung wird gebeten: kontakt@green-desert.info
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt
  • Politik, Wirtschaft, Religion in kriegerischer Verflechtung
    Aus meinem Familienalbum: 1953 mit Mutter und Freunden vor der Brücke von Mostar in Sarajevo, wo 1914 der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, erschossen wurde, um den 1. Weltkrieg auszulösen. Fotografiert von meinem Vater mit seiner AgfaSilette mit Balg.
    In diesen Tagen, wo das Chaos überall auf der Welt eskaliert, frage ich mich, wann ich selbst eigentlich den ersten Strohmann  getroffen habe.
    War nicht bei der Versteigerung Ihme-Zentrum, konnte also diesen dubiosen Herrn Noack, der 17 Millionen bot und seinen Regenschirm vergaß, nicht in Augenschein nehmen.
    Wozu auch?
    Als ein Nachbarschaftsgrundstück versteigert wurde, boten die skurrilsten Leute der verschiedensten Ethnien, vom Automechaniker bis Architekt. Aber am allerskurrilsten war der Vertreter der Sparkasse, der aussah wie eine Karikaturmischung zwischen Honecker und Finanzbehörde und Barzahlung entgegennahm.
    Da war Horst-Dieter Esch, nachdem er die Hanomag gekauft hatte. Er zeigte mir, die bisher die Werkszeitung betreut hatte, auf einem Foto seinen Firmensitz in einem Hochhaus in Amerika. Selbst weniger geschulte Leute konnten erkennen, dass das Firmenschild darauf eine ungeschickte und primitive Fotomontage war.
    Ähnlich sahen die Bilder vom Linden-Park bei Investor Engel aus. Sein Vorgänger-Developer Schätzle sagte hingegen noch ganz offen, er besitze nur eine kleine Wiese. So weit der wirtschaftliche Bereich.
    Solche Strohmänner gab es seit Machiavellis Zeiten (seine Kernthese: Der Zweck heiligt die Mittel) und schon davor. Heutzutage auf dem Maidan, in Nordafrika, in Deutschland, wirtschaftlich und politisch.
    Hitler - war er der schrecklichste Developer, der den Russlandfeldzug selbst dann nicht abbrach, als seine Leute nur noch krepierten dort?
    Und sind wir gerade wieder dabei, moralisch gigantisch zu scheitern? Denn im politischen Bereich soll Merkel jetzt für einen Merkel-Plan herhalten. Könnte Hoffnung bringen oder auch nur eine Beruhigungspille der NATO sein, wer weiß das schon noch.
    Ingeburg Peters



  • Boomende Fernbusbranche – bleiben Sicherheit und Arbeitsrecht auf der Strecke?

    In der boomenden Fernbusbranche wird offenbar regelmäßig gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen. So beanstandet die Polizei in Hannover bei ihren Kontrollen häufig bei mehr als der Hälfte der Busse teils gravierende Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Busfahrer bestätigten dem NDR darüber hinaus, dass in mehreren niedersächsischen Busunternehmen Aufzeichnungen des digitalen Fahrtenschreibers manipuliert würden. „Es wird erwartet, dass man gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstößt“, sagte ein Busfahrer dem Fernsehmagazin „Hallo Niedersachsen“. Verkehrsexperten warnen davor, dass die Nichteinhaltung dieser Regeln die Sicherheit der Fahrgäste gefährde.
    Busfahrer berichteten dem NDR, sie seien von Vorgesetzten dazu aufgefordert worden, die Fahrerkarte vorzeitig aus dem digitalen Fahrtenschreiber zu nehmen. Damit solle verhindert werden, dass die Überschreitung von Lenkzeiten und Unterschreitung von Ruhezeiten auf der Karte dokumentiert werden. Beschwerden über die Gesetzesverstöße seien von den Vorgesetzten ignoriert oder mit Kündigungsdrohungen und Mobbing beantwortet worden.
    Zudem kämpfen offenbar einige Busfahrer aufgrund extremer Arbeitszeiten mit gefährlichen Ermüdungserscheinungen. „Es gab Momente, da hat man alles doppelt gesehen. Man war nicht sicher, ob man über grün gefahren ist oder über rot“, schilderte ein betroffener Busfahrer gegenüber „Hallo Niedersachsen“. Der Oldenburger Arbeitspsychologe Professor Friedhelm Nachreiner warnt in diesem Zusammenhang vor Unfallrisiken wie Sekundenschlaf. Dass Busfahrer ihre Arbeitszeiten überschreiten, sei deshalb „gesellschaftlich überhaupt nicht verantwortbar“.
    Bei einer Kontrolle in Hannover stellte die Polizei kürzlich bei zehn Fernbussen 78 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten fest. Dieses Ergebnis sei „katastrophal“, sagte der ver.di-Verkehrsexperte Hermann Hane: „Die Kontrollen müssen verstärkt werden.“ Hane verwies auf den Verteilungskampf in der Branche. Die großen Fernbusanbieter kämpften mit Billigpreisen um Marktanteile und gäben diesen Druck an ihre Subunternehmer weiter: „Die versuchen mit möglichst wenig Personal zu fahren.“
    Der Marktführer MeinFernbus betonte auf Anfrage des NDR, dass er jeden Buspartner vertraglich zur Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen verpflichte. Zudem seien bei eigenen Stichprobenkontrollen von Fahrtdaten nur sehr wenige Verstöße festgestellt worden, die geahndet würden. Fälle von Manipulationen an Fahrerkarten seien dem Unternehmen nicht bekannt. MeinFernbus könne zudem über die „Organisation von Ablösefahrern eingreifen, bevor es zu Überschreitung von Lenkzeiten kommt.“
    Vor knapp zwei Jahren hatten sich Regierungs- und Oppositionsfraktionen des Bundestags auf eine Liberalisierung des deutschen Fernbusverkehrs geeinigt. Seit Anfang 2013 hat sich das Fernbusangebot rapide vergrößert. Mittlerweile werden laut IGES-Institut mehr als 230 Linienverbindungen angeboten. Nach Branchenangaben sollen in Deutschland im vergangenen Jahr rund 8,3 Millionen Menschen mit Fernbussen unterwegs gewesen sein.


  • Keine Kriegswaffenlieferungen in den Irak – Grenzen für Flüchtlinge öffnen
    Presseerklärung der Sprecher der KampagneAktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

    Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert den Beschluss der Bundesregierung, kurdische Kämpfer im Norden des Iraks mit deutschen Kriegswaffen hochzurüsten. Nachdrücklich weisen die Kampagnensprecher Jürgen Grässlin und Paul Russmann „auf die desaströsen Folgen der anstehenden Waffentransfers“ hin. 
    „Deutsche Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga sind falsch und in ihrer Wirkung fatal. Wer Waffen an eine Kriegspartei liefert, gießt Öl ins Feuer eines Krieges. Die Behauptung Menschenrechte im Irak und im Mittleren Osten schützen zu wollen, ist angesichts der langjährigen Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten in der Region völlig unglaubwürdig“, so Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ 
    „Deutschland exportiert einmal mehr Kriegswaffen und Rüstungsgüter in das Pulverfass Nahost, eine Region, in der es an vielem mangelt, am allerwenigsten aber an Waffen“, sagt Paul Russmann, Geschäftsführer von Ohne Rüstung Leben  (ORL) und Sprecher der Kampagne  „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“. „Die Waffenexporte sind mittel- und langfristig destabilisierend, somit verantwortungslos und im Endeffekt kontraproduktiv. Deutschland muss endlich auf allen Ebenen Verantwortung als Weltfriedensmacht definieren. Dies verlangt von der Bundesregierung eine Vervielfachung humanitärer Leistungen und der Flüchtlingsaufnahme.“ 
    Die Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ machen folgende Argumente gegen die Kriegswaffenlieferungen und

    für humanitäre Soforthilfe der notleidenden Menschen im Irak geltend: 
    1. Mit dem Beschluss der Bundesregierung vom 20. August 2014, kurdische Kämpfer im Norden des Iraks mit deutschen Kriegswaffen hochzurüsten, wird Deutschland zur Kriegspartei. 
    2. Mit dem Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern in den Irak verstößt die Bundesregierung gegen den Geist des internationalen Waffenembargos, des Kriegswaffenkontroll- und Außenwirtschaftsgesetzes sowie der „Politischen Grundsätze der Bundesregierung zum Rüstungsexport“. 
    3. Die Lieferungen deutscher Kriegswaffen und Rüstungsgüter an die Peschmerga als nichtstaatliche Empfänger deutscher Kriegswaffen sind ein Präzedenzfall, der als weiterer Türöffner für kommende Waffentransfers dienen kann.  
    4. Die Ankündigung der Bundesregierung Rüstungsexporte künftig einzuschränken, wird mit den Waffenlieferungen in den Irak schlichtweg konterkariert. Die Jahrzehnte währende Tradition deutscher Kriegswaffenlieferungen in die Krisen- und Kriegsgebiete des Mittleren und Nahen Ostens wird ungehemmt fortgesetzt. Mit diesen Rüstungsexporten wird Öl ins Feuer von Kriegen gegossen und das Wettrüsten in der Region erneut angeheizt. 
    5. Im Pulverfass Nahost gibt es mehr Waffen als genug, zugleich mangelt es an staatlichen Strukturen, an Bildung und Gesundheit. Stabilität in der Region wird erst gewährleistet, wenn alle politischen und religiösen Kräfte angemessen in der irakischen Regierung vertreten sind und ihren Einfluss im Sinne des Gemeinwohls geltend machen können. Sunnitische Abgeordnete und Minister in der neuen irakischen Regierung können positiv Einfluss auf die IS ausüben. 
    6. Menschen werden im Augenblick umgebracht. Lieferungen von Waffen, die sie jetzt vorgeblich schützen sollen, treffen – wenn überhaupt – erst in Tagen, Wochen oder Monaten am Zielort ein. Die Militärs vor Ort müssen dann an den Waffen ausgebildet werden. Waffenlieferungen sind das schlechteste aller schlechten Mittel, um Menschen vor Gewalt  und Mord zu schützen. Im Gegenteil: Die große Anzahl verfügbarer Waffen führt zu neuerlichen Menschenrechtsverletzungen. 
    7. Der Endverbleib der Rüstungslieferungen bei den vorgesehenen Empfängern kann nicht im Mindesten garantiert werden. Gelieferte Waffen werden nicht zurückgeholt. Die Erfahrung zeigt: Wer heute als „Guter“ gilt, kann morgen zum „Bösen“ werden – oder umgekehrt. 
    8. Die Geschehnisse vergangener und gegenwärtiger Konflikte zeigt: Die exportierten Waffen wirken jahrzehntelang bei folgenden Militäreinsätzen destabilisierend, sind somit verantwortungslos und im Endeffekt kontraproduktiv. Durchaus realistisch aber ist, dass die nunmehr mit modernen Waffen hochgerüsteten Kurden im Nordirak einen eigenen Staat gründen wollen. Kommende Konflikte mit der Türkei sind vorprogrammiert, einmal mehr mit dem Einsatz deutscher Waffen beiderseits der Front. 
    9. Die Bundesregierung muss auf politischer Ebene massiv auf die befreundeten Staaten Türkei, Saudi-Arabien und Katar Druck ausüben, damit deren Unterstützung und deren Finanzierung der IS-Terroreinheiten sofort gestoppt wird. 
    10. Die Bundesregierung muss sich in den Vereinten Nationen für ein umfassendes Embargo atomarer, biologischer, chemischer und konventioneller Waffen (ABC/K-Waffenembargo) für den gesamten Nahen und Mittleren Osten starkmachen. 
    11. Um Menschenleben zu retten, muss die Bundesregierung als Sofortmaßnahme umfassende humanitäre Hilfe für die Verfolgten vor Ort leisten, die Grenzen für Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien weit öffnen sowie an Leib und Leben gefährdete Menschen mit Transportmaschinen in sichere Gebiete ausfliegen – auch nach Deutschland.




  • Sommercampus für Kinder geht in die letzte Woche

    Bei uns kann noch studiert werden! Ca. 200 Kinder haben es schon getan, bei der Sommer MitMachUni studiert.In der letzten Woche im Freizeitheim Vahrenwald und im Kindertheaterhaus gibt es folgende Angebote, bei denen wir noch kleine Studentinnen und Studenten aufnehmen können:
    - Musikalische Reise durch den Orient 25.8. 10:00 – 12:00 Uhr oder von 13:00 Uhr – 15:00 Uhr
    - Außerirdischer allein unter Menschen 25.8. 10:00 – 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr – 15:00 Uhr
    - Tanzen im Regen 25.8. 13:00 Uhr – 15:00 Uhr oder 28.8. von 10:00 – 12:00 uhr
    - Kettenreaktionen aus verschiedenen Materialien selber bauen 26.8. von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
    - Geschichten auf dem Smartphone? Das geht und ihr könnt es selber machen 26.8. oder 28.8. von jeweils 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 15:00 Uhr
    - Schnappschussgedichte. Sei dein eigener Schriftsteller und erfinde verrückte Texte, aus der Hüfte geschossen. 27.8. 10:00 – 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr – 15:00 Uhr
    - Facebook, Knuddels und Co. Soziale Netzwerke? Wie geht das? Darf ich das? Worauf muss ich achten? Gemeinsam mit Ingo Knieper werdet ihr kleine Facebookexperten und -expertinnen 27.8. 10:00 – 12:00 
    - Tanztheater Freundschaft. Wie tanzt man wenn Freunde Freunde werden oder sich streiten? Derrick O. Jackson, Tänzer geht gemeinsam mit euch auf
    Tanzforschungsreise 28.8.2014 von 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 15:00 Uhr


    Teilnahmegebühr:

    Entweder Wochenticket 15,00 € mit Feriencard 10,00 € mit Aktivpass frei oder

    Tagesticket mit Feriencard 3,00 € ohne Feriencard 5,00 €, Mittagessen 1,00 €


    Weitere Infos und Anmeldungen bei:

    Claire Lütcke, Freizeitheim Vahrenwald, Tel.: 1684 3862





  • Yoga in der Mittagspause


    Die harmonisierenden Körperübungen (asanas) werden in Verbindung mit dem bewussten Atem geübt. Durch die asanas wird der Körper gekräftigt und gedehnt. Durch die Verbindung von Körper- und Atemübungen kann der Geist zur Ruhe finden. Dies wiederum wirkt sich positiv auf den Alltag aus.
    Leitung: Evelyn Schaar, PTA, Yoga-Lehrerin K5734 Mo. 15.09. - 08.12.2014 (11x) 12:45-13:45 Uhr       59,00 € 
    Zur Anmeldung und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die: Ev. Familien-Bildungsstätte Hannover e. V. Archivstr. 3, Eingang Wagenerstraße 30169 Hannover Telefon: 0511/1241-508, Fax: 0511/1241-543 E-Mail: info@fabi-hannover.de www.fabi-hannover.de


  • OB Schostoks Wahlkampf-Chefsache Ihme-Zentrum: Das große Lamento kommt zu spät

    Im Anhang eine Presseinformation der CDU-Ratsfraktion Hannover, kopiert und eingefügt.

    Als Herausgeberin der Ihme-Zeitung schicke ich dazu folgendes voraus: Noch vor den CDU-Aktivitäten habe ich die GBH angeschrieben, das Ihme-Zentrum zu kaufen. Es ist der einzige seriöse Weg, wie Jens Seidel es sehr schön formuliert.
    Die Sparkasse schießt viel Geld in die Gedenkstätte Ahlem, deren Zustand vor meiner Berichterstattung allen Beteiligten völlig egal war (siehe am Schluss unter Konzept/ 40 Jahre Regional Medien) und hat auch sonst genug Geld für Baumaßnahmen.
    Die Stadtwerke führen Urheberrechtsprozesse über die Marke enercity, kaufen weitere Stadtwerke auf (O-Ton Feist auf seinem 60. Geburtstag: "Cash is King"), machen aber, ohne einen Pfennig Honorar für mich, weltweit Furore mit meiner ihnen detailliert mehrmals vorgetragenen und auch in der Ihme-Zeitung veröffentlichten Idee der Beleuchtung der 3 Heizkraftwerkstürme.
    Vorstandsvorsitzender Michael Feist, dieses Jahr ins Rentenalter kommend, war Manager beim amerikanischen Energiekonzern Exxon, der derzeit starke Gelüste zeigt, in Niedersachsen Gas zu schürfen. Man kann nur hoffen, dass solche profilierten Senioren wie er nicht von dort noch ein Anschlussangebot bekommen. Stattdessen könnte er seine anerkannten Managerfähigkeiten doch zur Lösung dieses Dilemmas einbringen...
    Nachdem ich Architektin und Ihme-Zentrumsbewohnerin Marianne Adrian die Spalten der Ihme-Zeitung geöffnet hatte, erhielt sie nach eigenen Aussagen aufgrund dessen eine Einladung zu einer "Gardinenpredigt" in der Marktkirche (wie just Schröder und zuvor Walraff) und es wurde später eine Straße nach ihr benannt. Reicht das? Tenor ihres Berichts in der Ihme-Zeitung war: Leute, es handelt sich hier um einen Stadtteil, nicht um ein Kaufhaus.
    Sie bot mir die Thematik exklusiv an, aber ich wollte alle Medien beteiligt wissen, um im Ihme-Zentrum etwas voranzubringen, was dann in Gestalt von Developer Engel auch geschah.
    Als er im Rathaus vorgestellt wurde, grinste mich ein Vertreter der WestLB sehr eigenartig an. An der Stelle Engel habe ich für mich persönlich irgendwie versagt. Man wollte zu gern glauben, es würde in Gang kommen. Eine unselbstständige Tageszeitung feierte ihn frenetisch als rettenden Engel.
    Was Carlyle betrifft, lässt sich in der Landesbibliothek nachschlagen, dass ich diesen Rüstungskonzern frühzeitig eingehend dargestellt habe. Der Bericht hing sogar am Ihme-Ufer, von Leuten kopiert und angeheftet.
    Auch den bestens bekannten Praktiken von Heuschrecken, Kommunen und Regionen auszusaugen, war eine Titelseite gewidmet.
    Ingeburg Peters

    Hier die Presse-Info

    Ihme-Zentrum: Oberbürgermeister muss jetzt handeln!
    „Es war leider abzusehen, dass kein Investor die Mindestsumme beim ersten Termin zur Zwangsversteigerung bietet und das Ihme-Zentrum kauft“, so der Vorsitzende der CDURatsfraktion, Jens Seidel, und ergänzt: „Für jeden privaten Bieter sind die Kosten, wobei der Kaufpreis fast weniger eine Rolle spielen dürfte als die Folgekosten für Umbau, Sanierung, Modernisierung etc., wahrscheinlich aufgrund der Nichtabwägbarkeiten ein zu großes unternehmerisches Risiko!“ „Aus diesem Grund wird es höchste Zeit entschieden zu handeln! Die CDU-Ratsfraktion
    erneuert ihre Forderung, dass die Stadt Hannover eine Projektgesellschaft unter der Beteiligung der städtischen Töchter Stadtwerke Hannover und Sparkasse Hannover gründet und das Ihme-Zentrum selbst kauft. Vor einem riesigen Problem im Herzen Hannovers, welches seit über 12 Jahren von den jeweils amtierenden Oberbürgermeistern bestenfalls stiefmütterlich behandelt worden ist, dürfen nicht länger die Augen verschlossen werden!“, stellt Seidel fest. „Und wenn die SPD davon redet, dass man ein Problem nicht über Nacht lösen könne, fragen wir uns allen Ernstes, ob man sich dort erst
    seit gestern Gedanken über das Ihme-Zentrum und dessen Zukunft macht!“
    Seidel weiter: „Unverständlich ist auch, wie lange die Stadtspitze noch mitansehen will, dass Investoren die Immobilie für einen Spottpreis kaufen, ihnen dann auf halber Strecke das Geld ausgeht und das Ihme-Zentrum jedes Mal in einem schlechteren und verwahrlosteren Zustand hinterlassen. Wir können solch ein Areal inkl. der darauf befindlichen Immobilien in Toplage nicht immer weiter verkommen lassen, zumal die Stadt sowohl Wohnbauflächen und Wohnungen als auch Gewerbeflächen benötigt!“
    „Hannover ist –zum Glück– eine wachsende Stadt, die sich den Chancen, aber auch Problemen dieses Wachstums stellen muss. Das Potential des Ihme-Zentrums wird zurzeit weder ausgeschöpft, noch sinnvoll genutzt. Die CDU-Ratsfraktion setzt sich für eine langfristige und gradlinige Lösung ein, damit das Ihme-Zentrum durch eine städtische Projektgesellschaft im Sinne der gesamtstädtischen Anforderungen saniert und entwickelt werden kann. Statt weiterhin die größte Bauruine Niedersachsens zu beheimaten, sollte der Oberbürgermeister endlich handeln und sich seiner Verantwortung stellen!“, so Seidel abschließend.


  • 23 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

    WIESBADEN - Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen im Krankenhaus ist zwischen 2007 und 2012 um 23,4 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies die größte Zuwachsrate unter allen Krebsbehandlungen im Krankenhaus. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 91 900 Patientinnen und Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Dabei war bei Männern (55,3 %) eine Krankenhausbehandlung häufiger notwendig als bei Frauen (44,7 %).
  • BBS 3 erhält ein Mikro-Blockheizkraftwerk
    Modellanlage von enercity-Fonds proKlima gefördert



    Hannover – Eine Anlage zum Lernen und Erforschen: Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover erhält für die Ausbildung in der Abteilung Versorgungstechnik ein Mikro-Blockheizkraftwerk. Die Modellanlage vermittelt anschaulich grundlegende Funktionen der Kraft-Wärme-Koppelung, außerdem bildet sie einen Schwerpunkt im Bereich Bildungsarbeit für den Klimaschutz. Die Kosten für die Anlage betragen insgesamt rund 73.000 Euro, davon trägt knapp 53.000 Euro proKlima – Der enercity-Fonds.Die Anlage wird im Beisein von Auszubildenden zum Anlagenmechaniker im 3. Ausbildungsjahr in Betrieb genommen.
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.




  • Hohe Arbeitskosten in der Finanz- und Versicherungsbranche, niedrige im Gastgewerbe
    Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen
    Hannover. Nach aktuellen Ergebnissen der Arbeitskostenerhebung lagen in Niedersachsen die Nettoarbeitskosten je geleistete Stunde im Jahr 2012 bei durchschnittlich 28,80 Euro, knapp 10 % über dem Niveau des Jahres 2008. Zu den Nettoarbeitskosten gehören neben den Bruttoverdiensten der Arbeitnehmer auch die Lohnnebenkosten der Arbeitgeber, abzüglich der Lohnsubventionen. Zu den Lohnsubventionen zählen die den Arbeitgebern erstatteten Lohn- und Gehaltszahlungen.
    Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, wurden hohe Nettoarbeitskosten in der Finanz- und Versicherungsbranche (45,04 Euro) erhoben, dort speziell bei Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen (47,39 Euro), sowie in der Energieversorgung (46,01 Euro). Noch höhere Werte erreichten die Nettoarbeitskosten mit durchschnittlich 49,95 Euro je geleistete Stunde bei den Erbringern von Dienstleistungen für den Bergbau und für die Gewinnung von Steinen und Erden. Der Durchschnitt der Nettoarbeitskosten bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes lag mit 34,43 Euro je Stunde im guten Mittelfeld.
    Erheblich weniger kostete den Arbeitgebern im Gastgewerbe (14,59 Euro) und den Erbringern von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (18,36 Euro) eine geleistete Stunde. Zu dieser heterogenen Branche gehören unter anderem die Zeitarbeitsfirmen, aber auch Reisebüros und Wach- und Sicherheitsdienste. Beide Wirtschaftsabschnitte sind sehr personalintensiv und weisen zugleich einen relativ hohen Anteil von Geringverdienern aus: Jeder zehnte Beschäftigte im Gastgewerbe beziehungsweise sogar jeder vierte Beschäftigte in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen verdiente nach den Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2010 weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns zum 1.1.2015 wird daher voraussichtlich künftig einen deutlichen Anstieg der Nettoarbeitskosten bewirken.
    Die Nettoarbeitskosten je Stunde nahmen in Niedersachsen im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich insgesamt aber auch für jeden anderen Wirtschaftsabschnitt im Zeitraum 2008 bis 2012 stetig zu: Je nach Branche lagen die Zuwachsraten zwischen 5,0 bis 42,5 %. Den höchsten Anstieg verzeichnete mit 42,5 % das Grundstücks- und Wohnungswesen. Ursächlich hierfür waren die gestiegenen Bruttolöhne und -gehälter (+35,3 %) wie auch die stark angewachsenen Lohnnebenkosten (+78,6 %).
    Es lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Unternehmensgrößenklasse und der Höhe der Arbeitskosten beobachten. Kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte), die in der Regel einen hohen Anteil an Niedriglohnbeziehern (34 %) beschäftigen, wiesen relativ niedrige Nettoarbeitskosten auf: Mit durchschnittlich 21,81 Euro je Stunde fielen die Nettoarbeitskosten kleiner Unternehmen knapp 40 Prozent niedriger aus als die der großen Unternehmen (1000 und mehr Beschäftigte) mit durchschnittlich 35,27 Euro je Stunde. Gemäß der international üblichen Definition, die von der OECD und der ILO verwendet wird, spricht man von einem Niedriglohn, wenn der Verdienst eines Beschäftigten kleiner als zwei Drittel des mittleren Verdienstes aller Beschäftigten ist. In Niedersachsen lag die Niedriglohnschwelle, unterhalb welcher Verdienste als Niedriglöhne bezeichnet werden, im Jahr 2010 bei 10,36 Euro brutto je Stunde.
    Im Vergleich Niedersachsen zu Deutschland jeweils nach Branchen gab es in Niedersachsen exakt eine Branche, deren Nettoarbeitskosten je geleistete Stunde genau dem Bundesdurchschnitt entsprachen, und zwar bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit durchschnittlich 18,36 Euro je Stunde. In drei Wirtschaftsabschnitten übertrafen die Arbeitskosten den Bundesdurchschnitt. Dazu gehörten Kunst, Unterhaltung und Erholung (27,15 Euro), Erbringung von sonstigen Dienstleistungen (26,46 Euro) sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (45,82 Euro). In allen anderen Wirtschaftsabschnitten waren die Nettoarbeitskosten im Land unter dem Bundesdurchschnitt.
    Im für Niedersachsen wichtigen Verarbeitenden Gewerbe lag das niedersächsische Arbeitskostenniveau mit 34,43 Euro je Stunde nur noch 1,7 % (2008: 4,8 %) unter dem Niveau des Bundes (35,02 Euro je Stunde).


  • Walter Kleine scheidet zum Jahresende aus dem Vorstand der Sparkasse Hannover aus

    Hannover, 23. Juli 2014. Walter Kleine, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover, hat aus persönlichen Gründen sein Amt im Vorstand der Sparkasse Hannover mit Wirkung zum 31.12.2014 niedergelegt. In einer Sondersitzung hat der Verwaltungsrat heute der  Vertragsauflösung zugestimmt. „Wir bedauern, dass die sehr erfolgreiche Ära von Walter Kleine in der Sparkasse Hannover endet. In fast zehn Jahren hat er das Unternehmen aus einer sehr schwierigen Phase heraus stabilisiert und wieder in die Erfolgsspur zurückgebracht“, würdigte der Verwaltungsratsvorsitzende Oberbürgermeister Stefan Schostok die Verdienste von Walter Kleine. Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende, Regionspräsident Hauke Jagau, hob hervor, „dass sich Herr Kleine nicht nur in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender, sondern auch als kompetenter Ratgeber in zahlreichen Gremien von Unternehmen und Institutionen für den Standort Region Hannover  besonders engagiert  hat.“  
    Die Vorstandsaufgaben werden bis auf weiteres durch den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Heinrich Jagau und die Vorstandsmitglieder Marina Barth und Jens Bratherig übernommen. Kleine, der einen Sonderurlaub antritt, wird seinen Vorstandskollegen bis zum Jahresende beratend zur Verfügung stehen. Über die künftige Zusammensetzung des Vorstandes wird der Verwaltungsrat zu gegebener Zeit beraten. 
    Walter Kleine übernahm  zum 01.11.2004 als Nachfolger der Vorstandsdoppelspitze mit Dr. Harald Quensen und Bernhard Schäfer das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hannover. 






  • "Vorwurf des Meinungskartells ist kompletter Blödsinn"


    DJV weist Wulff-Aussagen zurück:

    Der früher Bundespräsident Christian Wulff behauptet in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel", Journalisten hätten ein Meinungskartell gebildet. Weil er einigen Medienschaffenden zu unbequem geworden sei, hätten ihn die Medien zum Rücktritt gezwungen. Die Regularien desDeutschen Presserats sollten deshalb überdacht werden, so Wulff im Interview. Auswüchse ließen sich so im Interesse des Ganzen strenger ahnden.
    Deutschland habe Medien, um die es zu Recht in der ganzen Welt beneidet werde. Aber sie müssten sich immer wieder kritisch fragen, ob sie mit ihrer großen Macht auch verantwortungsvoll und korrekt umgingen. Wulff wörtlich: "Was ich beklage, ist die Verrohung des Diskurses, diese ganze Häme, mit Diffamierung und Denunziationen."

    Harte Kritik am "Spiegel"

    Massiv ging das Exstaatsoberhaupt auch den "Spiegel" an: "Ich halte einige Titelseiten des 'Spiegel' für absolute Entgleisungen, zum Beispiel die mit der Zeile 'In Amt und Würden' - wo dann 'Würde' durchgestrichen war. Ich finde, dafür sollten sich die Verantwortlichen schämen."
    DJV: "Der Pressekodex hat sich bewährt""Der Vorwurf des Meinungskartells ist kompletter Blödsinn", entgegnet der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands Michael Konken am Montag in einer Stellungnahme. Von der ungeklärten Finanzierung seines Eigenheims über Urlaube bei Freunden aus der Wirtschaft bis hin zur möglichen Vorteilsannahme habe damals die Palette der Ungereimtheiten gereicht. Es sei Aufgabe der Medien, ihre Wächterfunktion in der Demokratie wahrzunehmen. Ob sich das Staatsoberhaupt durch anfangs ungeklärte private Kreditgeschäfte möglicherweise in Abhängigkeit begeben habe, sei für die Öffentlichkeit durchaus von Belang gewesen, so Konken-. "Wer daraus im Nachhinein ein Meinungskartell konstruiert, hat die Wirklichkeit aus dem Blick verloren.Selbstkritisch hätten sich die Medien bereits während der Wulff-Affäre mit gelegentlich festzustellenden Übertreibungen auseinandergesetzt. Das sei als Korrektiv ausreichend. Der Pressekodex in seiner bestehenden Form habe sich bewährt,  findet der DJV-Vorsitzende.von Marc Bartl kressreport