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Info

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  • Hintergrundinformationen über die Tschernobyl-Katastrophe
    Pressemitteilung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
    Erfahrungen aus 25 Jahren Tschernobyl-Hilfe veröffentlicht / Über 100 Ehrenamtliche beteiligen sich an Internet-Zeitleiste
    Die Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers präsentiert ihre Arbeit jetzt im Internet.
    Unter der Adresse
    http://erlebnisse.tschernobyl-hilfe.org ist eine interaktive Zeitleiste entstanden. Dort haben über 100 Ehrenamtliche Erlebnisse, Fotos und Berichte aus 25 Jahren Tschernobyl-Hilfe veröffentlicht. Anlass der Präsentation ist das bevorstehende 25. Jubiläum der landeskirchlichen Erholungsaktion für Tschernobyl-Kinder im Mai 2015.
    Seit Anfang dieses Jahres waren Unterstützer der Arbeitsgemeinschaft aufgerufen, eigene Erfahrungen mit der Tschernobyl-Hilfe, Geschichten und Fotos einzureichen. Dieses Material ist nun chronologisch geordnet in der Online-Zeitleiste zu sehen. „Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte ist entstanden“, sagt Medienvikar Sebastian Müller, der für die Zeitleiste verantwortlich ist. „Neben Gastfamilien, die uns von Erfahrungen mit ihren Ferienkindern berichten, sind in der Zeitleiste auch Reiseberichte von Menschen zu lesen, die die Katastrophenregion etwa als Hilfskonvoifahrerbesucht haben.“ Außerdem gibt es Hintergrundinformationen über die Tschernobyl-Katastrophe und ihre Folgen. Interessierte können weiterhin Erfahrungsberichte einsenden.
    Die Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ermöglichte seit Mai 1991 über 25.000 Kindern aus der radioaktiv stark verstrahlten Tschernobyl-Region Erholungsurlaube in Niedersachsen. Auch die Versorgung der Region mit medizinischen Hilfsgütern ist Teil der Arbeit.
    Weitere Informationen: 

    Internet http://erlebnisse.tschernobyl-hilfe.org    www.Tschernobyl-Hilfe.org


  • Schwarzer Bär
    Skulptur Schwarzer Bär Hannover-Linden, erwachsen aus einem Ideen-Wettbewerb von www.regionalmedien.de, realisiert von Jürgen und Christa Wessel. Foto Thomas Finster

    Tanzstück von Hans Fredeweß und Natascha Hahn
    Musik nach Johann Pachelbel
    Premiere am 09. Oktober 2014
    Weitere Vorstellungen am 10., 11., 16., 17. und 18. Oktober 2014
    jeweils um 20 Uhr
    im Tanzhaus im AhrbergViertel
    Schul- und Gruppenvorstellungen
    auf Anfrage
    Der "Schwarze Bär" ist ein zentraler Platz in Hannover-Linden und steht für Diversität und pulsierendes Leben in der Stadt. Dieser urbane Raum und sein Rhythmus - geprägt von Menschen und Tieren, Autos und Radfahrern, Ampeln und Straßenbahnen - sind Inspiration für eine Choreografie zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Außen und Innen, zwischen Alltag und Kunst. Ausgehend von Aufnahmen des Platzes mittels einer HandyCam, greift der Tanz die visuellen und akustischen städtischen Rhythmen auf und transponiert sie in Körperrhythmen. In einer spannungsreichen Musikcollage treffen Geräusche des städtischen Raums auf Motive des Barockkomponisten Johann Pachelbel.

    Tanz Natascha Hahn, Shin Jung Park
    Kostüme Petra Laas/SaasouU
    Dramaturgie
    Sabine Göttel
    Tickets 13 € / 9 €
    Reservierung
    0511 45001082; info@compagnie-fredewess.de
    Vorverkauf 0511 16 84 12 22; www.vvk-kuenstlerhaus.de/freietheaterhannover
    Information www.compagnie-fredewess.de
    Schwarzer Bär wird gefördert von Land Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen



  • Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß
    Veranstaltungsinformation „Begegnung Christen und Juden Niedersachsen e.V.“,

    Archivstr. 3, 30169 Hannover, 0511/1241434, www.begegnung-christen-juden.org

     

    „Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß“ (Ex. 21,24)
    Lehrhaus  - Veranstaltung mit Rabbiner Dr. Gábor Lengyel
    Der obige Vers ist in aller Munde, insbesondere, wenn es um „Rache“ und „Vergeltung“ geht. Wie „unmenschlich“ ist die Tora?

    Wie schnell lauten die Schlagzeilen: „ Auge um Auge, Zahn um Zahn…“; wie schnell ist vom „alttestamentarische Rachedenken“ die Rede. Ist das tatsächlich so? Kennen wir das Recht im Ersten Testament? Was sagt der Text? Wie wurde und wird er in der jüdischen Tradition verstanden und ausgelegt? Alle diese Fragen werden im Lehrhaus erörtert.
    Der Referent, Rabbiner Dr. Dr. Gábor Lengyel, ist Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Hannover, Lehrbeauftragter der Leibniz Universität Hannover und seit vielen Jahren im christlich-jüdischen Dialog lokal, regional und international aktiv.

    Termin: 21.10.2014, 19:00 Uhr

    Ort: Haus kirchlicher Dienste, Archivstr. 3., 30169 Hannover

    Kosten: 7,50, für Mitglieder 5,00

    Der Verein "Begegnung - Christen und Juden" unterstützt den jüdisch-christlichen Dialog. Seine Ziele:Im partnerschaftlichen Gespräch mit Juden auf die jüdische Glaubenstradition hören Kenntnisse über das Judentum vermitteln  Judenfeindschaft und politischen Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft überwinden  Projekte fördern, die der Versöhnung von Juden, Christen und Muslimen dienen




  • 01.09.2014 Weltfriedenstag...
    ip-foto


  • In der graffitigalerie hannover

    Ein Film von Ingeburg Peters



  • Bau einer Windkraftpumpe zum Wassertransport - 5-tägiger Workshop von Green-Desert e.V. - Teil 1: Theorie und Konzeption. 22.-26.9 / Leibniz-Universität Hannover
    Workshop von Green-Desert e.V. n Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Crome (Uni Bremen) 
    Einzelheiten:http://www.greendesert.eu/wasserpumpenworkshop
    Der Workshop ist der Auftakt eines Projekts, das in vier Phasen unterteilt, zum Ziel hat, eine Windkraftpumpe zum Wassertransport zu konzipieren, aufzubauen, zu testen und eine professionelle Anleitung zum Bau einer solchen Anlage anzufertigen.
    Diese Bauanleitung soll frei zur Verfügung gestellt werden und anschließend bei diversen Projekten in den Ländern des Südens zum Einsatz kommen.
    Wir möchten herzlich alle Menschen, die sich für das Thema technischer Entwicklungszusammenarbeit und Wissenstransfer begeistern können, zu dem Workshop einladen. Konkretes Wissen um Bedingungen und Anforderungen, die an die zu entwickelnde Anlage gestellt werden müssen, unterschiedliche Perspektiven und Ansätze bereits in die Planung der Windkraftpumpe einzubringen stellt eine wichtige Bereicherung für den Workshop dar.
    Der Workshop findet vom 22.-26.9. in der Universität Hannover statt.
    Gebäude 2705, Raum 332. Am kleinen Felde 30. 30167 Hannover.
    Die Teilnahme ist kostenlos.Um Anmeldung wird gebeten: kontakt@green-desert.info
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt
  • Politik, Wirtschaft, Religion in kriegerischer Verflechtung
    Aus meinem Familienalbum: 1953 mit Mutter und Freunden vor der Brücke von Mostar in Sarajevo, wo 1914 der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, erschossen wurde, um den 1. Weltkrieg auszulösen. Fotografiert von meinem Vater mit seiner AgfaSilette mit Balg.
    In diesen Tagen, wo das Chaos überall auf der Welt eskaliert, frage ich mich, wann ich selbst eigentlich den ersten Strohmann  getroffen habe.
    War nicht bei der Versteigerung Ihme-Zentrum, konnte also diesen dubiosen Herrn Noack, der 17 Millionen bot und seinen Regenschirm vergaß, nicht in Augenschein nehmen.
    Wozu auch?
    Als ein Nachbarschaftsgrundstück versteigert wurde, boten die skurrilsten Leute der verschiedensten Ethnien, vom Automechaniker bis Architekt. Aber am allerskurrilsten war der Vertreter der Sparkasse, der aussah wie eine Karikaturmischung zwischen Honecker und Finanzbehörde und Barzahlung entgegennahm.
    Da war Horst-Dieter Esch, nachdem er die Hanomag gekauft hatte. Er zeigte mir, die bisher die Werkszeitung betreut hatte, auf einem Foto seinen Firmensitz in einem Hochhaus in Amerika. Selbst weniger geschulte Leute konnten erkennen, dass das Firmenschild darauf eine ungeschickte und primitive Fotomontage war.
    Ähnlich sahen die Bilder vom Linden-Park bei Investor Engel aus. Sein Vorgänger-Developer Schätzle sagte hingegen noch ganz offen, er besitze nur eine kleine Wiese. So weit der wirtschaftliche Bereich.
    Solche Strohmänner gab es seit Machiavellis Zeiten (seine Kernthese: Der Zweck heiligt die Mittel) und schon davor. Heutzutage auf dem Maidan, in Nordafrika, in Deutschland, wirtschaftlich und politisch.
    Hitler - war er der schrecklichste Developer, der den Russlandfeldzug selbst dann nicht abbrach, als seine Leute nur noch krepierten dort?
    Und sind wir gerade wieder dabei, moralisch gigantisch zu scheitern? Denn im politischen Bereich soll Merkel jetzt für einen Merkel-Plan herhalten. Könnte Hoffnung bringen oder auch nur eine Beruhigungspille der NATO sein, wer weiß das schon noch.
    Ingeburg Peters



  • Boomende Fernbusbranche – bleiben Sicherheit und Arbeitsrecht auf der Strecke?

    In der boomenden Fernbusbranche wird offenbar regelmäßig gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen. So beanstandet die Polizei in Hannover bei ihren Kontrollen häufig bei mehr als der Hälfte der Busse teils gravierende Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Busfahrer bestätigten dem NDR darüber hinaus, dass in mehreren niedersächsischen Busunternehmen Aufzeichnungen des digitalen Fahrtenschreibers manipuliert würden. „Es wird erwartet, dass man gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstößt“, sagte ein Busfahrer dem Fernsehmagazin „Hallo Niedersachsen“. Verkehrsexperten warnen davor, dass die Nichteinhaltung dieser Regeln die Sicherheit der Fahrgäste gefährde.
    Busfahrer berichteten dem NDR, sie seien von Vorgesetzten dazu aufgefordert worden, die Fahrerkarte vorzeitig aus dem digitalen Fahrtenschreiber zu nehmen. Damit solle verhindert werden, dass die Überschreitung von Lenkzeiten und Unterschreitung von Ruhezeiten auf der Karte dokumentiert werden. Beschwerden über die Gesetzesverstöße seien von den Vorgesetzten ignoriert oder mit Kündigungsdrohungen und Mobbing beantwortet worden.
    Zudem kämpfen offenbar einige Busfahrer aufgrund extremer Arbeitszeiten mit gefährlichen Ermüdungserscheinungen. „Es gab Momente, da hat man alles doppelt gesehen. Man war nicht sicher, ob man über grün gefahren ist oder über rot“, schilderte ein betroffener Busfahrer gegenüber „Hallo Niedersachsen“. Der Oldenburger Arbeitspsychologe Professor Friedhelm Nachreiner warnt in diesem Zusammenhang vor Unfallrisiken wie Sekundenschlaf. Dass Busfahrer ihre Arbeitszeiten überschreiten, sei deshalb „gesellschaftlich überhaupt nicht verantwortbar“.
    Bei einer Kontrolle in Hannover stellte die Polizei kürzlich bei zehn Fernbussen 78 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten fest. Dieses Ergebnis sei „katastrophal“, sagte der ver.di-Verkehrsexperte Hermann Hane: „Die Kontrollen müssen verstärkt werden.“ Hane verwies auf den Verteilungskampf in der Branche. Die großen Fernbusanbieter kämpften mit Billigpreisen um Marktanteile und gäben diesen Druck an ihre Subunternehmer weiter: „Die versuchen mit möglichst wenig Personal zu fahren.“
    Der Marktführer MeinFernbus betonte auf Anfrage des NDR, dass er jeden Buspartner vertraglich zur Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen verpflichte. Zudem seien bei eigenen Stichprobenkontrollen von Fahrtdaten nur sehr wenige Verstöße festgestellt worden, die geahndet würden. Fälle von Manipulationen an Fahrerkarten seien dem Unternehmen nicht bekannt. MeinFernbus könne zudem über die „Organisation von Ablösefahrern eingreifen, bevor es zu Überschreitung von Lenkzeiten kommt.“
    Vor knapp zwei Jahren hatten sich Regierungs- und Oppositionsfraktionen des Bundestags auf eine Liberalisierung des deutschen Fernbusverkehrs geeinigt. Seit Anfang 2013 hat sich das Fernbusangebot rapide vergrößert. Mittlerweile werden laut IGES-Institut mehr als 230 Linienverbindungen angeboten. Nach Branchenangaben sollen in Deutschland im vergangenen Jahr rund 8,3 Millionen Menschen mit Fernbussen unterwegs gewesen sein.


  • OB Schostoks Wahlkampf-Chefsache Ihme-Zentrum: Das große Lamento kommt zu spät

    Im Anhang eine Presseinformation der CDU-Ratsfraktion Hannover, kopiert und eingefügt.

    Als Herausgeberin der Ihme-Zeitung schicke ich dazu folgendes voraus: Noch vor den CDU-Aktivitäten habe ich die GBH angeschrieben, das Ihme-Zentrum zu kaufen. Es ist der einzige seriöse Weg, wie Jens Seidel es sehr schön formuliert.
    Die Sparkasse schießt viel Geld in die Gedenkstätte Ahlem, deren Zustand vor meiner Berichterstattung allen Beteiligten völlig egal war (siehe am Schluss unter Konzept/ 40 Jahre Regional Medien) und hat auch sonst genug Geld für Baumaßnahmen.
    Die Stadtwerke führen Urheberrechtsprozesse über die Marke enercity, kaufen weitere Stadtwerke auf (O-Ton Feist auf seinem 60. Geburtstag: "Cash is King"), machen aber, ohne einen Pfennig Honorar für mich, weltweit Furore mit meiner ihnen detailliert mehrmals vorgetragenen und auch in der Ihme-Zeitung veröffentlichten Idee der Beleuchtung der 3 Heizkraftwerkstürme.
    Vorstandsvorsitzender Michael Feist, dieses Jahr ins Rentenalter kommend, war Manager beim amerikanischen Energiekonzern Exxon, der derzeit starke Gelüste zeigt, in Niedersachsen Gas zu schürfen. Man kann nur hoffen, dass solche profilierten Senioren wie er nicht von dort noch ein Anschlussangebot bekommen. Stattdessen könnte er seine anerkannten Managerfähigkeiten doch zur Lösung dieses Dilemmas einbringen...
    Nachdem ich Architektin und Ihme-Zentrumsbewohnerin Marianne Adrian die Spalten der Ihme-Zeitung geöffnet hatte, erhielt sie nach eigenen Aussagen aufgrund dessen eine Einladung zu einer "Gardinenpredigt" in der Marktkirche (wie just Schröder und zuvor Walraff) und es wurde später eine Straße nach ihr benannt. Reicht das? Tenor ihres Berichts in der Ihme-Zeitung war: Leute, es handelt sich hier um einen Stadtteil, nicht um ein Kaufhaus.
    Sie bot mir die Thematik exklusiv an, aber ich wollte alle Medien beteiligt wissen, um im Ihme-Zentrum etwas voranzubringen, was dann in Gestalt von Developer Engel auch geschah.
    Als er im Rathaus vorgestellt wurde, grinste mich ein Vertreter der WestLB sehr eigenartig an. An der Stelle Engel habe ich für mich persönlich irgendwie versagt. Man wollte zu gern glauben, es würde in Gang kommen. Eine unselbstständige Tageszeitung feierte ihn frenetisch als rettenden Engel.
    Was Carlyle betrifft, lässt sich in der Landesbibliothek nachschlagen, dass ich diesen Rüstungskonzern frühzeitig eingehend dargestellt habe. Der Bericht hing sogar am Ihme-Ufer, von Leuten kopiert und angeheftet.
    Auch den bestens bekannten Praktiken von Heuschrecken, Kommunen und Regionen auszusaugen, war eine Titelseite gewidmet.
    Ingeburg Peters

    Hier die Presse-Info

    Ihme-Zentrum: Oberbürgermeister muss jetzt handeln!
    „Es war leider abzusehen, dass kein Investor die Mindestsumme beim ersten Termin zur Zwangsversteigerung bietet und das Ihme-Zentrum kauft“, so der Vorsitzende der CDURatsfraktion, Jens Seidel, und ergänzt: „Für jeden privaten Bieter sind die Kosten, wobei der Kaufpreis fast weniger eine Rolle spielen dürfte als die Folgekosten für Umbau, Sanierung, Modernisierung etc., wahrscheinlich aufgrund der Nichtabwägbarkeiten ein zu großes unternehmerisches Risiko!“ „Aus diesem Grund wird es höchste Zeit entschieden zu handeln! Die CDU-Ratsfraktion
    erneuert ihre Forderung, dass die Stadt Hannover eine Projektgesellschaft unter der Beteiligung der städtischen Töchter Stadtwerke Hannover und Sparkasse Hannover gründet und das Ihme-Zentrum selbst kauft. Vor einem riesigen Problem im Herzen Hannovers, welches seit über 12 Jahren von den jeweils amtierenden Oberbürgermeistern bestenfalls stiefmütterlich behandelt worden ist, dürfen nicht länger die Augen verschlossen werden!“, stellt Seidel fest. „Und wenn die SPD davon redet, dass man ein Problem nicht über Nacht lösen könne, fragen wir uns allen Ernstes, ob man sich dort erst
    seit gestern Gedanken über das Ihme-Zentrum und dessen Zukunft macht!“
    Seidel weiter: „Unverständlich ist auch, wie lange die Stadtspitze noch mitansehen will, dass Investoren die Immobilie für einen Spottpreis kaufen, ihnen dann auf halber Strecke das Geld ausgeht und das Ihme-Zentrum jedes Mal in einem schlechteren und verwahrlosteren Zustand hinterlassen. Wir können solch ein Areal inkl. der darauf befindlichen Immobilien in Toplage nicht immer weiter verkommen lassen, zumal die Stadt sowohl Wohnbauflächen und Wohnungen als auch Gewerbeflächen benötigt!“
    „Hannover ist –zum Glück– eine wachsende Stadt, die sich den Chancen, aber auch Problemen dieses Wachstums stellen muss. Das Potential des Ihme-Zentrums wird zurzeit weder ausgeschöpft, noch sinnvoll genutzt. Die CDU-Ratsfraktion setzt sich für eine langfristige und gradlinige Lösung ein, damit das Ihme-Zentrum durch eine städtische Projektgesellschaft im Sinne der gesamtstädtischen Anforderungen saniert und entwickelt werden kann. Statt weiterhin die größte Bauruine Niedersachsens zu beheimaten, sollte der Oberbürgermeister endlich handeln und sich seiner Verantwortung stellen!“, so Seidel abschließend.


  • 23 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

    WIESBADEN - Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen im Krankenhaus ist zwischen 2007 und 2012 um 23,4 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies die größte Zuwachsrate unter allen Krebsbehandlungen im Krankenhaus. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 91 900 Patientinnen und Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Dabei war bei Männern (55,3 %) eine Krankenhausbehandlung häufiger notwendig als bei Frauen (44,7 %).
  • BBS 3 erhält ein Mikro-Blockheizkraftwerk
    Modellanlage von enercity-Fonds proKlima gefördert



    Hannover – Eine Anlage zum Lernen und Erforschen: Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover erhält für die Ausbildung in der Abteilung Versorgungstechnik ein Mikro-Blockheizkraftwerk. Die Modellanlage vermittelt anschaulich grundlegende Funktionen der Kraft-Wärme-Koppelung, außerdem bildet sie einen Schwerpunkt im Bereich Bildungsarbeit für den Klimaschutz. Die Kosten für die Anlage betragen insgesamt rund 73.000 Euro, davon trägt knapp 53.000 Euro proKlima – Der enercity-Fonds.Die Anlage wird im Beisein von Auszubildenden zum Anlagenmechaniker im 3. Ausbildungsjahr in Betrieb genommen.
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.




  • Hohe Arbeitskosten in der Finanz- und Versicherungsbranche, niedrige im Gastgewerbe
    Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen
    Hannover. Nach aktuellen Ergebnissen der Arbeitskostenerhebung lagen in Niedersachsen die Nettoarbeitskosten je geleistete Stunde im Jahr 2012 bei durchschnittlich 28,80 Euro, knapp 10 % über dem Niveau des Jahres 2008. Zu den Nettoarbeitskosten gehören neben den Bruttoverdiensten der Arbeitnehmer auch die Lohnnebenkosten der Arbeitgeber, abzüglich der Lohnsubventionen. Zu den Lohnsubventionen zählen die den Arbeitgebern erstatteten Lohn- und Gehaltszahlungen.
    Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, wurden hohe Nettoarbeitskosten in der Finanz- und Versicherungsbranche (45,04 Euro) erhoben, dort speziell bei Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen (47,39 Euro), sowie in der Energieversorgung (46,01 Euro). Noch höhere Werte erreichten die Nettoarbeitskosten mit durchschnittlich 49,95 Euro je geleistete Stunde bei den Erbringern von Dienstleistungen für den Bergbau und für die Gewinnung von Steinen und Erden. Der Durchschnitt der Nettoarbeitskosten bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes lag mit 34,43 Euro je Stunde im guten Mittelfeld.
    Erheblich weniger kostete den Arbeitgebern im Gastgewerbe (14,59 Euro) und den Erbringern von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (18,36 Euro) eine geleistete Stunde. Zu dieser heterogenen Branche gehören unter anderem die Zeitarbeitsfirmen, aber auch Reisebüros und Wach- und Sicherheitsdienste. Beide Wirtschaftsabschnitte sind sehr personalintensiv und weisen zugleich einen relativ hohen Anteil von Geringverdienern aus: Jeder zehnte Beschäftigte im Gastgewerbe beziehungsweise sogar jeder vierte Beschäftigte in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen verdiente nach den Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2010 weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns zum 1.1.2015 wird daher voraussichtlich künftig einen deutlichen Anstieg der Nettoarbeitskosten bewirken.
    Die Nettoarbeitskosten je Stunde nahmen in Niedersachsen im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich insgesamt aber auch für jeden anderen Wirtschaftsabschnitt im Zeitraum 2008 bis 2012 stetig zu: Je nach Branche lagen die Zuwachsraten zwischen 5,0 bis 42,5 %. Den höchsten Anstieg verzeichnete mit 42,5 % das Grundstücks- und Wohnungswesen. Ursächlich hierfür waren die gestiegenen Bruttolöhne und -gehälter (+35,3 %) wie auch die stark angewachsenen Lohnnebenkosten (+78,6 %).
    Es lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Unternehmensgrößenklasse und der Höhe der Arbeitskosten beobachten. Kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte), die in der Regel einen hohen Anteil an Niedriglohnbeziehern (34 %) beschäftigen, wiesen relativ niedrige Nettoarbeitskosten auf: Mit durchschnittlich 21,81 Euro je Stunde fielen die Nettoarbeitskosten kleiner Unternehmen knapp 40 Prozent niedriger aus als die der großen Unternehmen (1000 und mehr Beschäftigte) mit durchschnittlich 35,27 Euro je Stunde. Gemäß der international üblichen Definition, die von der OECD und der ILO verwendet wird, spricht man von einem Niedriglohn, wenn der Verdienst eines Beschäftigten kleiner als zwei Drittel des mittleren Verdienstes aller Beschäftigten ist. In Niedersachsen lag die Niedriglohnschwelle, unterhalb welcher Verdienste als Niedriglöhne bezeichnet werden, im Jahr 2010 bei 10,36 Euro brutto je Stunde.
    Im Vergleich Niedersachsen zu Deutschland jeweils nach Branchen gab es in Niedersachsen exakt eine Branche, deren Nettoarbeitskosten je geleistete Stunde genau dem Bundesdurchschnitt entsprachen, und zwar bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit durchschnittlich 18,36 Euro je Stunde. In drei Wirtschaftsabschnitten übertrafen die Arbeitskosten den Bundesdurchschnitt. Dazu gehörten Kunst, Unterhaltung und Erholung (27,15 Euro), Erbringung von sonstigen Dienstleistungen (26,46 Euro) sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (45,82 Euro). In allen anderen Wirtschaftsabschnitten waren die Nettoarbeitskosten im Land unter dem Bundesdurchschnitt.
    Im für Niedersachsen wichtigen Verarbeitenden Gewerbe lag das niedersächsische Arbeitskostenniveau mit 34,43 Euro je Stunde nur noch 1,7 % (2008: 4,8 %) unter dem Niveau des Bundes (35,02 Euro je Stunde).