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  • Immer noch aktuell: Helke Sanders Schreiben an die Tagesschau


    Helke Sander an die Tagesschau in Sachen Ukraine und Russland

    4. Mai 2014
    Sehr geehrte Damen und Herren von der Tagesschau,
    um von den immer gewalttätigeren Männermassen, die nun täglich gezeigt werden, abzulenken und zu zeigen, dass es vermutlich sehr viele Menschen in der Ukraine und in Russland gibt, die weniger oder gar nicht fanatisch die Auseinandersetzungen führen, möchte ich Ihnen vorschlagen, nur noch einheimische Frauen zu Wort kommen zu lassen, die die Folgen von Gewalttätigkeiten kennen, die für bestehende Widersprüche evtl. friedliche Lösungsvorschläge haben und die mit der Geschichte argumentieren können.
    Gegen die nationalistischen Ausfälle helfen vielleicht mal ein paar Hinweise, wie viele Völker schon ihre Spuren in der Ukraine gelassen haben außer den Ukrainern selbst, den Russen, den Polen, den Tataren, nicht zuletzt den Goten, den Sarmaten, den Skythen u.v. a.m.
    Die immer wieder gezeigten Schlägereien und Schießereien zwischen Männern, die sich plötzlich für Politik interessieren,  tragen meiner Meinung nach nicht dazu bei, irgendwelche Konflikte sachlich darzustellen. Der Einfluss der Tagesschau ist groß genug, um auch andere Sender in aller Welt dazu zu bringen, selber deeskalierend zu wirken, in dem Sie laufend Gespräche mit Frauen führen, damit man überhaupt mal mitbekommt, dass es sie in der Ukraine tatsächlich auch gibt.
    Das bringt mit Sicherheit mehr, als Truppen an den Grenzen zu sammeln, die Bundeswehr und Politiker mit Beobachtern in die Ukraine zu schicken
    und sich Lösungen ausgerechnet von den USA zu versprechen.
    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Helke Sander
    ———————-
    Nachtrag von Luise F. Pusch am 5. Mai:
    Ich schließe mich der Bitte bzw. Aufforderung von Helke Sander mit Nachdruck an. In der 3sat-Kulturzeit von heute wurde Helke Sanders Forderung, wie mir schien, bereits berücksichtigt: Es wurden Frauen aus der Ost-Ukraine und aus Kiew interviewt, und es gab ein ausführliches Porträt und Interview mit der ukrainischen Schriftstellerin Oksana Sabuschko. Weiter so!
    ——————
    Ergänzung von Helke Sander am 6. Mai:
    Zeigt lieber “Problemlösen mit Frauen” als “Action mit Männern”!
    Vor drei Tagen habe ich meinen Leserbrief an die Redaktion der Tagesschau aus Verärgerung über die Berichterstattung und ihre Bebilderung sehr spontan geschrieben. Er ist unter diesem Link zu finden, der auch auf Facebook verbreitet wird:http://www.fembio.org/biographie.php/frau/frauen/helke-sander-an-die-tagesschau-in-sachen-ukraine-und-russland/
    Es waren die so ähnlichen Bilder prügelnder Männer, die die Nachrichten über ein italienisches Fußballspiel und die Ereignisse in der Ukraine fast ununterscheidbar machten.
    Dabei fiel mir auf, dass die Berichte über die Ukraine, in denen vor Monaten noch Frauen auf dem Maidan vorkamen, die demokratische Verhältnisse in ihrem Land einforderten und mit der Korruption Schluss machen wollten, mehr und mehr ersetzt wurden durch Bilder von sich zunächst streitenden, später prügelnden und jetzt Waffen gebrauchenden Männern. Die Frauen wurden fast vollkommen zum Verschwinden gebracht. Auf der „offizielleren“ Seite wurde das gespiegelt mit immer höherrangigen Politikern, die ebenfalls mehrheitlich Männer sind und die bei ihren z.T. ehrlichen Bemühungen um Deeskalation offenbar nicht mehr in der Lage sind, das Einfachste zu sehen: nämlich das Verschwinden der Frauen.
    Mein Vorschlag, genau in den Medien, die sich „Deeskalation“ auf ihr Programm geschrieben haben, als aktiven Beitrag dazu nur noch diese, um friedliche Konfliktlösung bemühten Frauen zu zeigen, war der Tagesschau bisher noch keine Antwort wert.
    Vermutlich wird über diesen Vorschlag gelacht und er wird als zu naiv empfunden.
    Das hängt mit einem tief verwurzelten aber fast unbewussten Verständnis zur Bildproduktion zusammen, die kurz gesagt darauf hinausläuft, dass Handlung zu zeigen immer interessanter ist als keine Handlung zu zeigen, sondern statt dessen z.B. Köpfe, die argumentieren. Darum werden die Bildstrecken, in denen Männer sich prügeln oder aufeinander schießen, auch wenn sie nicht unterscheidbar für die Zuschauer sind und niemand weiß, wer zu wem gehört oder wer was vertritt, auf jeden Fall Vorrang haben vor z.B. einer Frau, die damit argumentiert, dass ein großer Prozentsatz der Bevölkerung sowieso nicht dem einen oder dem anderen Lager zuzuordnen ist, weil sie sich seit Generationen schon untereinander vermischen, mal diese, mal jene Sprache sprechen und die tatsächlich vorhandenen Konflikte bisher noch immer irgendwie gemeistert haben.
    Es gibt keine Notwendigkeit für die Tagesschau und andere Medien, sich nicht ausschließlich auf eine vernünftige Argumentation der Nichtkämpfenden einzulassen außer der Angst, für langweilig gehalten zu werden und den Job zu verlieren.  Die Medien sind immer stolz darauf, „Ereignisse“ original zu zeigen. Und es gibt genügend Kriegsberichterstatter, die dafür ihr Leben lassen, ohne zur Erkenntis beizutragen. Die Presse könnte bei der Analyse der Geschehnisse durchaus gewalttätige Auseinandersetzungen erwähnen, sie müssen aber nicht gezeigt werden. Das sollte Schule machen. Wenn wir wochenlang Kommentare hören würden, die von denen kommen, die sowohl bildlich wie argumentativ jetzt nicht mehr in Erscheinung treten, würde die Vernunft wahrscheinlich wieder eine Chance bekommen.  Damit würde die Presse ihre Eigenständigkeit beweisen und – das glaube ich - wirklich selbst zur Entspannung beitragen.
    Helke Sander (C)
    6.5.14


  • Diakoniekrankenhäuser Friederikenstift und Henriettenstiftung gehen zusammen
    Presse-Mitteilung

    Konzernumbau mit strafferen Strukturen für die DDH

    Hannover. Die Diakonischen Dienste Hannover (DDH) führen den Prozess zur Zukunftssicherung mit weit reichenden Maßnahmen konsequent fort. Der Aufsichtsrat hat am Montagabend in seiner turnusgemäßen Sitzung den Umbau des Gesundheits- und Sozialkonzerns beschlossen. Die Strukturen von bisher 13 Betriebsgesellschaften unter dem Dach der DDH werden erheblich gestrafft. Die geplante Konzentration ist ein wesentlicher Eckpfeiler im Rahmen eines auf vier Jahre ausgerichteten Prozesses zur wirtschaftlichen Konsolidierung des größten diakonischen Dienstgebers in Niedersachsen. Zu diesem Zweck wird ein grundständig neu aufgestelltes Zukunftssicherungskonzept erstellt, das zurzeit extern validiert wird.
    Im kommenden Jahr werden die großen traditionsreichen Diakoniekrankenhäuser Friederikenstift und Henriettenstiftung in einer gemeinsamen Krankenhausgesellschaft zusammengeführt. Die bisherigen Standorte in der Calenberger Neustadt, an der Marienstraße und in Kirchrode bleiben bestehen. Schon kurzfristig werden beide Häuser mit insgesamt 2800 Mitarbeitenden, einem Ge-samtjahresumsatz von 200 Millionen Euro und einer Belegungskapazität von 1200 Betten unter gemeinsamer Leitung stehen. Der Aufsichtsrat hat Mathias Winkelhake und Dr. Arne Nilsson zu Geschäftsführern für die neue gemeinsame Leitung der beiden Krankenhäuser bestellt. Beide sind seit Beginn der DDH in herausgehobener Position tätig, Mathias Winkelhake als Geschäftsführer des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift, Dr. Arne Nilsson als Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Zentrale Dienste und Controlling und als Prokurist der DDH.
    Michael Schmitt, seit 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung im Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung, hat sich im Zuge der bevorstehenden Zusammenführung der Krankenhäuser entschlossen, seine Tätigkeit zum 31.10.2014 zu beenden.
    Schmitt übernahm 2008 das DKH und trieb bereits zu Beginn die Profilierung des Medizinischen Leistungsspektrums stark voran. Der von Schmitt initiierte Erweiterungsbau sowie die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Bestand am Standort Marienstraße sind weitere Meilensteine zur wirtschaftlichen Stabilisierung des DKH.
    DDH-Konzernleitung und Aufsichtsrat bedanken sich ausdrücklich bei dem 42-jährigen Kaufmann für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen 6 ½ Jahre.
    Mit der Fusion der Krankenhäuser wird eine Neuausrichtung der medizinischen Strategie innerhalb der DDH Fahrt aufnehmen. Die DDH beabsichtigt auch, ihr Leistungsangebot künftig in Abstimmung mit weiteren Krankenhausträgern in Hannover bedarfsorientiert aufzustellen.
    „Die DDH macht sich fit für die Zukunft“, sagt Dr. Hans Ulrich Anke, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Ziel ist es, unsere medizinischen Angebote klinikübergreifend auszurichten und Mehrfachstrukturen abzubauen.“
    Der Aufsichtsrat hat zur Kenntnis genommen, dass die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr stabil verläuft. Mit dem nun eingeleiteten Umbau des Konzerns will die DDH weitestgehend aus eigener Kraft das Unternehmen in eine wirtschaftlich solide Zukunft führen.
    Für die anstehende Phase des Konzernumbaus konnte die DDH nun Prof. Bernd Weber für die aktive Managementmitwirkung als Interimsgeschäftsführer gewinnen. Er bildet gemeinsam mit Pastor Michael Hartlieb die Konzernleitung.





  • Steigende Flüchtlingszahlen in Niedersachsen

    Zwischen Hilfsbereitschaft und Überforderung – 
    Bis zum Jahresende erwartet Niedersachsen 20.000 Asylbewerber. Städte und Gemeinden fühlen sich mit der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge zunehmend überfordert. Gleichzeitig bieten viele Menschen ihre Hilfe an. Wie bewältigt Niedersachsen den Spagat zwischen Hilfsbereitschaft und Überforderung? Im Studio diskutiert NDR 1 Niedersachsen mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, dem Präsidenten des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds, Dr. Marco Trips und dem Geschäftsführer des Niedersächsischen Flüchtlingsrats, Kai Weber.
    Sendung “Unser Thema“ | Donnerstag, 30. Oktober | 19-20 Uhr




  • *********** 23,6 % des exportierten Getreides geht in den Iran
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
    **********************************************
    Zahl der Woche vom 14.10.2014
    WIESBADEN - 23,6 % der deutschen Getreideexporte gingen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2014 in den Iran. Dorthin wurden nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 1,8 Millionen Tonnen im Wert von 415 Millionen Euro verkauft. Damit war der Iran Hauptempfänger deutschen Getreides vor den Niederlanden (1,2 Millionen Tonnen) und Belgien (0,7 Millionen Tonnen). Insgesamt führte Deutschland mehr Getreide aus (7,6 Millionen Tonnen) als ein (5,8 Millionen Tonnen). Wertmäßig wurde Getreide für 1,8 Milliarden Euro exportiert und für 1,6 Milliarden Euro importiert.

  • Was können wir von Tieren lernen?
     
    Presseinformation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) 

    "Psychotierisch": MHH-Symposium über Tiere als Helfer bei seelischen Erkrankungen
    Facettenreiche Veranstaltung mit prominenten Gästen am 25. Oktober 2014 / Einladung an Fachpublikum, interessierte Öffentlichkeit und Medienvertreter

    Welche Wirkung haben Tiere auf seelisch kranke Menschen? Welche Rolle spielen sie bei Psychotherapien? Was können wir von Tieren lernen? Um diese und ähnliche Fragen geht es bei dem Symposium "Anders sein", das die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) veranstaltet. Das Symposium verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und gesellschaftlicher Aufklärung. Zu den Referenten gehören neben Experten aus der Klinik unter anderem eine Hundetrainerin, eine Patientin, eine Unternehmensberaterin und ein Rechtsanwalt. Bei der Veranstaltung wird auch die Ehrenmedaille "Anders sein" verliehen. Die Klinik ehrt damit Menschen, die sich dafür einsetzen, dass psychische Erkrankungen und die Betroffenen stärker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Dr. Veronica Trussardi-Sepe und Dr. Fabrizio Sepe, Geschäftsführer des Serengetiparks in Hodenhagen. Familie Sepe ermöglicht den Patienten der MHH-Klinik kostenfreie Besuche in ihrem Park und unterstützt dadurch die Klinik und ihre Patienten auf ganz besondere Weise. Die Kontakte zwischen den Patienten und Tieren werden wissenschaftlich begleitet. Die Laudatio auf das Ehepaar Sepe halten Christian Wulff, Bundespräsident a.D., und Klaus-Michael Machens, Präsident Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e.V. Alle Interessierten sind eingeladen, an dem Symposium teilzunehmen am

    Sonnabend, 25. Oktober 2014
    von 10 bis 16 Uhr
    im Leonardo Hotel, Tiergartenstr. 117, 30559 Hannover.

    In unserer schnelllebigen Zeit können psychische Krankheiten jeden betreffen - dennoch ist der Umgang mit psychischen Erkrankungen immer noch sehr stark von Tabuisierung und Stigmatisierung geprägt. Um ein Zeichen dagegen zu setzen hat die MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie vor drei Jahren die Symposiumsreihe "Anders sein" ins Leben gerufen. Jedes Jahr widmen sich die Experten der Klinik dabei einem anderen interessanten Aspekt ihrer Arbeit und wollen das Thema so ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine verbindliche Anmeldung wird jedoch gebeten. Interessierte melden sich bitte bei Andreas Feyerabend an, Telefon 01761 5324200, Fax (0511) 532-8573, feyerabend.andreas@mh-hannover.de.
     
     
  • Online-Jobbörsen heißen Bewerber willkommen


    Zweiter IT-Jobtag in der Heise Medien Gruppe

    Hannover, 13. Oktober 2014 – Nach dem Erfolg im Mai laden heise jobs und Jobware erneut zum IT-Jobtag ein. Am 13. November von 14 bis 20 Uhr präsentieren Aus­steller aus dem ITK-Segment in der Heise Medien Gruppe in Hannover aktuelle Stellenangebote, Aus- und Weiterbildungsplätze sowie Studiengänge. Im direkten Gespräch können sich Bewerber und Arbeitgeber kennenlernen und austauschen.
    Zu den bundesweit agierenden Unternehmen, die auf dem IT-Jobtag ausstellen, zählen dieses Mal die H&D International Group, die Autostadt, die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen, Amadeus Fire Personaldienstleistungen, Gauselmann, DG-i, ADAC, AutoVision GmbH und die VHV Gruppe. Auch die Veranstalter selbst, die Heise Medien Gruppe und Jobware, treten als Aussteller auf und informieren über ihre offenen Stellen. Jobware greift darüber hinaus das Thema Karriereberatung auf und vermittelt hilfreiche Tipps vom Bewerbungsschreiben bis zum Vorstellungsgespräch.
    „Die Entscheidung, die Veranstaltung zu wiederholen, fiel uns leicht. Bereits kurz nach Ende des ersten IT-Jobtags lagen uns erste Anmeldungen vor“, sagt Jörg Mühle, Director Sales & Strategy heise online.

    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.


  • Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China
    CeBIT 2015 (Montag, 16., bis Freitag, 20. März) unterstützt Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China – Sigmar Gabriel und Miao Wei unterzeichneten Absichtserklärung
    Hannover/Berlin. Die CeBIT als Weltleitmesse für IT und Digitalisierung unterstützt die Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China, auf die sich beide Wirtschaftsnationen vor kurzem verständigt haben. In der gemeinsamen Erklärung „begrüßen beide Länder die Entscheidung, dass China Partnerland der CeBIT 2015 wird, als Ausdruck des Willens zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich der Informationstechnologie“. 
    „China freut sich, Partnerland der CeBIT im Jahr 2015 zu werden. China möchte gern diese Chance nutzen und mit Deutschland sowie den Ländern aus aller Welt zusammenarbeiten, um eine bessere Informationsgesellschaft mit mehr Kommunikation und mehr Effizienz aufzubauen“, sagte Miao Wei. 
    Darüber hinaus sind weitere gemeinsame Veranstaltungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China geplant.
     Deutschland ist mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner. Für die Bundesrepublik ist China der wichtigste Handelspartner in der Region Asien/Pazifik, mittlerweile sogar der drittgrößte weltweit. Im Jahr 2013 belief sich das bilaterale Handelsvolumen auf insgesamt knapp 140 Mrd. Euro. Auf die deutschen Exporte nach China entfielen 67,0 Mrd. Euro und auf die deutschen Importe aus China 73,4 Mrd. Euro. Beide Länder haben sich zum Ziel gesetzt, das Handelsvolumen bis zum Jahr 2015 auf 200 Mrd. Euro zu steigern.



  • Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt
    Pressemitteilung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

    Wanderausstellung „Angekommen! Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt“ wird am 1. November in der Klosterkirche Loccum eröffnet / Weitere Ausstellungstermine 2015 u.a. in Hannover, Bremerhaven und Osnabrück
    Mit einer Tagung und einer Ausstellung erinnert die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers an die Einführung des Pastorinnengesetzes am 1.4.1964. Das Gesetz ist die Grundlage für die Ordination evangelischer Theologinnen in den Pfarrdienst. Anlässlich des Jubiläums wird vom 1. bis 16. November die Wanderausstellung „Angekommen! Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt“ in der Klosterkirche Loccum gezeigt. Die Ausstellung wird am 1. November um 14 Uhr im Rahmen der Jubiläumstagung von der Präsidentin des Landeskirchenamtes, Dr. Stephanie Springer, eröffnet. Danach ist die Ausstellung in Hannover (7.-21.1.15), Bremerhaven (1.3.-12.3.15), Osnabrück (21.5.-14.6.15) und Uelzen (17.6.-14.7.15) zu sehen. Die Wanderausstellung kann von weiteren Gemeinden, Kirchenkreisen oder anderen Institutionen ausgeliehen werden.
    Internet:
    Gleichstellungsarbeit in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers: www.landeskirche-hannovers.de/evlka-e/ueberblick/12_mitarbeiterinnen_und_mitarbeiter/12_7_gleichstellungsarbeit
    Tagungsprogramm „Angekommen! Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt“ in der Akademie Loccum: www.loccum.de/p14157.pdf



  • TTIP/CETA/TISA sind Instrumente, die die Lebensverhältnisse in Deutschland und darüber hinaus, in ganz Europa auf den Kopf stellen würden.
    Vortrag & Film Gesellschaftspolitik Folge 2 - 26.11.2014, 19:30 Uhr (Einlass)
    „Freihandelsabkommen TTIP“ Referent: Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates,„Die USA und die EU sowie ihre Mitgliedstaaten pflegen unterschiedliche Vorstellungen von Kultur, kultureller und medialer Vielfalt sowie deren Erhalt und Förderung. Länder wie Deutschland und Frankreich beispielsweise verstehen sich ausdrücklich als Kulturstaaten und leiten daraus ihre Maßnahmen zur Kulturförderung ab. Fördermittel der öffentlichen Hand oder über Gebühren finanzierte Modelle sind jedoch in den USA unüblich. Eine Handelspartnerschaft, die auf gemeinsamen Werten und gegenseitigem Respekt gegründet ist, muss diese Unterschiede akzeptieren, zulassen und darf ihre Ausgestaltung nicht durch Handelsregeln einschränken oder verändern.“Referent: Andreas Braendle, Ökonom, attac – Aktivist Derzeit sind genannte „Freihandelsabkommen“ in aller Munde und es regt sich Europaweit Widerstand dagegen.Worum geht es? TTIP/CETA/TISA sind Instrumente, die die Lebensverhältnisse in Deutschland und darüber hinaus, in ganz Europa auf den Kopf stellen würden.
    Nahezu kein Bereich wird davon verschont bleiben. Daseinsvorsorge, Arbeits- und Gesundheitsschutz sind ebenso betroffen, wie der Verbraucherschutz die Kultur und nicht zuletzt würde das parlamentarische, demokratische Gefüge hierzulande, zu einer reinen Folkloreveranstaltung degradiert werden.Die großen Gewinner wären die großen Konzerne, die ihre Marktmacht ausbauen und damit ihr politisches Herrschaftssystem weltweit als alleiniges Gesellschaftssystem implementieren könnten.Film: „TTIP – Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen“ 45:00 Min.Gerade der Kulturbereich ist von TTIP und CETA existentiell betroffen. Wir rufen deshalb alle Kulturschaffenden auf den Aufruf der selbstorganisiertenEuropäischen Bürgerinitative gegen TTIP und CETA zu unterschreiben: http://stop-ttip.org/de/unterschreiben/
    In Zusammenarbeit mit NLQ Niedersachsen. Medienhaus Hannover e.V. Schwarzer Bär 6 (Eingang Minister-Stüve-Straße)30449 Hannover Tel.  0049 511 441 440 Fax  0049 511 453 572 


  • malerei und grafik
    j3fm präsentiert:

    andreas ludwig: dialog 

    zum ersten mal wird bei j3fm das werk eines zeitgenössischen künstlers in einer rückschau gewürdigt.
    der im alter von 43 jahren verstorbene andreas ludwig hatte ende der 80er jahre an der fachhochschule hannover mit dem studium der freien kunst bei prof. ulrich baehr begonnen. nach seinem diplom 1993 wurde ludwig meisterschüler bei prof. verena vernunft. das früh mit stipendien und preisen ausgezeichnete druckgrafische und malerische werk des künstlers andreas ludwig ist gekennzeichnet durch seine herausfordernd einfachen, heiteren und kontemplativen sujets. ihre leuchtenden farbflächen werden häufig von einem strengen geometrischen rahmen gebändigt.das nebeneinander von geschlossener form und spontaneität erscheint dabei wie eine ruhe, unter deren oberfläche spannung lauert.
    ausstellungsdauer: 17.10.14 - 9.11.14 öffnungszeiten: freitags 19:00 - 20:30 h sonntags 14:00 - 16:00
    j3fm- jeden 3. Freitag im Monat
    kollenrodtstraße 58b 30163 Hannover j3fm.de


  • Kuball macht aus einer ‚privaten‘ handschriftlichen Äußerung ein „öffentliches Statement“

    Foto: Benedikt Werner
    Ab sofort zeigt das Sprengel Museum Hannover die Arbeit ‚KRITSCHES DENKEN BRAUCHT ZEIT UND RAUM hier & überall‘ des Düsseldorfer Künstlers Mischa Kuball. Sie bezieht sich auf ein Banner, das 1989 plötzlich und nur für einen Tag am Nikolaikirchhof in Leipzig hing. Von dieser Aktion existiert ein Foto, ohne Copyright und Angaben zur Person. Für Kuball macht diese Tatsache aus einer ‚privaten‘ handschriftlichen Äußerung ein „öffentliches Statement“: 
    „Ich betrachte meine Umsetzung als eine Art re-enactment zur historischen Situation. Aber mit deutlichem Verweis auf die jetzige Situation, denn wie kann die Frage nach einem ‚kritischen Denken‘ zeitgebunden sein und sich nur auf Leipzig und die Ex-DDR beziehen?“ 
    ‚KRITSCHES DENKEN BRAUCHT ZEIT UND RAUM hier & überall‘ ist nicht nur eine künstlerische Intervention, die sich auf die Montagsdemonstrationen in Leipzig bezieht. Ihre Aussage lässt sich über diesen konkreten historischen Zeitpunkt hinaus auf viele weitere Situationen beziehen. 
    Mischa Kuball: „Mit der Verortung an Museum, Kunsthalle, Kunstakademie suche ich auch einen deutlichen Verweis auf die Rolle der Kunst in der Gesellschaft (…).“


    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt


  • Kursportal Service Offene Hochschule (OHN) eröffnet


    Das OHN-KursPortal ist das erste niedersächsische Portal mit Online-Kursen für beruflich qualifizierte und berufstätige Studieninteressierte, die sich auf ein Studium an einer niedersächsischen Hochschule vorbereiten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten unabhängig von ihrem Standort, Zugriff auf ein neues Bildungsangebot.

    Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert seit 2013 den Aufbau der Plattform und hat dafür bis zum Jahresende rund 370 000 Euro zur Verfügung gestellt.