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  • Bundesministerin Manuela Schwesig lehnt die Anfrage der Unterschriftenübergabe von SOLWODI wiederholt ab

    Pressemitteilung: SOLWODI fordert weiterhin einen Schlussstrich


    Bundesweite Aktionen am 25.11. und Engagement bei CAP
    Am kommenden Dienstag, den 25.11., dem internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, finden bundesweit zahlreiche Aktionen von SOLWODI-Beratungsstellen statt. Mit Informationsständen, Vorträgen und Gottesdiensten soll für Gewalt gegen Frauen sensibilisiert und gleichzeitig dazu aufgerufen werden, dass Menschen sich aktiv gegen diese Gewalt einsetzen. "Immer noch erlebt weltweit jede dritte Frau sexualisierte Gewalt", sagt Sr. Dr. Lea Ackermann, Gründerin und Leiterin von SOLWODI. "Auch mitten unter uns werden Frauen aufs Äußerste ausgebeutet – und das in unserem fortschrittlichen und wohlhabenden Land, das die Würde des Menschen an erste Stelle in seinem Grundgesetz stellt."
    Es sei die Verantwortung von Staat und Gesellschaft etwas gegen die geschlechtsspezifische Gewalt zu unternehmen, sagte Ackermann. "Solange bestimmte Gruppen in unserer Gesellschaft leiden und ausgebeutet werden, kann kein Friede stattfinden." Ackermann sprach sich anlässlich des Gedenktages am 25. November speziell gegen die Gewalt aus, die Frauen in der Prostitution erleben. "Wenn diese Frauen zu uns kommen, sind sie zerbrochen und tragen manchmal für den Rest ihres Lebens körperliche und seelische Narben mit sich. Prostitution zerstört Menschen!", sagte Ackermann.
    Auch deswegen setzt sich SOLWODI seit mehr als einem Jahr mit der Kampagne "Mach den Schluss-STRICH! Keine Frauensklaverei in Deutschland!" für ein Sexkaufverbot ein. "Weil Prostitution frauenverachtend ist und Gleichberechtigung der Geschlechter verhindert", erklärt Ackermann. "Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der das intimste, was ein Mensch hat, nicht käuflich ist. Menschen und ihre Sexualität sind keine Ware." Die Forderungen wurden bisher von rund 22.000 Menschen unterzeichnet und sollen im Januar 2015 an Staatministerin Böhmer überreicht werden. Bundesministerin Manuela Schwesig hatte die Anfrage der Unterschriftenübergabe von SOLWODI wiederholt abgelehnt.
    Die Änderungen des neuen Prostituiertenschutzgesetzes seien zwar ein wichtiger Schritt, gingen jedoch nicht weit genug, sagte Ackermann. SOLWODI fordert deswegen weiterhin die Ächtung der Freier und ein Verbot des Kaufs von Sex, wie es erst kürzlich in Irland und Kanada eingeführt wurde. Auch das Europäische Parlament forderte im Februar dieses Jahres seine Mitgliedstaaten dazu auf, das so genannte nordische Modell umzusetzen. "Dieser Forderung schließt sich SOLWODI an. Denn Gewalt gegen Frauen muss ein Ende haben! Und daran können wir alle mitwirken", so Ackermann.
    SOLWODI ist Gründungsmitglied der Coalition Against Prostitution (CAP), einer internationalen Organisation mit Sitz in Frankreich, die sich für die Abschaffung der Prostitution einsetzt. CAP wurde 2010 gegründet und steht unter der Leitung von Philippe Scelles. Sr. Dr. Lea Ackermann wurde am 14. November zur Vizepräsidentin der CAP gewählt. "Dieses Bündnis ist ein wichtiges Signal", sagte Ackermann. "Denn eine Ächtung der Freier und der Kampf gegen Prostitution kann nur dann erfolgreich sein, wenn er über Landesgrenzen hinweg geführt wird."

  • Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen
    Kostenloser AOK-Vortrag am 2. Dezember

    Hannover. Oft klagen schon Kinder zwischen fünf und 18 Jahren über Kopfschmerzen.
    Was kann die Ursache sein und wann sollte der Kinderarzt zu Rate gezogen werden? 
    Welche Hilfestellungen können die Eltern geben? 
    Diese und andere Fragen beantwortet Dr. Rolf Barthauer, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, in seinem kostenlosen Vortrag „Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen“ am 2. Dezember 2014, 19 bis 20.30 Uhr, im hannoverschen AOK-Servicezentrum an der Hans-Böckler-Allee. Anmeldungen unter Telefon 0800 2656512.


  • 452.000 Euro – Optimale Berufsorientierung für Schüler

    Hannover. Das Berufsbildungswerk (BBW) der Annastift Leben und Lernen gGmbH erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Förderung von 452.000 €. Das Geld fließt in das landesweit größte Projekt zur Berufsorientierung für 902 Schüler aus fünf Grund- Real - und Förderschulen aus der Region Hannover. Das Projekt ist anberaumt vom 1. Januar 2015 bis 31. August 2016.
    Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka besuchte am Montagnachmittag das Annastift, um den Förderbescheid zu überreichen und sich von den Ausbildungsangeboten im Berufsbildungswerk zu überzeugen: „Die Berufswahl ist eine der ganz grundlegenden Entscheidungen fürs Leben und muss schon früh und wohlüberlegt getroffen werden. Daher ist das praktische Kennenlernen der Möglichkeiten wichtig, damit jeder Schüler und jede Schülerin selbstbewusst den passenden Weg findet.“
    „Das Berufsbildungswerk ist stets auf der Suche nach neuen Projekten, um die berufliche Bildung von Menschen mit Handicap zu stärken. Schon in der Vergangenheit haben wir uns in der Zusammenarbeit mit Regelschulen in der Berufsorientierung engagiert. Mit der Teilnahme am Berufsorientierungsprogramm BOP können wir uns noch intensiver mit den Regelschulen vernetzen“, so Dr. Ulrich Spielmann, Geschäftsführer der Annastift Leben und Lernen gGmbH.
    Das Berufsorientierungsprogramm BOP richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben. An der BOP-Maßnahme im BBW werden ab Januar 902 Schülerinnen und Schüler, davon 16 Förderschülerinnen- und Schüler, aus fünf Schulen verschiedener Schultypen teilnehmen. Die beteiligten Schulen sind die Werner-Dicke-Schule Hannover, die Dietrich-Bonhoeffer Realschule Hannover, die Katholische Ludwig-Windthorst-Schule Hannover, die Evangelische IGS Wunstorf und die IGS Mühlenberg.
    Während einer Potenzialanalyse stellen die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Kompetenzen fest und leiten daraus Berufsinteressen ab. Bei den anschließenden Werkstatttagen haben sie dann die Chance, zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder praktisch kennenzulernen.
    „Das BBW bietet den Schülerinnen und Schülern eine Auswahl von 10 möglichen Berufsfeldern. Hier können Sie erste praktische Erfahrungen
    sammeln. Unsere erfahrenen Berufspädagogen begleiten die Werkstatttage“ erklärt Eberhard Engel-Ruhnke, der als Projektleiter das Programm begleitet.
    Ein abschließendes Zertifikat dokumentiert die erprobten Bereiche und ausgeführten Tätigkeiten der Schülerinnen und Schüler.
    Zu den angebotenen Berufsfeldern gehören beispielsweise Elektro- und Metalltechnik oder IT und Medien. Insgesamt bildet das BBW mehr als 40 Berufen aus.
    Ministerin Wanka hob hervor: „ Sie vom Berufsbildungswerk Annastift leisten einen aktiven Beitrag zur Inklusion: Jeder wird so gefordert und gefördert, wie es seinen Möglichkeiten entspricht. Daher sind Sie ein guter Partner in der Berufsorientierung.“
    Seit 2008 hat das Bundesbildungsministerium deutschlandweit bereits über 330 Mio. Euro für rund 740.000 Schülerinnen und Schüler in mehr als 1.000 Projekten im Rahmen des BOP bewilligt. Erste Berührungspunkte mit dem BOP hatte das BBW bereits im Jahr 2013. Rund 100 Schülerinnen und Schüler haben ihre Werkstatttage im BBW absolviert.
    Das jetzige Großprojekt im BBW ist das größte seiner Art in Niedersachsen.
    Das BBW richtet sich an junge Menschen mit seelischer oder psychischer Behinderung, Körper-, Lern- und Mehrfachbehinderungen, die eine Berufsausbildung nur mit besonderer Hilfe bestehen können. Im BBW befindet sich fast alles unter einem Dach: Ausbildungsstätten, Fachdienste und Internat.
    Rund 300 Auszubildende und 80 Teilnehmer/innen in berufsvorbereitenden Maßnahmen leben und lernen derzeit im BBW in Mittelfeld.
    Die Annastift Leben und Lernen gGmbH ist eine von 13 Betriebsgesellschaften der Diakonischen Dienste Hannover (DDH). Dort arbeiten insgesamt 4500 Menschen. Die DDH zählt zu den zehn größten diakonischen Unternehmen bundesweit.

    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt


  • DFG-VK fordert mit Aktionen Hannover 96 zur Beendigung der Militärwerbung auf


    Zum Start der Kampagne gegen Bundeswehrwerbung in Stadien erklären die Sprecher_innen der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) der Ortsgruppe Hannover:

    Seit der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht ist die Bundeswehr massiver und aggressiver bemüht, sich als normale Arbeitgeberin zu präsentieren. Sie wirbt verstärkt in der Zielgruppe der Heranwachsenden und Jugendlichen um Soldaten und Soldatinnen. Damit verstößt sie gegen die Intention der UN-Kinderrechtskonvention, die gerade vermeiden will, dass durch das Militär unter Kindern und Jugendlichen rekrutiert wird.

    Fußball-Spielen soll eigentlich etwas anderes sein als soldatische Ertüchtigung. Fußball macht Spaß oder regt auf. Aber mit Töten hat er nichts zu tun – und soll er nichts zu tun haben. Und daher soll auch keine Bundeswehr ins Stadion – nicht mit ihren Trucks und nicht mit ihrer Werbung!

    Während andere Clubs sich dem Sponsoring durch das Militär verweigern, geht Hannover 96 unter Martin Kind voran und lässt damit den gesamten Verein politisch instrumentalisieren. Seit 2011 stellt der Verein  der Bundeswehr Werbebanden zur Verfügung, werden Videospots ausgestrahlt und wird das offizielle Stadionmagazin mit ganzseitiger Werbung des Militärs gefüllt.  Gezielt nutzt die Bundeswehr gemeinschaftliche emotionale Elemente, um für sich zu werben. In Hannover geschieht dies inzwischen auch mit der Verleihung des Status „official supplier“.

    Wir fordern den Verein auf, die Kooperation sofort zu beenden! Wir starten mit einer Flugblattkampagne, mit der wir auf die Verquickung von Sport und Militär aufmerksam machen. Wir laden alle im Umfeld des Bundesligisten Aktiven ein, sich mit uns gegen die zunehmende Militarisierung des Sports einzusetzen. Nur ohne Militär geht: Fair Play!
    Ralf Buchterkirchen, Brunhild-Müller-Reiß (Sprecher_innen der DFG VK Hannover)
    http://hannover.dfg-vk.de
  • Eine Gesellschaft ohne Prostitution denken
    Informieren sie sich über einen Kongress, der eine andere Seite des Umgangs mit der Prostitution beleuchtet, als es der Mainstream in Deutschland zur Zeit vorführt: eine Gesellschaft ohne Prostitution zu denken.

    http://www.kofra.de/htm/STOPSEXKAUF.Kongress.pdf
    ExpertInnen aus Europa, Deutschland und den USA leisten Widerstand gegen die deutsche Prostitutionspraxis.
    Die ReferentInnen haben alle ein großes Interesse daran, dass Deutschland einen neuen Weg einschlägt, der sich an Würde und Menschenrecht orientiert und zurückkehrt zum Bestreben realer Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.

    Kongress „Stop Sexkauf!“ in München
    Kofra lädt zum internationalen Kongress gegen Prostitution nach München.
    Es ist der erste seiner Art in Deutschland: Zum internationalen Kongress „Stop Sexkauf“ kommen vom 5. bis 7. Dezember ExpertInnen aus aller Welt nach München. 
    Von Aussteigerinnen aus der Prostitution bis Juristinnen, von Traumatherapeutinnen bis „Zéromachos“. 
    Gemeinsam wird mit allen Interessierten darüber debattiert, wie ihr gemeinsames Ziel erreicht werden kann: Eine Welt, in der der Kauf eines Körpers zur sexuellen Benutzung nicht länger selbstverständlich ist – eine Welt ohne Prostitution.
    Allen voran diejenigen, die selbst Erfahrungen in der Prostitution gemacht haben.
    Zum Beispiel Rachel Moran, die mit ihrem Buch „Paid For – My Journey through Prostitution“ in Irland eine der stärksten Stimmen für die Abschaffung der Prostitution geworden ist.
    Oder die Dänin Tanja Rahm, die mit ihrem Brief an den „Lieben Sexkäufer“ Hunderttausende erreichte.
    Auch Jana Koch-Krawczak, die in ihrem Buch „Du verreckst schon nicht“ über ihre Erfahrungen in polnischen und deutschen Bordellen berichtet, ist dabei, ebenso Marie Merklinger.
    Traumatherapeutinnen aus Deutschland, Frankreich und Dänemark sprechen über „Traumata und Prostitution“; die Kommissare, Manfred Paulus und Helmut Sporer berichten über ihre Erfahrungen im Rotlicht-Milieu und erklären, was in einem neuen Prostitutionsgesetz stehen muss, damit es die Frauen in der Prostitution so gut wie möglich schützt.
    Ihr schwedischer Kollege Simon Häggström berichtet, warum das „Schwedische Modell“, also die Bestrafung der Freier, der effektivste Schutz der Frauen ist.
    Zu diesem Ergebnis kam auch die EU-Abgeordnete Mary Honeyball in ihrem Bericht „Prostitution und ihre Auswirkung auf das Verhältnis der Geschlechter“, den das EU-Parlament im Februar 2014 mit klarer Mehrheit annahm.
    Honeyball wird ebenfalls auf dem Kongress sprechen, gemeinsam mit deutschen Politikerinnen von SPD, FDP und der Linken.
    Über die „Rolle der Medien“ referieren unter anderem Maria von Welser, Chantal Louis von EMMA und die Dokumentarfilmerin Rita Knobel-Ulrich.
    Juristinnen sprechen über „Juristische Fragen zur Umsetzung der Freierbestrafung in Deutschland“ und Initiativen für ein Sexkaufverbot sind ebenfalls dabei - von Solwodi bis Femen in Deutschland, von der „Coalition Against Trafficking in Women“ aus Norwegen bis „Abolish Prostitution Now“, vertreten von der US-Aktivistin Kathleen Barry.
    Und schließlich die Männer gegen Prostitution, darunter Patric Jean, Gründer der „Zéromachos“ in Frankreich.  

    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.



  • Fack ju, Humbold!
    Es ist erreicht: 25 Jahre, nachdem ich begann, den Kinderladen Glockseestrolche salonfähig zu machen, die Hannoversche Allgemeine um Spenden bat, Stadtverwaltungsbeamte auf den Hof einlud, und viele Sponsoringaktivitäten, zum Beispiel für Instrumente, anschob, meine Initiative 2. Glockseeschule bis in den Rat Hannover brachte; und danach weitere Förderer dazu kamen, wie die Band Fury in the Slaughterhouse, bekommen die Kinder nun ein wunderbares Außenspielgelände.

    Auch die Grundschule Goetheplatz (19 Nationen) wurde durch das erste Sofa, das ich mit meinem Mitarbeiter Claus Rühmkorb in den Klassenraum schleppte, und zig Betriebsbesichtigungen für Kids von Bäckerei und Üstra über Verpackungsbetrieb bis Krankenhaus, Richtung Reformschule motiviert.

    Mein Kind (Preisträgerin Jugend Musiziert usw.) verließ nach den Glockseestrolchen und der GS Goetheplatz später Niedersachsens "schwerstes" (bestes) Kaiser-Wilhelm-Rats-Gymnasium trotz Überspringens einer Klasse als Jahrgangsbeste und ist heute Magistra Artium. Freundin Ebru studiert Medizin, Salima hat einige Semester Archäologie hinter sich.

    Es funktioniert also, das Miteinander in Hannover-Mitte.

    Ingeburg Peters


  • Internationale Grafik in Eger, Ungarn
    Links Prof. Katalin Thiel vom Eszterházy Károly College in Eger, Mitte Doktorand Chistopher Nixon, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Rechts Maria Marghescu, Stiftung Ars et Vita. Foto+Texte: Ingeburg Peters
    Verschüttete Talente freilegen

    „Eine breite Öffentlichkeit Ost- und Mitteleuropas hatte über mindestens zwei Generationen hinweg kaum Gelegenheit, mit der abstrakten Kunstrichtung in Berührung zu kommen“, mit diesen Worten eröffnete jetzt Maria Marghescu, Vorstand der Stiftung Ars et Vita (Kunst und Leben), Szentendre bei Budapest, eine von ihr kuratierte Ausstellung über den ungarischen Dichter Béla Hamvas, begleitet von internationaler Grafik mit Werken von Miró, Chillida, Tàpies, Uecker und weiteren Zeitgenossen, die bis Ende des Jahres im Kepes-Institut in Eger, Ungarn, zu sehen ist. 2015 wandert die Ausstellung nach Slovenien.
    Maria Marghescu, gebürtige Ungarin, nach ihrer Flucht vor dem Eisernen Vorhang in Paris, München und Hannover als engagierte Galeristin bekannt, fördert den kulturellen Austausch zwischen Ungarn und anderen Ländern, nachdem sie in ihre Heimat zurückkehrte.
    Nicht nur Bildende Künstler wurden zu Emigration oder Anpassung gezwungen, auch Schriftsteller wie Béla Hamvas hatten Veröffentlichungsverbot. 
    Die von ihr gegründete Stiftung Ars et Vita übersetzt nun unter anderem die Werke von Hamvas in andere Sprachen. Dabei unterstützt die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Katalin Thiel vom Eszterházy Károly College in Eger intensiv eine Hamvas-Forschung.
    Marghescu: „Gesucht sind Menschen, die den völkerverbindenden Austausch mit Ungarn pflegen wollen, die Sprache erlernen, Übersetzungen beginnen.“



    Vita Béla Hamvas: http://www.hamvaskarneval.mediatransform.de/Der_Autor/der_autor.html





  • Niewisch-Lennartz: „Gerechtigkeit braucht Mut!“

    Justizministerin unterstützt Zivilcourage



     Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz war zu Gast bei der Goslarer Zivilcourage Kampagne sowie beim örtlichen Präventionsrat Goslar. 
    Die Goslarer Zivilcourage Kampagne (www.zivilcourage-goslar.de) setzt sich seit Jahren nachdrücklich für die Förderung zivilcouragierten Verhaltens in der Gesellschaft ein und hat hierfür bislang zahlreiche prominente Unterstützer gewinnen können. Der Präventionsrat Goslar existiert bereits seit 1995. Er ist aktives Mitglied im Landespräventionsrat Niedersachsen und informierte heute schwerpunktmäßig über das Projekt „Start Right“, das sich an junge Menschen richtet, die strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. 
    Niewisch-Lennartz unterstützt die Goslarer Zivilcourage Kampagne: „Zivilcourage ist Bürgermut. Die Förderung präventiven und zivilcouragierten Handelns in unserer Gesellschaft hat eine hohe Bedeutung. Sie ist Ausdruck einer Haltung, die sich leiten lässt von Empathie und Zugewandtheit gegenüber unseren Mitmenschen. Auch Gerechtigkeit braucht manchmal Mut!“



    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt




  • Immer noch aktuell: Helke Sanders Schreiben an die Tagesschau


    Helke Sander an die Tagesschau in Sachen Ukraine und Russland

    4. Mai 2014
    Sehr geehrte Damen und Herren von der Tagesschau,
    um von den immer gewalttätigeren Männermassen, die nun täglich gezeigt werden, abzulenken und zu zeigen, dass es vermutlich sehr viele Menschen in der Ukraine und in Russland gibt, die weniger oder gar nicht fanatisch die Auseinandersetzungen führen, möchte ich Ihnen vorschlagen, nur noch einheimische Frauen zu Wort kommen zu lassen, die die Folgen von Gewalttätigkeiten kennen, die für bestehende Widersprüche evtl. friedliche Lösungsvorschläge haben und die mit der Geschichte argumentieren können.
    Gegen die nationalistischen Ausfälle helfen vielleicht mal ein paar Hinweise, wie viele Völker schon ihre Spuren in der Ukraine gelassen haben außer den Ukrainern selbst, den Russen, den Polen, den Tataren, nicht zuletzt den Goten, den Sarmaten, den Skythen u.v. a.m.
    Die immer wieder gezeigten Schlägereien und Schießereien zwischen Männern, die sich plötzlich für Politik interessieren,  tragen meiner Meinung nach nicht dazu bei, irgendwelche Konflikte sachlich darzustellen. Der Einfluss der Tagesschau ist groß genug, um auch andere Sender in aller Welt dazu zu bringen, selber deeskalierend zu wirken, in dem Sie laufend Gespräche mit Frauen führen, damit man überhaupt mal mitbekommt, dass es sie in der Ukraine tatsächlich auch gibt.
    Das bringt mit Sicherheit mehr, als Truppen an den Grenzen zu sammeln, die Bundeswehr und Politiker mit Beobachtern in die Ukraine zu schicken
    und sich Lösungen ausgerechnet von den USA zu versprechen.
    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Helke Sander
    ———————-
    Nachtrag von Luise F. Pusch am 5. Mai:
    Ich schließe mich der Bitte bzw. Aufforderung von Helke Sander mit Nachdruck an. In der 3sat-Kulturzeit von heute wurde Helke Sanders Forderung, wie mir schien, bereits berücksichtigt: Es wurden Frauen aus der Ost-Ukraine und aus Kiew interviewt, und es gab ein ausführliches Porträt und Interview mit der ukrainischen Schriftstellerin Oksana Sabuschko. Weiter so!
    ——————
    Ergänzung von Helke Sander am 6. Mai:
    Zeigt lieber “Problemlösen mit Frauen” als “Action mit Männern”!
    Vor drei Tagen habe ich meinen Leserbrief an die Redaktion der Tagesschau aus Verärgerung über die Berichterstattung und ihre Bebilderung sehr spontan geschrieben. Er ist unter diesem Link zu finden, der auch auf Facebook verbreitet wird:http://www.fembio.org/biographie.php/frau/frauen/helke-sander-an-die-tagesschau-in-sachen-ukraine-und-russland/
    Es waren die so ähnlichen Bilder prügelnder Männer, die die Nachrichten über ein italienisches Fußballspiel und die Ereignisse in der Ukraine fast ununterscheidbar machten.
    Dabei fiel mir auf, dass die Berichte über die Ukraine, in denen vor Monaten noch Frauen auf dem Maidan vorkamen, die demokratische Verhältnisse in ihrem Land einforderten und mit der Korruption Schluss machen wollten, mehr und mehr ersetzt wurden durch Bilder von sich zunächst streitenden, später prügelnden und jetzt Waffen gebrauchenden Männern. Die Frauen wurden fast vollkommen zum Verschwinden gebracht. Auf der „offizielleren“ Seite wurde das gespiegelt mit immer höherrangigen Politikern, die ebenfalls mehrheitlich Männer sind und die bei ihren z.T. ehrlichen Bemühungen um Deeskalation offenbar nicht mehr in der Lage sind, das Einfachste zu sehen: nämlich das Verschwinden der Frauen.
    Mein Vorschlag, genau in den Medien, die sich „Deeskalation“ auf ihr Programm geschrieben haben, als aktiven Beitrag dazu nur noch diese, um friedliche Konfliktlösung bemühten Frauen zu zeigen, war der Tagesschau bisher noch keine Antwort wert.
    Vermutlich wird über diesen Vorschlag gelacht und er wird als zu naiv empfunden.
    Das hängt mit einem tief verwurzelten aber fast unbewussten Verständnis zur Bildproduktion zusammen, die kurz gesagt darauf hinausläuft, dass Handlung zu zeigen immer interessanter ist als keine Handlung zu zeigen, sondern statt dessen z.B. Köpfe, die argumentieren. Darum werden die Bildstrecken, in denen Männer sich prügeln oder aufeinander schießen, auch wenn sie nicht unterscheidbar für die Zuschauer sind und niemand weiß, wer zu wem gehört oder wer was vertritt, auf jeden Fall Vorrang haben vor z.B. einer Frau, die damit argumentiert, dass ein großer Prozentsatz der Bevölkerung sowieso nicht dem einen oder dem anderen Lager zuzuordnen ist, weil sie sich seit Generationen schon untereinander vermischen, mal diese, mal jene Sprache sprechen und die tatsächlich vorhandenen Konflikte bisher noch immer irgendwie gemeistert haben.
    Es gibt keine Notwendigkeit für die Tagesschau und andere Medien, sich nicht ausschließlich auf eine vernünftige Argumentation der Nichtkämpfenden einzulassen außer der Angst, für langweilig gehalten zu werden und den Job zu verlieren.  Die Medien sind immer stolz darauf, „Ereignisse“ original zu zeigen. Und es gibt genügend Kriegsberichterstatter, die dafür ihr Leben lassen, ohne zur Erkenntis beizutragen. Die Presse könnte bei der Analyse der Geschehnisse durchaus gewalttätige Auseinandersetzungen erwähnen, sie müssen aber nicht gezeigt werden. Das sollte Schule machen. Wenn wir wochenlang Kommentare hören würden, die von denen kommen, die sowohl bildlich wie argumentativ jetzt nicht mehr in Erscheinung treten, würde die Vernunft wahrscheinlich wieder eine Chance bekommen.  Damit würde die Presse ihre Eigenständigkeit beweisen und – das glaube ich - wirklich selbst zur Entspannung beitragen.
    Helke Sander (C)
    6.5.14


  • Diakoniekrankenhäuser Friederikenstift und Henriettenstiftung gehen zusammen
    Presse-Mitteilung

    Konzernumbau mit strafferen Strukturen für die DDH

    Hannover. Die Diakonischen Dienste Hannover (DDH) führen den Prozess zur Zukunftssicherung mit weit reichenden Maßnahmen konsequent fort. Der Aufsichtsrat hat am Montagabend in seiner turnusgemäßen Sitzung den Umbau des Gesundheits- und Sozialkonzerns beschlossen. Die Strukturen von bisher 13 Betriebsgesellschaften unter dem Dach der DDH werden erheblich gestrafft. Die geplante Konzentration ist ein wesentlicher Eckpfeiler im Rahmen eines auf vier Jahre ausgerichteten Prozesses zur wirtschaftlichen Konsolidierung des größten diakonischen Dienstgebers in Niedersachsen. Zu diesem Zweck wird ein grundständig neu aufgestelltes Zukunftssicherungskonzept erstellt, das zurzeit extern validiert wird.
    Im kommenden Jahr werden die großen traditionsreichen Diakoniekrankenhäuser Friederikenstift und Henriettenstiftung in einer gemeinsamen Krankenhausgesellschaft zusammengeführt. Die bisherigen Standorte in der Calenberger Neustadt, an der Marienstraße und in Kirchrode bleiben bestehen. Schon kurzfristig werden beide Häuser mit insgesamt 2800 Mitarbeitenden, einem Ge-samtjahresumsatz von 200 Millionen Euro und einer Belegungskapazität von 1200 Betten unter gemeinsamer Leitung stehen. Der Aufsichtsrat hat Mathias Winkelhake und Dr. Arne Nilsson zu Geschäftsführern für die neue gemeinsame Leitung der beiden Krankenhäuser bestellt. Beide sind seit Beginn der DDH in herausgehobener Position tätig, Mathias Winkelhake als Geschäftsführer des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift, Dr. Arne Nilsson als Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Zentrale Dienste und Controlling und als Prokurist der DDH.
    Michael Schmitt, seit 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung im Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung, hat sich im Zuge der bevorstehenden Zusammenführung der Krankenhäuser entschlossen, seine Tätigkeit zum 31.10.2014 zu beenden.
    Schmitt übernahm 2008 das DKH und trieb bereits zu Beginn die Profilierung des Medizinischen Leistungsspektrums stark voran. Der von Schmitt initiierte Erweiterungsbau sowie die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Bestand am Standort Marienstraße sind weitere Meilensteine zur wirtschaftlichen Stabilisierung des DKH.
    DDH-Konzernleitung und Aufsichtsrat bedanken sich ausdrücklich bei dem 42-jährigen Kaufmann für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen 6 ½ Jahre.
    Mit der Fusion der Krankenhäuser wird eine Neuausrichtung der medizinischen Strategie innerhalb der DDH Fahrt aufnehmen. Die DDH beabsichtigt auch, ihr Leistungsangebot künftig in Abstimmung mit weiteren Krankenhausträgern in Hannover bedarfsorientiert aufzustellen.
    „Die DDH macht sich fit für die Zukunft“, sagt Dr. Hans Ulrich Anke, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Ziel ist es, unsere medizinischen Angebote klinikübergreifend auszurichten und Mehrfachstrukturen abzubauen.“
    Der Aufsichtsrat hat zur Kenntnis genommen, dass die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr stabil verläuft. Mit dem nun eingeleiteten Umbau des Konzerns will die DDH weitestgehend aus eigener Kraft das Unternehmen in eine wirtschaftlich solide Zukunft führen.
    Für die anstehende Phase des Konzernumbaus konnte die DDH nun Prof. Bernd Weber für die aktive Managementmitwirkung als Interimsgeschäftsführer gewinnen. Er bildet gemeinsam mit Pastor Michael Hartlieb die Konzernleitung.





  • *********** 23,6 % des exportierten Getreides geht in den Iran
    Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
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    Zahl der Woche vom 14.10.2014
    WIESBADEN - 23,6 % der deutschen Getreideexporte gingen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2014 in den Iran. Dorthin wurden nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 1,8 Millionen Tonnen im Wert von 415 Millionen Euro verkauft. Damit war der Iran Hauptempfänger deutschen Getreides vor den Niederlanden (1,2 Millionen Tonnen) und Belgien (0,7 Millionen Tonnen). Insgesamt führte Deutschland mehr Getreide aus (7,6 Millionen Tonnen) als ein (5,8 Millionen Tonnen). Wertmäßig wurde Getreide für 1,8 Milliarden Euro exportiert und für 1,6 Milliarden Euro importiert.

  • Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China
    CeBIT 2015 (Montag, 16., bis Freitag, 20. März) unterstützt Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China – Sigmar Gabriel und Miao Wei unterzeichneten Absichtserklärung
    Hannover/Berlin. Die CeBIT als Weltleitmesse für IT und Digitalisierung unterstützt die Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China, auf die sich beide Wirtschaftsnationen vor kurzem verständigt haben. In der gemeinsamen Erklärung „begrüßen beide Länder die Entscheidung, dass China Partnerland der CeBIT 2015 wird, als Ausdruck des Willens zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich der Informationstechnologie“. 
    „China freut sich, Partnerland der CeBIT im Jahr 2015 zu werden. China möchte gern diese Chance nutzen und mit Deutschland sowie den Ländern aus aller Welt zusammenarbeiten, um eine bessere Informationsgesellschaft mit mehr Kommunikation und mehr Effizienz aufzubauen“, sagte Miao Wei. 
    Darüber hinaus sind weitere gemeinsame Veranstaltungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China geplant.
     Deutschland ist mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner. Für die Bundesrepublik ist China der wichtigste Handelspartner in der Region Asien/Pazifik, mittlerweile sogar der drittgrößte weltweit. Im Jahr 2013 belief sich das bilaterale Handelsvolumen auf insgesamt knapp 140 Mrd. Euro. Auf die deutschen Exporte nach China entfielen 67,0 Mrd. Euro und auf die deutschen Importe aus China 73,4 Mrd. Euro. Beide Länder haben sich zum Ziel gesetzt, das Handelsvolumen bis zum Jahr 2015 auf 200 Mrd. Euro zu steigern.