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Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“. Ab sofort finden dort auch die aus der Druckausgabe bekannten Verlosungen statt.

 

  • Inlandstourismus 2015: Neuer Rekord mit 436,4 Millionen Gästeübernachtungen
    WIESBADEN – Im Jahr 2015 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 436,4 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 3 % gegenüber dem Jahr 2014. Damit stiegen die Übernachtungszahlen zum sechsten Mal in Folge und erreichten einen neuen Rekordwert. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 79,7 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg um 2 % auf 356,7 Millionen.
  • „Im Gespräch mit“… Heinrich Hannover

    Hannover –Der Rechtsanwalt und Buchautor Heinrich Hannover, Jahrgang 1925, blickt auf ein bewegendes Leben zurück. Als Siebzehnjähriger in die Wehrmacht einberufen, überlebt er den Einsatz an der Front nur knapp, verliert im Krieg aber seine Eltern. Diese prägenden Ereignisse seiner Jugendjahre machen ihm zum Pazifisten und Antimilitaristen. Am Donnerstag, 11. Februar 2016, 19 Uhr ist Heinrich Hannover zu Gast im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, in Hannover. Das Gespräch mit dem Zeitzeugen Heinrich Hannover führt der Journalist Hans-Jürgen Hermel, der Schauspieler Martin G. Kunze wird kurze Passagen aus Hannovers Büchern lesen.Der Eintritt ist frei. 
    Heinrich Hannover begegnete nach seiner Zulassung als Anwalt in seinem Berufsleben immer wieder Protagonisten, die in der Kontinuität des NS-Regimes standen. Als Strafverteidiger trat er vor allen Dingen für Kriegsdienstverweigerer ein. In politischen Prozessen verteidigte er Kommunisten oder Mitglieder der Außerparlamentarischen Opposition. Der Autor, der sich auch als Verfasser zahlreicher Kinderbücher einen Namen machte, hat fünf erwachsene Kinder. Er lebt heute in Worpswede bei Bremen. Ort: Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover



  • Informationen rund um die 52. Münchner Sicherheitskonferenz 12. bis 14. Februar
    (1) Sicherheitskonferenz und Pazifismus

    "Deutschland muss seinen Nachkriegspazifismus vollends überwinden", so Konferenzleiter Ischinger am 03.04.14 in der Süddeutschen Zeitung. 
    "Militärische Siege haben westliche Armeen schnell errungen, aber keine stabilen Nachkriegsordnungen aufbauen können", so die Wissenschaftler/innen von fünf deutschen Friedensforschungsinstituten in ihrem Friedensgutachten 2015. 
    Die Gegenüberstellung dieser beiden Zitate macht deutlich, wie notwendig eine Umorientierung der Sicherheitskonferenz wäre, weg von der "Sicherheitslogik", hin zu einer "Friedenslogik" (H.-M. Birckenbach). In diesem Sinne setzen wir uns in unserer aktuellen Projektzeitung - diesmal in neuem Layout - wieder kritisch mit der gegenwärtigen Sicherheitskonferenz auseinander. 
    Online kann die Projektzeitung hier gelesen werden: http://www.msk-veraendern.de/resources/MSKv+Zeitung+No+11+2016.pdf(2) Konferenzbeobachtung unserer Projektgruppe 
    Auch 2016 wird die Projektgruppe wieder zwei Beobachter/innen zur Sicherheitskonferenz entsenden: Ruth Aigner, die zum zweiten Mal teilnimmt und neu Mona-Géraldine Hawari. Unsere Anregungen bzgl. weiterer Konferenzbeobachter waren leider in diesem Jahr nicht erfolgreich. 
    Genaueres zu unseren diesjährigen Beobachterinnen in der Projektzeitung, siehe: http://www.msk-veraendern.de/15.html 
    Die Beobachterberichte früherer Jahre finden sich hier: http://www.msk-veraendern.de/5.html(3) Unser Side-Event bei der Sicherheitskonferenz 
    Zum zweiten Mal bieten wir in diesem Jahr für die Teilnehmer der Sicherheitskonferenz ein Side-Event in Kooperation mit dem forumZFD an. In diesem Jahr wird es direkt im Bayrischen Hof stattfinden, so dass wir auf größeren Zuspruch als 2015 hoffen.Thema: "SYRIA: HOW CAN WE STOP THE WAR? -  CIVIL SOCIETY BETWEEN THE FRONTLINES" Neben Dan Schmith vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI werden u.a. zwei Vertreter/innen syrischer Nichtregierungsorganisationen mitwirken.Zur Information über die Arbeit des forumZFD siehe: http://www.forumzfd.de(4) Internationale Münchner Friedenskonferenz Die Projektgruppe war wieder an der Vorbereitung der Friedenskonferenz - der inhaltlichen Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz - beteiligt. Wir möchten besonders hinweisen auf das Internationale Forum am FR 12.2.16, 19.00 Uhr. Es sprechen u.a. Loretta Napoleoni (italienische Terrorismusexpertin) zum Thema "Herausforderung Kalifatstaat" und Dr. Markus Weingardt (Stiftung Weltethos) zum Thema "Religion und Frieden". Weitere interessante Veranstaltungen finden am DO 11.2.16 (BRICS-Staaten), SA 13.2.16 (Schutzverantwortung) und SO 14.2.16 (Friedensgebet) statt. Wir laden zum Besuch herzlich ein! Programm und Orte unter: http://www.friedenskonferenz.info/(5) Manifest und Expertenhearing: Schutz der Menschenrechte durch Prävention Im Kontext der Internationalen Münchner Friedenskonferenz entstand ein Manifest, das sich mit dem im UNO-Rahmen viel diskutierten Thema "Schutzverantwortung" aus einer friedenspolitischen Sichtweise befasst. Es soll bei einem hochkarätig besetzten Expertenhearing am SA 13.2.16, 18.30 Uhr vorgestellt und diskutiert werden. Text des Manifests, siehe: http://www.friedenskonferenz.info/pdfs/Manifest_Schutzverantwortung_deutsch-4S.pdf 
    Weitere Infos zum Expertenhearing, siehe: http://www.friedenskonferenz.info(6) Demonstration 
    Die Projektgruppe unterstützt trotz mancher Formulierungsbedenken auch 2016 den Demonstrationsaufruf des gewaltfreien Protestbündnisses "Kriegsrat - Nein Danke!". Text des Aufrufs, siehe: http://www.kriegsrat-nein-danke.de/files/knd_protest-aufruf-2016.pdf 
    Weitere Infos zur diesjährigen Demonstration, siehe: http://www.muenchner-friedensbuendnis.de/node/1140(7) Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung Die Petra-Kelly-Stiftung hat unsere Konferenzbeobachterin Mona-Géraldine Hawari zur jährlichen Veranstaltung im Anschluss an die Sicherheitskonferenz eingeladen, am SO 14.2.16, 15.00 Uhr im Künstlerhaus. Programm unter: https://www.petrakellystiftung.de/nc/programm/veranstaltungsdetails/article/die-52-muenchner-sicherheitskonferenz.html(8) "10 Jahre Dialog mit den Verantwortlichen der Münchner Sicherheitskonferenz - ein Erfolg?" Wenige Tage nach dem Abschluss der diesjährigen Sicherheitskonferenz laden wir zu einer Gesprächsrunde ein, bei der wir über unsere Dialogerfahrungen und unsere Konferenzbeobachtungen berichten und anschliessend mit Vertretern von Friedenskonferenz, forumZFD, Kriegsrat - Nein Danke, der MSC selbst und den Anwesenden darüber diskutieren wollen. Termin und Ort:  Mi 24.2.16, 19.00 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 
    dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

  • Auch in Deutschland werden Unter-18-jährige in das Militär aufgenommen, wird massiv bei Jugendlichen geworben
    Aktionstag gegen Kindersoldat*innen– Red Hand Day 2016 auch in Hannover
    Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hannover wird am 12.02.2016 im Rahmen einer weltweiten Kampagne ab 17 Uhr auf dem Kröpcke gegen den Missbrauch von Kindern als Soldatinnen und Soldaten protestieren und informieren. Ob Syrien, Afghanistan, Kolumbien oder Kongo: Überall auf der Welt werden Kinder gezwungen, in kriegerischen Auseinandersetzungen zu kämpfen. Dabei ist es ein schweres Verbrechen und eine eklatante Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention, wenn Kinder und Jugendliche als Soldat*innen eingesetzt werden. Diese Kinder zu schützen und gleichzeitig auch in Deutschland die Anwerbung Minderjähriger von Seiten der Bundeswehr zu stoppen, sind zentrale Forderungen des Deutschen Bündnis Kindersoldaten zum „Red Hand Day“ 2016. Die DFG-VK Hannover unterstützt die weltweiten Aktionen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldat*innen. Auch in Deutschland werden Unter-18-jährige in das Militär aufgenommen, wird massiv bei Jugendlichen geworben, sei es in Schulen, in Jugendzeitschriften oder im Stadion. In einer Postkartenaktion wenden wir uns direkt an die Bundesverteidigungsministerin von der Leyen mit der Forderung die Kampagnen zur Rekrutierung und Werbung von Minderjährigen für die Bundeswehr sofort zu stoppen und die Aufnahme von Minderjährigen in die Bundeswehr zu verbieten.
    Protest: Am „Red Hand Day“, 12.2.2016, von 17 bis 19 Uhr, Kröpcke (Hannover
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt


  • SponsorInnen und DurchsetzerInnen gesucht: 100.Todestag Rosa Luxemburg 2019

    Kolbes Menschenpaar am Maschsee, von der Fritz-Behrens-Stiftung gesponsort
    An dieser Ecke fehlt doch was... ip-fotos
    Hannover und die Kunst, das ist so eine Sache. Die riesige Gandhi-Büste am Clara-Zetkin-Weg ist ein Geschenk, okay. Irgendwo musste sie hin. Straßenkunst-Initiator Martin Neuffer sieht sie ja nicht mehr...
    Kunst bewegt die Menschen im Idealfall. Und da habe ich als Aktions-Künstlerin in Schwesternschaft zu Schlingensief/Beuys/Heller einen Vorschlag für eine Skulptur an "Führers" Maschsee.
    Am Halbrund Maschsee gegenüber vom "Menschenpaar" mit dem idealisierten Akt von Kolbe fehlt nämlich ein kontrastierendes Pendant.
    Meine Idee ist, dort eine körperbehinderte kleine Jüdin mit schiefer Hüfte zu realisieren, mir fiele momentan nur Balkenhol aus Fritzlar als ausführender Bildhauer ein: Rosa Luxemburg, die in der Hand Goethes "Faust" hält, den Finger in dem Passus "Im Garten", der die Misere des abgekoppelten Finanzsystems besser erkannte als Marx.
    Da wäre ein direkter, geistreicher Bezug zum Marmor-Denkmal Königin Sophie im Großen Garten Herrenhausen gegeben, die den Finger in Leibnizens Theodizee-Buch hält.
    Kurz vor ihrer Ermordung las Luxemburg im Faust. Beteiligt an dem unschönen Akt war Noske, späterer Oberpräsident von Hannover.
    Übrigens: Ernst Thälmann saß in Hannover in Isolationshaft. Über Rosa Luxemburg, Wilhelm II. konterkarierend, der in Hannover fröhliche Urständ in zahlreichen Feierlichkeiten und Publikationen erlebt, habe ich von einem Praktikanten diesen Artikel erarbeiten lassen:
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38794/1.html
    Da hätte Hannover einiges gut zu machen, finde ich, und sprach bereits Sponsoren an: ein Geschäftsmann jüdischen Glaubens antwortete "Was geht mich Rosa Luxemburg an?" "Das bekommen Sie bei der Stadt nicht durch", winkte Stiftungsvorsitzender ab. Tja, die blitzgescheite Sau (Zitat aus dem Artikel oben) geht uns Schlafmützen, die dabei zusehen, wie unsere Existenzgrundlage verzockt wird, ne Menge an. Ob Rat und Verwaltung Hannover wohl die Größe besäßen, der berühmten Leiche aus dem Landwehrkanal ein zeitgemäßes künstlerisches Denkmal zu setzen...?
    Bitte benutzen Sie den Spendenbutton auf meiner Site, um die Sache voranzubringen.




  • Postkarte an Hollande


  • Die Befragung der Wirklichkeit

    Heinz Mack, Door of Paradise, 1964
    Aluminium
    Museum Kunstpalast, Düsseldorf
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
    Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 25.Februar 2016

    um 19 Uhr 
    ZERO und Nouveau Réalisme

    Die Befragung der Wirklichkeit 
    26. Februar bis 26. Juni 2016 
    GRUSSWORT Dr. Christian Torner ahlers collection 
    EINFÜHRUNG Dirk Pörschman
    Ab Mitte der 1950er Jahre entwickelten sich in der europäischen Kunst neue Strategien der Aneignung von Wirklichkeit, die sich in Werken, Texten und einem Netzwerk aus befreundeten Künstlern manifestierten. Junge Maler und Bildhauer widersetzten sich der Visualisierung von inneren, psychischen Vorgängen, wie sie in der Kunst des Informel praktiziert wurde. In Städten wie Mailand, Düsseldorf oder Paris fand sich die neue Künstlergeneration und entdeckte, dass auch ihre Kollegen jenseits der nationalen Grenzen ähnliche Ziele verfolgten. Die Ablehnung der informellen Kunst war ihre wichtigste Gemeinsamkeit. ZERO, Azimuth, G58, GRAV oder Nouveau Réalisme waren Gruppierungen, die sich in den Schnittmengen künstlerischer Interessen und Methoden bildeten. Künstler gleicher Gesinnung stellten zusammen aus, veröffentlichten in selbst herausgegebenen Publikationen und nahmen gemeinsam an Aktionen teil. Sie stellten die gleichen Fragen an die Welt und kamen in ihren Werken und theoretischen Reflexionen zu vergleichbaren Antworten. Die Frage nach der Relevanz der Kunst für die Gestaltung der Wirklichkeit führte sie zu einer Reduktion ihrer Bildsprachen, um objektivierbare Ergebnisse in den Werken zu ermöglichen. Die Kunstwerke stellten eine Aneignung und Befragung der Wirklichkeit dar und sollten zu einer unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Realitäten in Kunst und Leben führen. Es etablierten sich Themen wie Monochromie, serielle Strukturen, Zufall, Licht und Feuer als technisch-künstliche oder elementar-natürliche Medien der Bilderzeugung. Neben der Begrenzung der Bildsprache und den damit verbundenen Experimenten in den Bereichen Form, Material und Technik war die Expansion des Kunstwerks ein zentraler Aspekt bei ZERO und Nouveau Réalisme. Der Begrenzung in Farbe und Form sowie der methodischen Reduktion der Künstlerhandschrift standen räumliche, materielle und mediale Entgrenzungen dialektisch gegenüber. 
    Im Januar 1963 proklamierte Otto Piene bei einer öffentlichen Rede in Krefeld einen „Neuen Idealismus“, den er deutlich in Abgrenzung zum Neuen Realismus etablierte. Piene sah ZERO und Nouveau Réalisme „verwandt und doch im Wesen entgegengesetzt“. Ausgehend von dieser Proklamation entstand eine kontroverse Auseinandersetzung zwischen den drei Düsseldorfer ZERO-Künstlern Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker, die sich zu einer zentralen Ursache für die Trennung der Gemeinschaft am Ende des Jahres 1966 auswuchs. Bereits im Mai 1965 wurde im Kontext der von Wieland Schmied in der Kestnergesellschaft organisierten Ausstellung ZERO: Mack, Piene, Uecker eine wachsende Distanz zwischen den drei Protagonisten sichtbar. 
    Die Ausstellung, eine Kooperation zwischen der Stiftung Ahlers Pro Arte und der ZERO foundation, wird ermöglicht durch das Engagement der Ahlers AG. Untersucht werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ZERO und dem Nouveau Réalisme. Der Fokus liegt dabei auf den beiden Aspekten Materialaneignung und Struktur. In Anlehnung an die historische ZERO-Ausstellung in der Kestnergesellschaft wird ZERO von Mack, Piene und Uecker repräsentiert. Die Werke der Nouveaux Réalistes werden aus den umfangreichen Beständen der ahlers collection gespeist. Hierbei sollen Kunstwerke von Arman, Yves Klein, Raymond Hains und Jacques Villeglé im Vordergrund stehen. Daneben werden auch Arbeiten von François Dufrêne, Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri und Jean Tinguely präsentiert. 
    Die Ausstellung umfasst rund einhundert Gemälde, Skulpturen, Graphiken und Objekte. Neben Werken aus der ahlers collection sowie der ZERO foundation werden in der Ausstellung wichtige Leihgaben aus europäischen Museen und Privatsammlungen gezeigt. 
    In der die Ausstellung begleitenden Publikation werden neben einer Einführung des Kurators Dirk Pörschmann (ZERO foundation) zwei historische Texte der Kunstkritiker Wieland Schmied und Pierre Restany veröffentlicht, die den Kontext der theoretischen Auseinandersetzung herstellen. Der ZERO positiv zugewandte Wieland Schmied sowie Pierre Restany, der als der theoretische Kopf des Nouveau Réalisme galt, bieten hierfür die besten Voraussetzungen, da sie die Künstler über viele Jahre hinweg intensiv begleitet und über die Nachkriegsavantgarden umfassend publiziert haben.



  • Warnung vor Schlüsselnotdienst Tag und Nacht
    Presseinfo Google-Anzeigen führen zu Abzockfirma – Ehepaar zahlt mehr als 860 Euro für das Öffnen der Tür 
    Hannover– Per Smartphone suchte ein Ehepaar nach Notdiensten, weil es den Schlüssel in der Wohnung vergessen hatte. Die Ausgesperrten wählten aus den ersten Google-Treffern den Schlüsseldienst „Tag und Nacht“. Der stellte mehr als 860 Euro in Rechnung und wechselte unnötigerweise das Schloss. Dies ist kein Einzelfall. Der Verbraucherzentrale liegen niedersachsenweit zahlreiche Beschwerden über diese Abzockfirma vor. 
    „Die Anzeigen dieses Dienstes tauchen bei einer Google-Suche zumeist sehr weit oben auf und werben mit Lockvogelangeboten und einer kostenlosen 0800er-Nummer“, sagt Kai Kirchner, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Verbraucher sollten weiter herunterscrollen um die tatsächlichen Suchergebnisse zu nutzen“. 
    Im Fall des Ehepaares war am Telefon von Kosten von ungefähr 40 Euro für die Türöffnung die Rede gewesen. Der überhöhte Preis wurde erst nach erledigter Arbeit offen gelegt. Er kam durch nicht notwendige Arbeiten und Fahrten zustande. Für einfache Türöffnungen verlangt die Firma zwischen 400 und 600 Euro. In manchen Fällen werden Verbrauchern bis zu 1000 Euro berechnet, so die Erkenntnis der Verbraucherzentrale. 
    Dass es sich bei den ersten Google-Treffern um bezahlte Anzeigen handelt, ist vielen Nutzern nicht bewusst, weil sie den kleinen Anzeigenhinweis überlesen. Häufig sind bei gründlicherer Suche schnell seriöse, lokale Anbieter zu finden, die eine einfache Türöffnung zu einem Festpreis zwischen 50 und 100 Euro anbieten. 
    Weitere Informationen und Hilfestellungen bieten die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Niedersachsen http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/beratungsstellen und folgendes Faltblatt http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/schluesseldienste


  • Originelles Geschenkbuch zum Valentinstag!!!

    Brunhild Müller-Reiß, 72, schrieb ein wichtiges historisches Buch. ip-foto
    Antifaschistische Frauen in Hannover
    Otto-Brenner- oder Franz-Nause-Straße, jeder hat diese Straßennamen in Hannover schon mal gelesen. Aber wer kennt die unterstützenden Frauen aus dem Umkreis dieser Männer? Die Studienrätin im (Un)Ruhestand Brunhild Müller-Reiß (http://fbh.frieden-hannover.de/) hat in akribischer Kleinarbeit antifaschistische Frauen interviewt und die Tonbänder dann transkribiert. Herausgekommen sind erhellende Schlaglichter auf die Opferbereitschaft hannoverscher Frauen, die Matritzen für Franz Nause schrieben, ihn deckten, und dafür Zuchthaus in Kauf nahmen. Oder die Musiklehrerin, die Flugblätter gegen den Krieg verteilte und ebenfalls ins Gefängnis kam. Der Emmichplatz an der Musikhochschule könnte gut nach ihr neu benannt werden...
    Buchen Sie die Autorin für eine Lesung (ev. auch als szenische Lesung)!!!


    Brunhild Müller-Reiß
    Antifaschistische Frauen in Hannover
    Zwischen selbstständigem Handeln und Familiensolidarität
    Reihe: Lo.g.o, Band 2
    farbig, Broschur, 142×205 mm
    40 Abbildungen
    288 Seiten, 19.80 Euro
    ISBN 978-3-942885-55-3 | WG 973

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    Das Buch schließt eine Lücke in der Frauen- und Widerstandsgeschichte. Frauen erzählen aus ihrem konkreten Leben.Der politische Widerstand von Frauen wurde vielfach von der Forschung vernachlässigt und gesellschaftlich ignoriert. Dieses Buch fokussiert ihn. Basis bilden Interviews mit Frauen aus dem Widerstand gegen die NS-Diktatur, die bereits in den 1980er Jahren geführt wurden. Die Frauen kommen selbst zum Sprechen, ihre Erfahrungen werden öffentlich und vor dem Vergessen bewahrt (Oral-History-Methode). Die Interviews spiegeln die wichtige und zum Teil lebensrettende Rolle von Frauen in Widerstand und ihr Alltagsleben zur Nazi-Zeit wieder, ebenso zeigen sie die Widersprüchlichkeit des „weiblichen Lebenszusammenhangs“, der durch eine Verschiebung der Blickrichtung der Interviews auf den „privaten“ Raum der Frauen deutlich wird. Die Interviewaussagen werden in den zeitgenössischen gesellschaftlichen Kontext gestellt, durch historische und methodische Überlegungen ergänzt und in die Tradition sozialistischer und feministischer Politik eingeordnet.Interview mit der Autorin:hier Radio Corax 

  • Am Abend zum SecondHand-Plausch treffen!
    Frauen-Flohmarkt Frühjahr 2016 Der beliebte 2.-Hand-Flohmarkt für Frauenkleidung, Schmuck, Accessoires - ein Nachtflohmarkt
    Freitag, den 11. März 2016 von 18.00 - 21.00 Uhr
    im Frühjahr und Herbst bietet der spezielle „Flohmarkt für Frauen“ ein besonderes Angebot: gepflegte Garderobe, modische und ausgefallene Kleidung, Schmuck verschiedenster Geschmacksrichtungen, Accessoires und vieles mehr. Hier bieten sich für Frauen jeden Alters Möglichkeiten zu verkaufen, zu stöbern, zu kaufen und in sehr gemütlicher Atmosphäre sich zu treffen- zum Plausch. Auch deshalb haben die Veranstalter diese etwas ungewöhnliche Zeit gewählt: freitags abends-das ist einmalig in der Region Hannover!
    Und der letzte Flohmarkt war ein Riesenerfolg- für Verkäuferinnen und Käuferinnen! 
    Eintritt frei. Wichtig für Ausstellerinnen: Alle Stände sind bereits vergeben.Nächster Termin: 18. September 2016
    Freizeitheim Döhren – An der Wollebahn 1 – 30519 Hannover -Telefon 0511 / 168 49112 oder 0511-168- 40334 oder per Email: fzh-doehren@hannover-stadt.de http://www.fzh-doehren.de
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt



  • Wiedervereinigung in arabischer Sprache

    Im vergangenen September präsentierte die Stadt Garbsen zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung die Ausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“, die die Entwicklung von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnet. Anlässlich der aktuellen Flüchtlingssituation und als Willkommensgeste hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nun eine arabische Fassung dieser Ausstellung zur Verfügung gestellt, die Flüchtlingen diesen Teil der deutschen Geschichte vertraut machen soll. Die Ausstellung wird vom Montag, 15., bis Montag 29. Februar, im Foyer der derzeitigen Flüchtlingsunterkunft in der Schule Am Hespe zu sehen sein. Zur Eröffnung wird der Ratsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Harmut Büttner die Gäste begrüßen und eine Einführung in die Ausstellung geben.

  • Unterstützung osteuropäischer EinwanderInnen

    Info:
    – Stadt erhält EU- und Bundesmittel Die Integration von europäischen EinwanderInnen, insbesondere aus Rumänien und Bulgarien, ist Ziel zweier Projekte, für deren Finanzierung sich die Stadt Hannover zusammen mit ihren lokalen PartnerInnen erfolgreich bei EU und Bund um Fördermittel beworben hat. 1,4 Millionen Euro stehen in den kommenden drei Jahren in Hannover aus dem neuen „Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland“ (EHAP) zur Verfügung. Die beiden Projekte sollen auf dem Weg verstärkter Beratung und aufsuchender Sozialarbeit helfen, 1. den Zugewanderten den Zugang in die sogenannten Regelsysteme zu erleichtern 2. und mehr Kinder bis sechs Jahren an frühkindliche Betreuung und damit Bildung heranzuführen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere intensiven Bemühungen um Teilhabe an diesem Förderpaket Erfolg hatten. Das zeigt, dass neben der aktuellen Flüchtlingsdebatte auch andere notwendige Themenfelder im Blick der Sozialpolitik behalten werden“, unterstreicht Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter. „Für Hannover beweisen die beiden Projekte einmal mehr, wie tragfähig und konstruktiv die Zusammenarbeit zwischen Stadt, freien Trägern der Wohlfahrtspflege und Migrantenselbstorganisationen ist“, dankt Walter den PartnerInnen. Die neuen Beratungsangebote bauen auf bestehender Infrastruktur der KooperationspartnerInnen auf und können daher zeitnah umgesetzt werden. So werden zum Beispiel niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten wie Kleiderkammern, Mittagstische und Familienzentren genutzt, um BesucherInnen zu erreichen – und zielgerichtet über AnsprechpartnerInnen, Unterstützungsmöglichkeiten (Sprachkurse, medizinische Beratung und ähnliches) oder Antragsverfahren zu informieren. Stärker aufsuchenden Charakter hat die Einführung sogenannter Teilhabe-Coaches. Sie sollen unmittelbar in den Quartieren auf Familien zugehen und bei ihnen gezielt für die Angebote der frühkindlichen Bildung (Kindertagesstätten, vorschulische und Freizeitangebote) werben. In jedem Fall geht es darum, das besonders bei EinwanderInnen aus Rumänien und Bulgarien stark ausgeprägte Misstrauen und die Berührungsängste gegenüber Behörden oder institutionalisierter Kinderbetreuung zu überwinden. Der EHAP erfüllt eine „Brückenfunktion“ zwischen neu zugewanderten EU-Bürgern und bereits bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems. Aus EHAP-Mitteln werden ausschließlich zusätzliche Personalstellen, insbesondere BeraterInnen, für aufsuchende Arbeit und in lokalen Beratungsstellen gefördert. Durch die Förderung sollen in Hannover bis Ende 2018 insgesamt acht zusätzliche BeraterInnen vor allem in den Stadtbezirken Mitte, Linden sowie den Stadtteilen Sahlkamp, List und Mittelfeld arbeiten sowie Honorarkräfte eingebunden werden. Die „Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa“ der Stadt Hannover ist Teil beider Projekte; im ersten kooperiert sie mit Can Arkadas e.V., Caritas Hannover e.V. und Diakonischem Werk Hannover, im zweiten mit AWO Region Hannover e.V., DRK Region Hannover e.V. und kargah e.V.. Weiterführende Informationen: Europäische Kommission: ec.europa.eu/social Bundesministerium für Arbeit und Soziales