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  • Auflösung der Gedenkstätteinitiative „Perm 36“ in Russland.

    Presseinformation
    Stiftung niedersächsische Gedenkstätten zeigt sich bestürzt über endgültiges Aus der Gedenkstätteninitiative „Perm-36“ in Russland
    Celle – Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, unter anderem Trägerin der Gedenkstätte Bergen-Belsen, kooperiert seit Jahren mit der Gedenkstätte „Perm-36“ in Russland. Sie ist die einzige Gedenkstätte auf dem Gelände eines früheren Gulag in der ehemaligen UdSSR. Nun gab die bis letztes Jahr amtierende Direktorin Tatiana Kursina bei einem Besuch in Berlin resigniert bekannt, dass sich die bisherige nicht-staatliche Trägerorganisation der Gedenkstätte auflösen werde, da ihr von staatlicher Seite faktisch die Existenzgrundlage entzogen worden sei. Dem vorausgegangen war die zwangsweise Verstaatlichung der Gedenkstätte Anfang 2014 durch die Gebietsverwaltung der Region Perm. In deren Folge fand eine massive politisch-mediale Hetzkampagne gegen die NGO statt, bei der ihre Unterstützer als „fünfte Kolonne“ und Staatsfeinde verleumdet wurden. Mit der Verstaatlichung wurde auch die langjährige finanzielle Unterstützung für die NGO eingestellt. Dadurch konnten Gehälter nicht mehr gezahlt und mussten sämtliche Bildungsprojekte eingestellt werden. Auf den Auflösungsbeschluss reagiert Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, betroffen: „Ein für Russland beispielloser Erinnerungs- und Lernort wird durch staatliche Behörden einseitig vereinnahmt und kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte verhindert. Ich bedaure sehr, dass unsere Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte in Perm nun vor dem Aus steht.“ Im letzten Sommer konnte die Initiative in Perm mit den Gedenkstätten Bergen-Belsen und Auschwitz-Birkenau sowie der IJBS Auschwitz gerade noch ein transnationales Fortbildungsprogramm zum Thema historisches Lernen und Menschenrechtsbildung durchführen. „Die Kollegen der Gedenkstätteninitiative Perm-36 haben in den letzten 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur differenzierten Auseinandersetzung mit den stalinistischen Massenverbrechen und politischen Repressionen in der ehemaligen UdSSR geleistet“, so Wagner. Die neue staatliche Gedenkstättenleitung möchte in der Gedenkstätte aber fortan ein anderes, positive Identität stiftendes Geschichtsbild vermittelt sehen. Dazu gehört auch, die Perspektive des ehemaligen Wachpersonals in den Vordergrund zu rücken und deren Veteranenverband in die Neugestaltung des Ortes einzubeziehen. Trotz der schwierigen Lage und des vom Staat ausgesprochenen Hausverbots auf dem Gedenkstättengelände plant die Bürgerinitiative ihre Arbeit fortzusetzen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, die umfangreiche Sammlung historischer Exponate zu bewahren, die „Perm-36“ gehört. Tatiana Kursina befürchtet, dass diese Sammlung von staatlicher Seite umgewidmet oder sogar zerstört werden könnten. Vor diesem Hintergrund sei es wichtiger denn je, die Kollegen in Perm bei der Fortführung ihrer Arbeit zu unterstützen, appelliert Jens-Christian Wagner. Weitere Informationen: http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/die_gedenkstaette_perm_36_in_russland/ www.stiftung-ng.de

  • Eine Frau ist für einen Mann unmittelbar ein Objekt sexueller Begierden

    Manan Kumar Mishra, Vorsitzender der 

    Indischen Anwaltskammer: Maßnahmen 

    ergreifen gegen die Anwälte ML Sharma 

    und AP Singh


    Raghul Sudheesh
    Bangalore, Indien
    In der BBC-Dokumentation „India’s Daughter“ geht es um 
    die kontroverse Gruppenvergewaltigung in Delhi 2012. 
    Zwei Anwälte der Vergewaltiger haben in dieser 
    Dokumentation mehrere abfällige Bemerkungen 
    gegenüber dem Opfer und gegenüber Frauen 
    im Allgemeinen gemacht.
    Sind Sie auch der Meinung, dass diese Anwälte für 
    ihre Aussagen zur Rechenschaft gezogen werden
     sollten? Dann zeichnen Sie bitte diese Petition an den
     Vorsitzenden der Indischen Anwaltskammer, um
     entsprechende Schritte einzuleiten.
    Im Folgenden führe ich die relevanten Aussagen
    der beiden Anwälte an:
    M L Sharmas Aussagen:
    1. „Eine Frau ist wie eine Blume. Sie sieht gut aus…
    hat eine sehr weiche Erscheinung, ist angenehm. 
    Auf der anderen Seite ist der Mann, der einem 
    Dorn gleicht: stark und zäh. Die Blume braucht 
    immer Schutz. Wenn man eine Blume in eine 
    Abflussrinne wirft, wird sie schmutzig.
     Aber bringt man diese Blume in einen Tempel, 
    so wird sie verehrt.“
    2. „In unserer Gesellschaft erlauben wir unseren 
    Mädchen niemals, sich nach halb sieben oder 
    halb acht oder halb neun abends mit einem 
    Fremden auf der Straße zu treffen.“
    3. „Sie haben unsere indische Kultur verlassen. 
    Sie waren unter dem Einfluss der Filmkultur, 
    die ihnen vorgaukelt, alles tun zu können.“
    4. „Man sollte sie nicht auf die Straße lassen. 
    Die „Dame“, oder auch „Mädchen“ oder „Frau“, 
    ist wertvoller als ein Juwel, ein Diamant. 
    Es bleibt dir überlassen, wie du mit dem 
    Diamanten umgehen willst. Wenn du deinen 
    Diamanten auf die Straße schmeißt, 
    dann wird sicherlich der Hund sein Unwesen 
    mit ihm treiben. 
    Das kannst du dann nicht verhindern.“
    5. „Sie reden über Mann und Frau als 
    wären es Freunde. Entschuldigen Sie, 
    aber dafür ist kein Platz in unserer 
    Gesellschaft. Eine Frau ist für einen 
    Mann unmittelbar ein Objekt sexueller Begierden.
    6. „Wir [in Indien] haben die beste Kultur. 
    In unserer Kultur ist kein Platz für eine Frau.“
    A P Singhs Aussagen:
    1. „Dieses Mädchen war mit irgendeinem 
    unbekannten Jungen unterwegs, der sie ausführte.“
    2. „Es ist sehr wichtig…ja sehr notwendig,
     … dass sie ausgeht. Aber sie sollte das 
    mit Familienangehörigen tun, mit ihrem 
    Onkel, ihrem Vater, ihrer Mutter, ihren 
    Großeltern usw. Sie sollte nachts nicht 
    mit ihrem Freund auf der Straße unterwegs sein.“
    3. Singh ist zu sehen wie er sagt:
     „Wenn meine Tochter oder Schwester
    sich auf voreheliche Aktivitäten einließe 
    und dabei selbst entehrte, so würde
     ich diese Schwester oder Tochter zu 
    meinem Bauernhof schleppen und vor 
    versammelter Familie würde ich sie 
    mit Benzin übergießen und anzünden.“ 
    Als er später gefragt wurde, 
    ob er noch zu seinen Aussagen stehe,
     antwortete er mit „ja“.

  • 35 000 eingetragene Lebenspartnerschaften in Deutschland
    WIESBADEN – Im Jahr 2013 lebten in Deutschland rund 35 000 gleichgeschlechtliche Paare als eingetragene Lebenspartnerschaft in einem Haushalt zusammen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland. Das seit 2001 bestehende Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglicht es zwei Menschen gleichen Geschlechts,ihrer Beziehung einen rechtlichen Rahmen zu geben.

  • Experten für Aussteigerprogramme treffen sich zum Austausch


    Rechtsextremismus: Niedersächsisches Justizministerium empfängt Ausstiegshelfer aus 11 Bundesländern

    Wie wird man vom Neonazi zu einem normalen Bürger mit einem Job, Freunden und Hobbys? Das ist für ausstiegswillige Rechtsextreme nicht leicht. Die Szene lässt ihre Mitglieder nicht so einfach ziehen. Damit es dennoch klappt, gibt es Aussteigerprogramme. Die Experten helfen dabei eine plausible Ausstiegslegende zu finden, die auffälligen Tätowierungen loszuwerden und im Zweifel auch beim Abtauchen in ein völlig neues Leben.
    Für ihre Arbeit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf angewiesen, dass ihre Arbeit nicht bekannt wird und ihre Identität gewahrt bleibt (daher die Sperrfrist).
    Heute trafen sich in Hannover Fachleute für die Ausstiegsbegleitung von Rechtsextremen aus elf Bundesländern zum Erfahrungsaustausch im Niedersächsischen Justizministerium. Erstmals saßen dabei Fachleute von staatlichen und privaten Aussteigerprogrammen an einem Tisch. Ziel der Arbeitstagung war, voneinander zu lernen und Kooperationen zu schließen.
    Antje Niewisch-Lennartz, Niedersächsische Justizministerin: „Eine erfolgreiche Arbeit in diesem unter jedem Gesichtspunkt heiklen Umfeld kann nicht von einzelnen Akteuren geleistet werden. Dazu braucht es das Zusammenspiel der unterschiedlichen Experten aller Institutionen – den staatlichen und den privaten. Wir profitieren alle, wenn wir zusammen arbeiten.“
    Die Ministerin lobte die erfolgreiche Arbeit der Ausstiegshelferinnen und Ausstiegshelfer. „Sie geben mit Ihrer Arbeit Menschen eine zweite Chance und leisten damit einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung rechtsextremer Kriminalität. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken.“
    Hintergrund:
    Die niedersächsische AussteigerhilfeRechts bietet Begleitungfür ausstiegswillige Neonazis an. Das Programm ist ein Baustein im Konzept des Landespräventionsrates Niedersachsen. Qualifizierte Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen betreuen, beraten und unterstützen jeden Neonazi, der wünscht, sich von der rechtsextrem orientierten Szene zu distanzieren.
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AussteigerhilfeRechts haben seit Beginn des Programms im Jahr 2001 mehr als die Hälfte aller aufgenommenen Betreuungen positiv abgeschlossen.
    Kontaktdaten:
    Tel: 0178 / 74 74 720



  • Konzert und Lesung zum 29. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe 25.04.2015
    Eine katastrophale Nacht - Konzert und Lesung zum 29. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe 25.04.2015 20.30 Uhr: Konzert von "Gedanken beim Pflügen" mit einer musikalischen Bearbeitung von Interviews zu Tschernobyl und dem 2. Weltkrieg in Russland und der Ukraine.
    22.30 Uhr bis in den Morgen: Lesung zum Super-Gau, Live-Musik von Sergei Kurek aus Weißrussland (Jazzgitarre & Gesang) und Andrej Steinke aus Berlin (Gitarre & Gesang)

    Veranstaltungsort: Stadtteilleben e.V., Fröbelstr. 5, Linden

    Veranstalter: JANUN e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen


  • Fast 900 Personen haben Kontakt aufgenommen
    Drei Jahre Präventionsprojekt "Kein Täter werden" an der MHH

    Im Jahr 2005 wurde in Berlin das Pilotprojekt "Kein Täter werden" zur freiwilligen therapeutischen Behandlung von Männern mit Pädophilie gestartet und mittlerweile zu einem deutschlandweiten Präventionsnetzwerk mit aktuell zehn Standorten ausgebaut. Gefördert durch das Niedersächsische Sozialministerium eröffnete vor drei Jahren auch die Medizinische Hochschule Hannover einen Standort des Projekts im Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Sexualmedizin.
    Nach empirischen Untersuchungen kann die Anzahl an Personen mit einer "pädophilen Präferenzstörung" in Deutschland auf 250.000, davon 10.000 in Niedersachsen, geschätzt werden. Männer mit Pädophilie haben ein erhöhtes Risiko, Straftaten gegenüber Kindern zu begehen. Hierzu zählen sexuelle Übergriffe oder der Konsum von Missbrauchsdarstellungen, sogenannter "Kinderpornographie". Ziel des Präventionsprojekts ist es, über ein anonymes, kostenloses und unter ärztlicher Schweigepflicht stehendes Therapieangebot Männer mit einer pädophilen Neigung zu erreichen, gegen die zum aktuellen Zeitpunkt kein Ermittlungs- oder Strafverfahren vorliegt, die sich also im "Dunkelfeld" befinden. Über den Einsatz psychotherapeutischer Verfahren sowie der Möglichkeit einer medikamentösen Begleittherapie sollen diese Personen in die Lage versetzt werden, ihre Neigung zu kontrollieren. In Hannover leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts unter der Leitung von Professor Dr. Uwe Hartmann und Professor Dr. Tillmann Krüger seit drei Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von sexuellem Kindesmissbrauch, denn Prävention ist Opferschutz.
    Die weiterhin hohe Anzahl an Kontaktaufnahmen bestätigt die Notwendigkeit des Therapieangebotes. Insgesamt nahmen seit 2012 fast 900 Personen Kontakt zum Projektbüro auf, davon stammten über die Hälfte der Anfragen aus der unmittelbaren Zielgruppe des Projekts. Derzeit laufen zwei Therapiegruppen mit wöchentlichen Sitzungen, eine Nachsorgegruppe für Patienten mit bereits beendeter Therapie ist zur weiteren Unterstützung in Vorbereitung. Darüber hinaus werden Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Institutionen geleistet.
    Das Präventionsprojekt "Kein Täter werden" versteht sich nicht nur als Therapieangebot sondern auch als Forschungsprojekt, das unter anderem die Ursachen pädophiler Neigungen untersucht, um so mittelfristig zu einer Verbesserung der Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten beizutragen. In enger Kooperation mit einem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt, befinden sich aktuell Veröffentlichungen mit ersten Ergebnissen in Vorbereitung, die neurobiologische Korrelate von sexuellem Kindesmissbrauch und Pädophilie zum Gegenstand haben.
    Weitere Informationen über das Präventionsprojekt Dunkelfeld sowie alle Kontaktdaten der Standorte des Projekts in Deutschland finden Sie unter www.kein-taeter-werden.de. Informationen über die Anlaufstelle in der MHH erhalten Sie unter der Telefonnummer (0511) 532-8052.
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt
  • Veranstaltungen im Capitol Hannover April 2015



    Forever Young Die Kultparty für Leute um die 40 Samstag, 4. April, Einlass/Beginn 21 Uhr Eintritt € 3 Rival Sons Live in Hannover Donnerstag, 9. April, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) Tickets € 28,20 inkl. Gebühren Forever Young Die Kultparty für Leute um die 40 Samstag, 11. April, Einlass/Beginn 21 Uhr Eintritt € 3 Farid Bang & KC Rebell Asphalt Massaka 3-Tour Freitag, 17. April, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) Tickets € 29,95
    Forever Young Die Kultparty für Leute um die 40 Samstag, 18. April, Einlass/Beginn 21 Uhr Mrs. Greenbird Postcards Tour 2015 Support: Lisa Marie Fischer Donnerstag, 23. April, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) Tickets € 32,35


    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.


  • Was den Nordwesten 2040 erfolgreich macht
    Wenn der Nordwesten seine Stärken richtig ausspielt, stehen ihm wirtschaftlich gute Zeiten bevor - gerade in den 2020er Jahren. Das zeigt eine Analyse der Prognos AG, die  in Bremen 
    vorgestellt wurde. "Doch das erfordert große Anstrengungen", sagte Prognos-Experte Holger Bornemann vor der niedersächsischen Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens und Sven Wiebe, der für den Bremer Wirtschaftssenator sprach, "sonst droht die Region den Anschluss an den starken Süden zu verlieren. Die Unternehmen aus der Region müssen mehr forschen und Produkte entwickeln".
    In ihrer Prognose gehen die Forscher davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in Bremen und Niedersachsen bis 2030 um durchschnittlich 1,3 Prozent im Jahr wächst. In den 2030er Jahren
    nimmt das Wachstum dann ab, auf nur noch 0,9 Prozent pro Jahr im Durchschnitt der Dekade. Ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftskraft der Region sei die Zahl der Erwerbstätigen, so Prognos-Chefökonom Dr. Michael Böhmer, der die Zahlen vorstellte.
    "Der Region muss es gelingen, gerade Zuwanderern und jungen Leuten, die hier studieren, eine Perspektive zu bieten" ergänzte Prognos-Partner Holger Bornemann vor rund 80 Gästen aus Politik und Wirtschaft. Zwar kommen laut Prognos einige Kreise und Städte der Metropolregion zunächst glimpflicher davon, weil sie weniger Erwerbstätige verlieren als der Bundesdurchschnitt. Doch auf Dauer müsse die gesamte Region ihre Attraktivität dringend weiter erhöhen und noch effektiver als bisher zusammenarbeiten. Auch im Bereich Forschung und Entwicklung mahnte er eine bessere Vernetzung an, denn hier investiere die örtliche Wirtschaft derzeit deutlich weniger als üblich und nötig.
    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.
  • Justizministerin: Kriminalität ist ein lokales Problem


    Regionalkonferenz Kommunale Kriminalprävention in Wilhelmshaven

    Anlässlich der diesjährigen „4. Niedersächsischen Regionalkonferenz Kommunale Kriminalprävention“ des Landespräventionsrats Niedersachsen (LPR) in Wilhelmshaven erklärt die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz heute vor rund 180 Präventions-Fachleuten: „Prävention ist die beste Investition in ein lebenswertes und sicheres Miteinander. Wenn es uns gelingt, die Probleme vorausschauend zu erkennen und Gewalt, Kriminalität und Hass an der Wurzel zu packen, werden wir viel Schaden von der Gesellschaft abwenden.“ 
    Die Ministerin betonte, dass Kriminalität nicht nur ein Problem der großen Städte ist. „Zirka 70 % aller Tatverdächtigen werden am eigenen Wohnort oder im unmittelbaren Umkreise straffällig. Das zeigt: Kriminalität ist ein lokales Problem und betrifft auch die Gemeinden und Landkreise. Deshalb muss die Ursachenforschung und -beseitigung auch in der Kommune ansetzen.“ 
    Antje Niewisch-Lennartz lobte die „hervorragende Arbeit“ im nordwestlichen Niedersachsen. Hier finden sich rund 50 Präventionsgremien, die zahlreiche Projekte initiieren. „Wir sind uns im Klaren darüber, dass Sie es täglich mit einem Potpourri aus zahlreichen Problemlagen zu tun haben - von Gewalt an Schulen, über Sucht, häusliche Gewalt bis hin zu Fremdenfeindlichkeit. Umso wichtiger ist es, sich zu vernetzten und voneinander zu lernen. Im Verbund lassen sich Projekte effizienter umsetzen.“ 

    Dies ist eine Presseinformation, gekürzt und eingefügt


  • Stiftung Kulturregion Hannover verleiht ihren Kulturpreis "pro visio" an das Live-Orchester-Hörspiel "Dark Room 2
     - Ein musikalischer Goldrausch
    im Dunkeln" des hannoverschen Orchesters im Treppenhaus. Der Preis ist mit 7.777,- Euro dotiert. Er wird an kulturelle Projekte verliehen, die sich innovativ, mutig und überzeugend dem Mainstream entgegen stellen.
    Das 2006 gegründete Orchester im Treppenhaus bespielt ungewöhnliche Orte wie U-Bahn-Tunnel, Clubs und Treppenhäuser mit moderner und klassischer Musik. Das Kammerorchester setzt unter der Leitung von Thomas Posth kreative Ideen in neue Formate um. So wird das Publikum bei dem preisgekrönten Projekt "Dark Room" mit einer Schlafbrille ausgestattet, um von einem Feldbett aus einem thematisch aufeinander abgestimmtem Programm aus Live-Musik und Literatur zu lauschen. "Eine eindrückliche Sinnesreise auf höchstem Konzertniveau", lobte die "pro visio"-Jury. "Dark Room" soll im Herbst 2015 erneut umgesetzt werden.
    Das aktuelle Projekt des Orchesters im Treppenhaus heißt »Sommernachtsturnen«. Es mixt die Musik von Mendelssohn-Bartholdys »Sommernachtstraum« mit Szenen aus dem Film »Dirty Dancing« zu einer Motto-Party mit Tanzmöglichkeit. Wann/ Wo: Am 8./9. Mai, um 20.30 Uhr in
    der Turnhalle der Tellkampfschule Hannover. Mehr Infos: www.treppenhausorchester.de
    dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.
  • Vom Nachtprogramm zum Zuschauermagneten – Saisonstart der Sportholzfäller
    2015: die Wiedergeburt eines Zweikampfes
    Bei den einzelnen Disziplinen heißt es: Kraft entscheidet, Präzision gewinnt. Für Dirk Braun, den amtierenden Deutschen Meister und Gewinner des letzten LIGNACups, ist das Ziel ganz klar. Er möchte seinen Titel verteidigen. Der 44-jährige Forstwirt aus Winterberg verfolgt eine klare Linie: „Ich versuche einfach bei jedem Wettkampf das Beste zu geben. Wenn man mal eine Disziplin nicht so mag, ist man darin auch nicht gut. Dann trainiere ich sie so lange, bis ich gut darin bin.“ In seinem heimischen Garten hat er eine eigene kleine Trainingsbühne, auf der er mindestens drei Mal in der Woche am Holz trainiert.


    Das lange Warten hat ein Ende: Die STIHL TIMBERSPORTS® SERIES startet am 14. Mai 2015 auf der LIGNA in die diesjährige Saison. Auf der Weltmesse für Forst- und Holzwirtschaft feiert die Königsklasse im Sportholzfällen mit dem ersten von zwei Ausscheidungswettkämpfen ihren Saisonauftakt in Hannover. Vor einigen Jahren waren die Wettkämpfe noch im Nachtprogramm des TV-Senders DSF, heute SPORT1 zu sehen. Mittlerweile füllt die STIHL TIMBERSPORTS® SERIES ganze Arenen. Action und Adrenalin pur sind beim diesjährigen LIGNACup garantiert, wenn die Athleten bei fliegenden Holzspänen ihr Können an Axt und Säge unter Beweis stellen.
    Den Ursprung hat diese erlebnisreiche Sportart im australischen Tasmanien, 1891 gab es dort die erste Weltmeisterschaft. Schnell schwappte die Begeisterungswelle in die USA und nach Kanada über. Seit 1985 professionalisierte STIHL das Sportholzfällen. In eigenen Trainingscamps bereitete der Weltmarktführer für Motorsägen die Athleten für die Wettkämpfe vor. 2001 war es so weit: Das Sportholzfällen hielt auch in Deutschland Einzug und feierte Premiere bei einer nationalen Meisterschaft. Liefen die Wettkämpfe zu Beginn noch im Nachtprogramm im Fernsehen, entwickelte sich auch hierzulande schnell eine Fangemeinde und die Stars der Szene wurden gefeiert. Mittlerweile pilgern tausende Fans zu den actiongeladenen Veranstaltungen.
    Die Athleten betreiben ihren Sport mittlerweile hochprofessionalisiert. Wofür Otto Normalverbraucher mit Axt und Säge wahrscheinlich einen halben Tag lang braucht, geht es bei den Athleten in Sekundenschnelle.
    Nach ihrer intensiven Vorbereitungszeit im Winter mit Ausdauer-, Kraft- und Techniktraining treten die besten deutschen Athleten beim LIGNACup am 14. Mai 2015 im Rahmen der LIGNA in Hannover an. Bei dem ersten Ausscheidungswettkampf der STIHL TIMBERSPORTS® SERIES 2015 geht es für die Sportholzfäller darum, wichtige Punkte zu sammeln, um sich für die Deutsche Meisterschaft am 30. August in Köln zu qualifizieren. Nur die zehn besten Teilnehmer lösen das Ticket und kämpfen um den Titel. Der Deutsche Meister wird Deutschland dann bei der Weltmeisterschaft vertreten und kämpft mit den zwölf besten Sportholzfällern, darunter die Stars der Szene aus den USA, Kanada und Neuseeland, um den begehrten Weltmeistertitel.

    Dies ist eine Presseinformation, gekürzt und eingefügt

     

  • Zwischentöne - Ausstellung in der DAA
    Claudia Fyrnihs arbeitet seit 25 Jahren als Radio-Moderatorin. Vor 4 Jahren hat sie die Acrylmalerei für sich entdeckt.
    "Sich ohne Worte auszudrücken und so die leisen Zwischentöne sichtbar zu machen, ist eine spannende Erfahrung", sagt Claudia Fyrnihs, die neben dem Mikrofon nun auch die Malerei beherrscht, deren Ausstellung in der DAA Hannover, Adolfstraße 8, bis zum 31. Mai zu sehen ist, alltags von 8 bis 17 Uhr geöffnet, am Freitag bis 15 Uhr.