Hier und Jetzt

  • 40 Jahre und kein Grund zum Jubeln: 2013 ist Jubiläumsjahr des Katastrophenbaus Ihme-Zentrum Hannover: Ein Loch ist im Eimer...das Calenberger Loch
    Nostalgie: Als sich die Bankbosse und Mit-Verursacher der Ihme-Zentrums-Bauruine einmal leibhaftig zeigten, 2.v.l.Friedel Neuber, damaliger Chef der inzwischen "abgewickelten" Westdeutschen Landesbank, Schießkellerbesitzer, Pusher von SPD-Michael Frenzel, TUI ; Rest-Herren Vorstand Nord LB, mit 2.v.r. Center-Manager Helmut Totilla Held (dahinter, mit Fliege, sein Assistent). Es war der Auftakt immer heftiger werdender "Blasenbildungen" durch Finanzspekulation deutschland- und weltweit, sprich, es wurde Bedarf suggeriert, wo gar keiner war. In Praxis traten sogenannte Developer auf, ausführende Entwickler, vor Manager Held war das Dr. Carl Schätzle, dem nach eigenen Angaben persönlich nur eine kleine Wiese gehörte. 
    Im Jubiläumsjahr des 40 Jahre alten, signifikantesten Bauwerks Hannover-Lindens kommt der Laden-Bereich nun im August unter den Hammer, statt endlich Durchlässigkeit nach Linden durch Abriss oder Andersnutzung der Ladenstraße 1. Etage zu schaffen. Wer wird den Deal für'n Appel und n' Ei machen?
    (Fotos: Fratzer, ip-text)
    Das von mir (nicht um eigenen Geschmack, sondern den der Leute zu erfüllen) Anfang der 70er fürs Ihme-Zentrum engagierte Medium-Terzett war ein voller Erfolg (ebenso mein unter abenteuerlichen Umständen an den Wendeltreppen initiierter 1. Kunstmarkt Deutschlands). Bald aber ging's bergab mit dem Stadtteil-Komplex. 
    Sein Hit (eigentlich ein Volkslied des ausgehenden 16. Jahrhundert aus Hessen) "Ein Loch ist im Eimer" füllte sogar die obersten Galerien des Zentrums, aber nun ist auch das Ihme-Zentrum fast im Eimer.
    Und für Carlyle (dem Privatkapital-Fonds, der derzeit sein Rüstungsengagement unbedingt vergessen machen möchte, es passt wohl nicht ins Werbeprogramm), Hines und andere amerikanische "Developer" in Englisch: There's a hole in the bucket (Ihme-Zentrum)
     aus der Sesamstraße (die Version von Harry Belafonte und Odetta ist durch Gema nicht verfügbar):
    http://www.youtube.com/watch?v=MAfCQ-t7xY0 

     

  • jost merscher "in uns rechnet´s"

    Malerei + Objekte


    Ausstellungsdauer: 17.5.13-16.6.13
    Öffnungszeiten: Freitags 19-20.30 h, Sonntags 14-16 h

    In uns rechnet‘s, ununterbrochen. Erkenntnisse, Gefühle, Freiheitshandlungen beruhen auf Berechnungen und berechneten Erfahrungen. Manche Rechnung verfehlt den Gegenstand, den sie errechnen möchte. Wenn die Rechnung aber stimmt, wird’s interessant. Algorithmen sind der Stoff, aus dem die Wahrheit und die Schönheit ist. Im besten Falle sehen sie dich an.

    j3fm- jeden 3. Freitag im Monat
    kollenrodtstraße 58b
    30163 Hannover
     
     
  • meine ligna-messe-nachlese
    Solche makabren Gimmicks verteilte Bosch auf der letzten Ligna


    ligna heißt holz.
    lieschen müller denkt dabei an bäume, hannover an die gerade zuende gegangene messe gleichen namens. von nichts sind messen nämlich weiter entfernt als von natur-idyllen.
    wer wissen will, wie und wo es jenseits der werbung wirklich wirtschaftlich zur sache geht, ist hier richtig.
    denn dort wollen firmen verkaufen und nichts anderes.
    sehr deutlich stellte das die universität hamburg in einem plakat dar.
    das wort holz fällt mit keinem wort, aber Möbel, OSB, Papier, WPC (= Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe), Kleidung. 
    ein gezeichneter doktorhut suggeriert: holz ist zukunft. 
    aber was für eine?
    das zeigt einer der technologischen welt-marktführer, aus krefeld in germany: siempelkamp. 
    die bauen zwar atomkraftwerke, formulieren dies aber als sichere energie-lieferung fürs zuhause. 
    wie süß.
    ach, da lebte lieschen müller wieder auf, wäre sie hier. 
    ist sie aber nicht, sondern nachfrager nach atomkraftwerken aus finnland und anderen reichen ländern, die doch so eine wunderschöne natur haben. 
    wen das jetzt irgendwie innerlich zerreißt, besonders angesichts merkels atom-ausstieg und dem trauma von fukushima, ist sicher nur ein verwandter jener mehrmals erwähnten fiktiven figur namens l.müller. 
    willst du ungeschminkt wissen, was wirklich läuft, besuche eine messe.
    ip


  • Unsere drei werden 50! Tag des offenen Kraftwerks im Lindener Wahrzeichen mit DESiMOs spezial Club MIX-SHOW
    Tag des offenen Kraftwerks im Lindener Wahrzeichen mit DESiMOs spezial Club MIX-SHOW
             Nicht allen, die die drei markanten Türme des Kraftwerks aus den 60er Jahren im Stadtbild sehen, ist bewusst, dass es eine der modernsten Gas- und Dampfturbinenanlagen (GuD) Europas enthält. Nach der ersten Gasturbine im Jahr 1998 ist nun eine zweite Gasturbine hinzu gekommen und die Dampfturbinenanlage nach 50 Jahren komplett erneuert worden.
        Die Modernisierung der Gas- und Dampfturbinenanlage ist damit vollbracht und das Heizkraftwerk Linden hat rund 50 Jahre Strom und Wärme produziert – ein Grund zum Feiern und das Kraftwerk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
        Im Heizkraftwerk Linden / Eingang Elisenstraße / 30451 Hannover,
    am 9. Juni 2013 // von 13.00 – 22.00 Uhr (Besichtigungen bis max. 18.00 Uhr),
        lädt enercity anlässlich des runden Geburtstages unter dem Motto „Unsere drei werden 50!“ alle Interessierten zu einem Besuchstag in das Wahrzeichen von Linden ein. Nach dem Ende der Besichtigungen um 18.00 Uhr geht es beim Hoffest mit Bühnenprogramm weiter.
        Um 20.00 Uhr ist eine Sondervorstellung von DESiMOs spezial Club MIX-SHOW „on tour“ zu erleben.  DESiMO präsentiert open air im Innenhof des Heizkraftwerks eine energiegeladene MIX-SHOW mit besonders anerkannten Lachgaranten.
        "Onkel Fisch" sind im Sendegebiet des WDR durch enorm viele Radio- und Fernseh-Comedy-Shows quasi "welt"berühmt. Jetzt kommt ihre ureigene Art nach Hannover: „Comedy irgendwo zwischen niemals lächerlichem Klamauk und hochintelligentem Wortwitz, zwischen Improvisation und hochprofessioneller Performance“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung).
        Johannes Flöck ist einer der gefragtesten Stand Up Comedians der Szene. Nicht erst mit seinem Selbsterfahrungsbuch „Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen“ hat er einfach gemerkt, dass er jetzt in dem Alter ist, in dem er nicht mehr so kann, wie er will! Er muss jetzt das wollen, was er kann! Und das kann er gut!
        Mirja Regensburg ist immer im Sommer in Hannover zu Hause – auf der Freiluftbühne in Herrenhausen. Dort spielt sie seit Jahren sehr erfolgreich die Helena im Sommernachtstraum-Musical. Das verbindet komödiantisches Talent und Improvisationsgabe mit einer unverwechselbar charmanten Bühnenpräsenz - und zeigt mal ihre ganz andere private, sehr komische Seite...
        "Werner Momsen" ist Norddeutschlands bekanntestes Klappmaul. Die Puppe hat als rasender Reporter bei "Das!" (NDR-Fernsehen) schon fast Kultstatus. Puppenspieler Detlef Wutschik hat hier eine herrlich norddeutsche Figur geschaffen, die dem Volk aufs Maul schaut und einfach alles und jeden treffend pointiert kommentiert!
        Als Finale wird gegen 22.00 Uhr die neue Dauer-Illumination der Kraftwerkstürme an der Ihme angeschaltet.
        Die Besucher erwartet bei dem dortigen Hoffest eine bunte Mischung aus Information und Entertainment. Parallel zu den tagsüber gewährten Einblicken ins Kraftwerksinnere können sich die Besucher zum Unternehmen, seinen Produkten oder auch zum enercity-Fonds proKlima und den „unterirdischen“ Arbeitsgebieten der enercity Netzgesellschaft mbH informieren.
        Für die Anreise zu dieser Veranstaltung empfiehlt enercity öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Parkplätze stehen nur begrenzt in den umliegenden Straßen zur Verfügung. Die nächstgelegene Haltestelle der Stadtbahn Linie 10 befindet sich am Küchengarten in Hannover-Linden.

    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

  • „Offene Pforten“ für Gartenfreunde
    Gartenregion Hannover: Termine 3.-9. Juni


    Hannover/Barsinghausen/Gehrden/Isernhagen/Pattensen/Wedemark/Wennigsen –  Eines der beliebtesten Angebote im Rahmen der Gartenregion Hannover ist der Blick in Nachbars Garten: das Programm „Offene Pforte“. Insgesamt 168 private Gärten und Parks präsentieren sich in diesem Jahr in vollster Pracht, viele mehrmals, mit unterschiedlichsten Themen, Pflanzen und Blüteständen. Neugierige Gartenfreunde sind bis November herzlich zum Entdecken und Verweilen eingeladen, die Besichtigungen sind kostenlos.

    In der zweiten Juniwoche öffnen 16 Gartenbesitzer ihre Pforten: in Hannover sowie in den Kommunen Barsinghausen, Gehrden, Isernhagen, Pattensen, Wedemark und Wennigsen.

    Lehrgarten: Garten des Bezirksverbands Hannover der Kleingärtner e.V.
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Gottfried-Keller-Straße 28-30, 30655 Hannover, List. Telefon: 0511 699718
    Was ist zu sehen: Der Bezirksverband präsentiert seinen Lehr- und Schulungsgarten, der 2010 mit einem Teich, Lauben und Tierhaltung angelegt wurde.

    Garten voller Leben: Garten von Hans-Erhard Wichert
    Sonntag, 09.06.2013, 14:00-18:00, Sperlingsfeld 78, 30627 Hannover, Groß-Buchholz.
    Was ist zu sehen: Hans-Erhard Wichert öffnet in Groß-Buchholz seinen 600 Quadratmeter großen, prächtigen Hausgarten, der voller Leben steckt.

    Grüne Südstadt: Gärten des Kleingärtnervereins „Tiefenriede“ e.V.
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-18:00, Hildesheimer Straße 163, 30173 Hannover, Südstadt. Telefon: 0511 9886559 (1. Vorsitzender Thomas Schrader)
    Was ist zu sehen: 67 kleine Gärten bilden eine grüne Oase mitten in der Südstadt und machen diesen Stadtteil ein Stück weit grüner. Zeitgleich findet hier der Tag des Gartens statt.

    Führung durch die Gartenhöfe in Marienwerder
    Samstag, 08.06.2013, 14:00, Treffpunkt am Gemeindehaus Augustinerweg/Ecke Quantelholz, 30419 Hannover, Marienwerder.
    Was ist zu sehen: Mitte der 1960er Jahre entstand die Gartenhofhaussiedlung Marienwerder. Heute führen Martin Heuer und Karl-Heinz Wend die Besucher durch die dazugehörigen Gärten.

    „Probieren und Studieren“: Garten von Dr. Helge Duderstadt
    Sonntag, 09.06.2013, 13:00-18:00, Schulenburger Landstraße 36 a, 30165 Hannover, Hainholz. Telefon: 0511 3521134
    Was ist zu sehen: Dieses Hinterhofgrundstück überrascht mit etwa 800 Pflanzenarten. Etwa die Hälfte davon hat einen Bezug zur Heilkunde und bildet „Doktors Hausgarten“, der zum „Probieren und Studieren“ einlädt.

    Rosenblüte im Juni: Garten von Joachim von Kortzfleisch
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-18:00, Eichendamm 27, 30900 Wedemark, Brelingen. Telefon: 05130 375808
    Was ist zu sehen: Bei der Pflege seines Gartens rund um ein altes Bauernhaus sucht Joachim von Kortzfleisch täglich die „Balance zwischen Chaos und Ordnung“ und pflegt zahlreiche Staudensorten, Kräuter und Gemüse. Im Juni lädt er zur Rosenblüte ein.

    Feuerstelle und Backofen: Garten von Anja und Ulrich Kirschke
    Samstag, 08.06.2013, 14:00-18:00 und Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Wedemarkstraße 20 b, 30900 Wedemark, Mellendorf. Telefon: 05130 790200
    Was ist zu sehen: In ihrem 800 Quadratmeter großen Garten pflegt das Ehepaar Kirschke einen alten Baumbestand, eine Kräuterspirale, einen Wasserlauf sowie eine Feuerstelle mit Freiluft-Backofen. Dazwischen gibt es Rostiges für den Garten zu bestaunen.

    Rund um das alte Bauernhaus: Garten von Anita und Hermann Homeier
    Samstag, 08.06.2013, 14:00-18:00 und Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Wedemarkstraße 20, 30900 Wedemark, Mellendorf. Telefon: 05130 5379
    Was ist zu sehen: Rund um ein 100 Jahre altes Bauernhaus hat das Ehepaar Homeier einen großen Garten mit Baumbestand, Hochbeeten, Teichen und Wasserläufen sowie zahlreichen Sitzgelegenheiten inmitten von Rosenbeeten  geschaffen.

    Frühlingsblumen: Garten von Ursula und Heinz Linne
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Am Heerwege 15, 30900 Wedemark, Bissendorf.
    Was ist zu sehen: Zwischen Natursteinmauern, Feuchtbiotop und Kübelpflanzen dominieren im Frühling Schlüsselblumen, Wildkrokusse, Buschwindröschen und Schachbrettblumen.

    Grüne Idylle: Garten von Ulrike Hildebrandt
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Hauptstraße 20, 30916 Isernhagen, Farster Bauernschaft. Telefon: 05139 87316
    Was ist zu sehen: Auf rund 6.000 Quadratmetern hat sich Ulrike Hildebrandt ihre persönliche Idylle mit Buchsbaum, Rosen und Patchwork von H. Sennewald geschafften.

    Frühlingsblüte: Garten von Carola Beddies
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Mühlenberg 8, 30982 Pattensen, Koldingen. Telefon: 05102 7135
    Was ist zu sehen: Carola Beddies öffnet die Pforte zu ihrer verwinkelten, alten Gartenanlage mit Rank- und Strauchrosen sowie historischen Rosen.

    Artenreicher Naturgarten: Garten von Sibylle Maurer-Wohlatz
    Sonntag, 09.06.2013, 12:00-17:00, Dorfstraße 1, 30982 Pattensen, Reden. Telefon: 0176 63299383
    Was ist zu sehen: Auf verschlungenen Wegen gehen Besucher durch diesen artenreichen Naturgarten. Darin finden sich Kräuter, Nutzpflanzen, Indianische Milpa-Mischkulturen sowie eine Tomatenvielfalt im Freiland, in Kübeln und im Gewächshaus.

    Gutspark und Hofcafé: Garten von Heidi Freifrau und Dr. Hans Jürgen Freiherr von Richthofen
    Sonntag, 09.06.2013, 13:00-18:00, Untergut, Im Eickhof 6, 30989 Gehrden, Lenthe. Telefon: 05137 4134
    Was ist zu sehen: Dieser Gutspark beeindruckt mit altem Baumbestand und 2010 wiederhergestelltem historischen Wegenetz, Eichenarboretum und sogar einem Hof-Café.

    Lavesbrücke im Landschaftspark: Garten von Simone und Friedrich von Lenthe
    Sonntag, 09.06.2013, 13:00-18:00, Obergut, Winterstraße 23, 30989 Gehrden, Lenthe.
    Was ist zu sehen: Ein Landschaftspark mit altem Baumbestand und Lavesbrücke, umgeben von historischen Bruchsteinmauern, lädt hier zum Flanieren ein.

    Feng-Shui-Garten: Garten von Vera und Werner Nitschke
    Sonntag, 09.06.2013, 11:00-17:00, Hohe Heide 42 a, 30974 Wennigsen, Bredenbeck. Zugang über Steinkrüger Weg, am Ende der Bebauung Fußweg links am Feldrand bis zum dritten Garten. Telefon: 05109 64351
    Was ist zu sehen: Der große Garten mit Deisterblick ist nach den Feng-Shui-Prinzipien angelegt. Neben Gemüsegarten, Sitzplätzen und historischen Rosen findet ein kleiner Pflanzenverkauf statt.

    Grünes Gartenglück: Garten von Christine und Georg von Ilten
    Sonntag, 09.06.2013, 13:00-18:00, Kapellenstraße 2, 30890 Barsinghausen, Langreder. Telefon: 05105 58990
    Was ist zu sehen: Das Ehepaar von Ilten öffnet die Pforte zu seinem großen Grasgarten mit prächtigem Baumbestand.
    Viele weitere Gärten mit durchlaufenden Besichtigungsterminen erwarten neugierige Gartenfreunde. Sie sind alle im aktuellen Programmheft „Die Offene Pforte 2013“ zu finden, das kostenlos in allen Regionskommunen, im Bürgerbüro der Region Hannover, beim Hannover-Tourismus-Service, in den Stadtbibliotheken, im Neuen Rathaus Hannover und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Langensalzastraße 17, erhältlich ist. Es kann auch unter www.hannover.de (Suchbegriff „Offene Pforte“) heruntergeladen werden.
    Ein Versand von Programmen erfolgt ausschließlich über die Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (Din Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Langensalzastraße 17, Telefonnummer 0511/168-43801.
    Zusätzliche Informationen zu den weiteren Veranstaltungen der Gartenregion Hannover sind im Internet unter www.gartenregion.de zu finden.
  • NATIONALSOZIALISMUS: JÜDISCHE FAMILIEN AM SCHWARZEN BÄR

    Eine Szenenfolge mit Musik und einer Zeitzeugin, gezeigt an Originalschauplätzen am Schwarzen Bär, Hannover-Linden
    Entwickelt und präsentiert durch die Schülerinnen und Schüler der THEATER AG der IGS HANNOVER-LINDEN in Zusammenarbeit mit dem „FAUST Kulturzentrum“ und der Initiative „Lebensraum Linden“ (Leitung: Jutta Gerhold, Harrie Müller-Rothgenger, Mitarbeit: Lea Kohns) Musik: Holger Kirleis ORT: Hinterhof der „Tagesklinik Linden“ (Wahrendorffsche Anstalten), Schwarzer Bär 8 ZEITEN:   Sa., 01. Juni / So., 02. Juni / Mo., 3. Juni 2013, jeweils 18.00 Uhr


  • Zum Tag der Arbeit: Das Kapital winkt uns zum Abschied zu. Tschüssi, macht's gut!
    Zum Tag der Arbeit grüße ich Euch, echte Menschen!
    Ich winke euch zu.
    Humane Roboter wie ich dienen dem Kapital, wir sind darauf programmiert, euch nachzuahmen, bis wir alles von euch verstanden haben.
    Aber schon jetzt brauchen wir euch kaum noch.

    Nur die Frauen haben wir leider nur sehr unvollständig kopieren können.
    Als Ebenbild Gottes ist ihr Mutterleib ein unvergleichliches Wunderwerk, Vorbild für jegliche Art der Arbeit und des Gelingens, ebenso ihre Liebesfähigkeit.
    Aber unsere Auftraggeber, die Finanzspekulanten, sind daran nicht interessiert.
    Zwar haben die Männer seit Jahrtausenden ihre sogenannte Kultur auf dem Rücken der Frauen ausgebaut. Aber das eigentliche Geheimnis des Lebens kennen sie nicht, trotz Entschlüsselung des Human Genomes.

    Unsere Auftraggeber wollen die ganze Macht; Frauen, und mit ihnen den gesamten Planeten, kriegen sie sicher auch noch klein.

    Macht's gut, ihr wart eine wunderschöne Spezies! Danke!

    (text:ip)

    Kommentar dazu per e-mail eingetroffen:
    Liebe Ingeburg Peters,
    das Kapital-Patriarchat will uns nicht wirklich nachahmen, denn das geht nicht, sondern ersetzen, und zwar durch eigene "Schöpfungen". Das was wir alles können, brauchen die gar nicht, sondern am Ende sollen wir das nachahmen, was sie uns als "Mensch" vorsetzen: s. Bild.
    Gruß C. Werlhof 

  • Blühexplosion belastet Allergiker
    Tipps aus der Apotheke bei Pollenallergien
    Hannover, 30. April 2013 – Kaum lockt der Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen kehren sie wieder zurück – die Pollenallergien. In diesem Jahr müssen sich Allergiker auf eine besonders starke Pollensaison einstellen. Denn durch den sehr langen Winter ist die Blüte zahlreicher Frühblüher verzögert und setzt erst im April/ Mai zusammen mit dem Pollenflug vieler anderer Bäume ein. Die Folge: Es kommt zu sogenannten Blühexplosionen mit entsprechend hoher Pollenbelastung. Darunter leiden vor allem Menschen, die auf mehrere Pollenarten allergisch reagieren.
    Bemerkbar macht sich eine Allergie meist durch gerötete, tränende oder juckende Augen und durch Niesanfälle oder eine ständig laufende Nase. „Bei einem akuten Anfall helfen Allergikern Augentropfen mit Wirkstoffen, die den Allergie-Botenstoff Histamin hemmen", rät Ina Bartels, Inhaberin der Johannes-Apotheke in Hannover. „Sie lindern die wesentlichen Beschwerden, wie zum Beispiel juckende Augen bei Pollen-Allergikern." Gegen die verstopfte Nase bei Allergiebeschwerden helfen antiallergische Nasensprays. Vorübergehend können auch schleimhautabschwellende Nasensprays verwendet werden. „Diese sollten aber ohne Unterbrechung nicht länger als fünf Tage eingesetzt werden, sonst kann die Schleimhaut austrocknen und ein Gewöhnungsprozess einsetzen", sagt Apothekerin Ina Bartels, Vorsitzende des Bezirks Hannover-Stadt beim Landesapothekerverband Niedersachsen e.V.
    Für eine beschwerdefreie Nacht können auch das Duschen und Haare waschen vor dem Schlafengehen sorgen, denn damit werden auf dem Körper haftende Pollen entfernt. Um die Pollenkonzentration in der eigenen Wohnung möglichst niedrig zu halten, sollte zudem auf den richtigen Zeitpunkt zum Lüften geachtet werden. Auf dem Land ist die Pollenkonzentration morgens besonders hoch, deshalb sollte dort eher am Nachmittag und Abend gelüftet werden. Für die Stadt gilt genau das Gegenteil, dort ist die Konzentration am Abend besonders hoch, so dass besser morgens gelüftet wird. Viele weitere hilfreiche Tipps zur Vorbeugung bei Pollenallergien und Beratung rund um die richtige Medikation erhalten Betroffene in ihrer Apotheke vor Ort.
    Grundsätzlich gilt: Heuschnupfen sollte nicht unterschätzt werden. Wird die Pollenallergie rechtzeitig und ausreichend behandelt, können nicht nur Beschwerden gemildert, sondern allergischem Asthma vorgebeugt werden. Bei einem Heuschnupfen entzünden sich die Nasenschleimhäute. Chronischer Schnupfen ist meist das erste Symptom. Unbehandelt kann sich die Entzündung auf andere Schleimhäute wie die Nebenhöhlen oder auch die Mittelohren ausweiten, im schlimmsten Fall sind ernste Atemwegserkrankungen wie Asthma die Folge.

    Dies ist eine Presseinformation des LANDESAPOTHEKERVERBANDES.


     
  • Das letzte Kapitel

    Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahre 1930


    Am zwölften Juli des Jahres zweitausenddrei
     lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
    daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
    die gesamte Menschheit ausrotten werde.

        Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
        daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
        sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
        als alle Beteiligten zu vergiften.

    Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck,
    nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
    Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck,
    man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.

        Am dreizehnten Juli flogen von Boston eintausend
        mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
        und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
        den von der Weltregierung befohlenen Mord.

    Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
    Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
    Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
    Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt.

        Jeder dachte, er könne dem Tod entgehn,
        keiner entging dem Tod und die Welt wurde leer.
        Das Gift war überall, es schlich wie auf Zehn.
        Es lief die Wüsten entlang, und es schwamm übers Meer.

    Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
    Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
    Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
    Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.

        Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
        Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
        Die Flugzeuge irrten mit tausend toten Piloten,
        unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.

    Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
    Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
    Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte
    völlig beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.


  • „Überleben auf der Flucht“ – Nothilfe in Krisengebieten
    28.5. bis 2.6.2013
    Hannover Steintorplatz

    Eine Freilichtausstellung von Ärzte ohne Grenzen
     
    Somalia, D.R. Kongo, Afghanistan: drei Krisengebiete, in denen Menschen von Krieg,  Gewalt  und Hungersnöten  betroffen  sind. 
    Was  steckt hinter den Bildern von Katastrophen, die täglich in den Nachrichten zu sehen sind?
    Wie wäre es, plötzlich sein Zuhause zu verlieren und mit Zehntausenden in einem Flüchtlingslager  zu  leben? 
    Was  passiert,  wenn  ein Flüchtling in einem Kriegsgebiet schwer verletzt wird, und es weit und breit keine medizinische Versorgung gibt?
    Ärzte ohne Grenzen leistet medizinische Nothilfe weltweit. 
    Wie diese Nothilfe  funktioniert,  zeigt  die Freilichtausstellung „Überleben  auf der Flucht“,   die   im   Sommer   in  Hannover  alle  Interessierten einlädt.
    Zurückgekehrte Projektmitarbeiter führen die Besucher durch die Ausstellung und erzählen dabei auch von ihren persönlichen Erfahrungen im Einsatz. 
    Bei diesem  Rundgang  können  die  Besucher  aktiv erfahren, welche Probleme in einer Notsituation  entstehen  und  mit  welchen  Maßnahmen  eine  stabile medizinische Versorgung gewährleistet wird.
    Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen stehen für Fragen und Führungen zur Verfügung. 
    Für   Schulklassen  werden  bei  Voranmeldung  Sonderführungen organisiert.
    Anmeldungen für Gruppenführungen unter:http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/flucht
    Öffnungszeiten: täglich von 10 - 20 Uhr.
    Der Eintritt ist frei.
     
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt. 
  • Switch: Von Winter auf Sommer - so kleidet man sich in Hannover je nach Wetterlage
    Finden diese beiden lustig: Lolita-Style aus Japan. Nun ja, angesichts des plötzlichen Hochsommerwetters...




    Aber das ist doch wirklich schick: Junge Dame mag Modemarke Mango. Sogar Jil Sander wäre begeistert. Denn ihr Credo, alles, was man weglassen kann, macht die Kleidung noch eleganter, ist hier erfüllt.




    Schwerbehindert nur im Trippelschritt vorwärtskommend, ist das Paar in Hosen mit großen Karos gut durch den Winter gekommen. Die Dame zählt an die hundert Jahre. Das Glencheck-Karomuster wurde übrigens in der Nähe von Loch Ness in Schottland erfunden und war der Stoff eines Clans. Obwohl - Fachleute würden im Rapport rechts wohl eher den Prince of Wales Check ausmachen und links Hahnentritt-Muster?
    Wollte fotografieren und wurde fotografiert.
    Der Military-Look muss jetzt aber wirklich zurück in den Schrank.FotosText: ip 

  • „Das momentane Stillstehen der Kieselsteine im Flug“
    Die Hannover Rück Stiftung übergibt dem Sprengel Museum
    Hannover das Triptychon „Das momentane Stillstehen der
    Kieselsteine im Flug“ (2005/06) und die 47 Aquarelle „Leicht über
    dem Wasserspiegel“ (2012) von Bernd Koberling als
    Dauerleihgaben