Hier und Jetzt

  • Zum Osterfest


    6 Haiku von Ingeburg Peters



    Sie schiebt den Krieg weg
    Ist glücklich plötzlich, heiter
    Ganz unbekümmert

    Unten am Wasser
    zartes Berühren durch die
    trauernden Weiden

    Weinende Feder
    Mit Wassertropfen besetzt
    Dort im nassen Gras

    Weiße Fahne weh'
    Die Feuer lodern weithin
    Wir wollen Krieg nicht

    Borke des Baumes
    verbrannt ist schon dein Gesicht
    Reliquie nunmehr


    Felsklippen klagen
    'Okay Google, du gewannst'
    jahrtausendelang



  • Bürgerstiftung Hannover unterstützt das Zahnmobil



    Karies, Zahnfleischerkrankungen, gebrochene Prothesen, fehlende oder abgebrochene Zähne – Obdachlose haben die gleichen Zahnprobleme wie andere Menschen auch. Die meisten von ihnen haben jedoch kaum Gelegenheit für einen Zahnarztbesuch, in vielen Praxen sind sie auch unerwünscht. Deshalb steuert dreimal pro Woche das Zahnmobil mit freiwilligen Helferinnen, Fahrern, Zahntechnikern und Zahnärztinnen an Bord Tagestreffpunkte in Hannover an.
     Ingeburg und Werner Mannherz, beide Zahnärzte im Ruhestand, haben die kostenlose Behandlung für Obdachlose ins Leben gerufen und dafür einen ausgemusterten Krankenwagen zu einer rollenden Praxis umbauen lassen.


    Um das Angebot dauerhaft aufrechterhalten zu können, benötigen die Initiatoren des Zahnmobils neben ehrenamtlichen Helfern auch finanzielle Unterstützung. 
    Deshalb hat die Bürgerstiftung Hannover ein Spendenprojekt ins Leben gerufen: Patienten können nicht mehr benötigte Kronen, Füllungen und Brücken direkt in ihrer Zahnarztpraxis spenden und den Erlös dem Zahnmobil zur Verfügung stellen. 
    Hierfür hat die Bürgerstiftung Hannover Sammeldosen und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und kümmert sich um die Abwicklung. 
    Über Geldspenden für das Zahnmobil freuen wir uns ebenfalls: Spendenkonto 844 004 bei der Sparkasse Hannover, BLZ 250 501 80, IBAN DE16250501800000844004, BIC SPKHDE2H. Helfen auch Sie!







  • 20 000 Euro werden gebraucht
    Liebe Freundinnen und Freunde,

    was wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern BUND, Campact und den Naturfreunden – und mit vielen Aktiven aus der ganzen Republik – am 10.Mai unter dem Motto „Die Energiewende nicht kentern lassen“ auf die Beine stellen wollen, ist selbst für uns geübte Großdemo-OrganisatorInnen eine echte Herausforderung:

    Wir planen eine Großdemonstration durch das Berliner Regierungsviertel kombiniert mit einer Schiffs-und Bootsdemonstration auf der Spree und einer riesigen Abschlusskundgebung, auf der bekannte Bands für die Energiewende aufspielen (wer es ist, wird demnächst verraten).

    Neben all jenen, die im .ausgestrahlt-Büro daran arbeiten, hat das Bündnis in Berlin ein Koordinationsbüro eröffnet. Dort arbeiten einige zusätzliche Kräfte fast rund um die Uhr daran, dass am 10. Mai alles wunderbar ineinandergreift.

    Zusätzliche OrganisatorInnen, eine große Bühne und Lautsprecher, um Zehntausende zu beschallen, Plakate und Flyer für das ganze Land, das sind nur drei von zahlreichen Kostenfaktoren, die so ein riesiges Projekt mit sich bringt.

    Damit die Demo gelingt und politisch Wirkung zeigt, braucht es also zweierlei: Viele Menschen, die sich auf den Weg machen und am 10. Mai dabei sind. Und viele Menschen, die mit kleinen und großen Spenden dazu beitragen, dass .ausgestrahlt hinterher nicht pleite ist.

    20.000 Euro brauchen wir, dann ist unser Teil am Gesamtprojekt finanziert.
    Ob 5, 15 oder 50 Euro, jede Spende hilft, der Bundesregierung in Sachen Energiewende Beine zu machen. Und auch größere Spenden sind erlaubt…

    Ich freue mich, wenn Du etwas beitragen kannst. Hier kannst du Deine Spende eintragen:
    https://www.ausgestrahlt.de/maispende

    Du kannst Deine Spende auch überweisen auf unser Spendenkonto (IBAN)DE51 4306 0967 2009 3064 00 bei der GLS-Bank, BIC: GENO DEM1 GLS. 
    Bitte trage im Verwendungszweck das Stichwort "ewdemo14b“ ein.

    Dies ist ein Spendenaufruf, kopiert und eingefügt


  • Wer hätte das gedacht,auch in der Justiz keine Korruptionstoleranz... (überschrift: ip)

    Justizstaatssekretär informiert über Konsequenzen aus dem Korruptionsverfahren gegen Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes
    Scheibel: „Entschlossenes und schnelles Handeln gegen jede Form von Korruption“


    Der Niedersächsische Justizstaatssekretär Wolfgang Scheibel hat in der heutigen Pressekonferenz über die Konsequenzen des im Landesjustizprüfungsamt aufgetretenen Korruptionsfalls informiert.

    Am Montag, den 31. März 2014 wurde ein an das Niedersächsische Landesjustizprüfungsamt abgeordneter Richter in Italien festgenommen. Derzeit ist die zuständige Staatsanwaltschaft Verden um die Auslieferung des Beschuldigten bemüht. Hintergrund der Ermittlungen sind Korruptionsvorwürfe gegen den Mitarbeiter. Ihm wird vorgeworfen, Prüfungskandidaten zur Zweiten juristischen Staatsprüfung gegen Entgelt Inhalte aus Klausuren und Aktenvorträgen angeboten zu haben.
    Bereits Mitte der vergangenen Woche hat Scheibel ein Disziplinarverfahren gegen den der Korruption verdächtigen Richter eingeleitet. Dem Antrag auf vorläufige Dienstenthebung hat das zuständige Dienstgericht noch in derselben Woche entsprochen und ihn suspendiert. Zugleich wurden dem Mitarbeiter die Bezüge um die Hälfte reduziert. Es wurde ein unter Leitung des Justizministeriums gebildetes 12köpfiges Expertengremium eingerichtet. Die Experten aller examensrelevanten Rechtsgebiete sind damit beauftragt, rückwirkend alle auffälligen Prüfungsleistungen einer unabhängigen Prüfung zu unterziehen, um so Hinweise auf mögliche weitere Taten zu erhalten.
    Scheibel: „Auch und gerade in der Justiz gilt der Grundsatz: Null Toleranz für Korruption! Die hier anzusetzenden Maßstäbe können gar nicht hoch genug sein. Die niedersächsische Justiz hat konsequent, entschlossen und schnell gehandelt!“


    Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.




  • Die vergessene Generation –
     Ein Gesprächskreis für Kriegskinder
     Lange Zeit hat man geglaubt, dass sich die kriegsbedingten seelischen Belastungen von Kindern einfach        „auswachsen“. Heute weiß die Psychologie, dass die Generation der „Kriegskinder“ (dies sind die
     Jahrgänge 1930 – 1945) teilweise hochgradig belastet ist. Im Wirtschaftswunder haben die Kriegskinder         kräftig mit angepackt und das Land wieder aufgebaut; nun hat die nachberufliche Zeit begonnen und damit   das Nachdenken über die eigene Biografie.
    Der Gesprächskreis für Kriegskinder lädt Sie ein, im Kreis von gleichsam Betroffenen Ihre Kindheits-             Geschichte zu reflektieren.
    Vielleicht möchten Sie erstmals davon erzählen; vielleicht möchten Sie die Schlüsse, die Sie aus Ihrem           Erleben schon gezogen haben, mit anderen Menschen teilen. Die Kursleiterin - eine Kriegsenkelin – ist Diplom-Gerontologin. 
    Sie hat langjährige Erfahrung als Führungskraft in der Altenhilfe, als Coach und als Heilpraktikerin für   Psychotherapie.
    Seit zwei Jahren befasst sie sich intensiv mit den Spätfolgen des 2. Weltkrieges auf das Erleben der heutigen Gesellschaft.
    Leitung: Monika Weidlich, Synergetik-Therapeutin
    H1700    Mi. 30.04. - 09.07.2014 (10x) 10:00-11:30 Uhr        75,00 €

    Ev. Familien-Bildungsstätte Hannover e.V.Archivstr. 3 30169 Hannover 
    Anmeldung unter info@fabi-hannover.de oder telefonisch unter 0511-1241-508.            




  • Freunde der Familie - Hannover [OFFICIAL VIDEO] )
  • Premieren im April im FREIEN THEATER HANNOVER

    Am 24.04.2014 zeigt die Frl. Wunder AG im Theater im Pavillon

    Konferenz der Utopisten
    Die Entwürfe einer zukünftigen Welt sprießen überall. Können wir jetzt schon für die Zukunft trainieren?
    Die Frl. Wunder AG lentwickelt einen gemeinsamen Denk- und Handlungsraum zwischen schlimmst anzunehmenden Ernstfall und der best anzunehmenden Zukunft..

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    Und am 26.04.2014 zeigt das Figurentheater Marmelock im FigurentheaterHaus Theatrio

    Das Geheimnis des roten Katers
    Die Hausdame, Madame Plumeau, versucht im königlichen Wäscheschrank Ordnung zu schaffen, als sie den alten Kater Louis dort entdeckt.
    Zwischen königlichen Bettdecken, spitzenbesetzter Unterwäsche und prächtigen Gehröcken hat er es sich gemütlich gemacht. Die Hausdame will das dicke Tier vertreiben, doch der Kater entwickelt durch seine geschliffene Erzählkunst eine solch starke Magie, dass Objekte lebendig werden und die Hausdame mit Haut und Haaren in seine Geschichte hineingezogen wird. ..

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  • Asbesthalde Wunstorf: Verschmutzt giftiges Öl Grundwasser?

    Nach Erkenntnissen des NDR Fernsehmagazins „Hallo Niedersachsen“ hat es auf dem Gelände der ehemaligen Fulgurit GmbH in Wunstorf, wo heute auch die umstrittene Asbesthalde liegt, in den vergangenen Jahrzehnten mindestens zwei gravierende Ölunfälle gegeben. Deren Folgen sind bis heute nicht vollständig behoben. Und das obwohl Experten dringenden Handlungsbedarf sehen. Zum einen leckte bis 1989 Schweröl aus einem ehemaligen Bunker, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg Schadstoffabfälle entsorgt wurden. Zudem trat von 1960 bis 1987 Schalöl - das mit Heizöl vergleichbar ist - aus einer Maschine zur Produktion von Asbest-Zementplatten aus. Sowohl das Schweröllager als auch die Maschine gehörten zur ehemaligen Fulgurit GmbH,die von 1912 bis 1993 Baumaterial auf Basis von giftigem Asbest herstellte.
    Gutachten, die „Hallo Niedersachsen“ vorliegen, belegen, dass die Region Hannover von beiden Ölunfällen spätestens seit 1987 Kenntnis hatte. Der Maschinenschaden wurde als so schwerwiegend eingeschätzt, dass die Fulgurit GmbH auf Anweisung des Landkreises, der jetzigen Region Hannover, seit 1988 sogar Sanierungsmaßnahmen durchführen musste. Das Schweröllager wurde hingegen lediglich gereinigt.
    Von 1997 bis 2004 fanden von der Region Hannover angewiesene, jährliche Überprüfungen des Grundwassers statt. Noch im Jahr 2004 wurde an einer Probestelle ein Wert von 3700 Mikrogramm Schalöl pro Liter im Grundwasser festgestellt. Dieser Wert liegt um mehr als das Zehntausendfache über dem erlaubten Prüfwert von 0,2 Mikrogramm pro Liter. Bis 2004 wurden auf dem Gelände auch massiv erhöhte Schwerölwerte im Grundwasser dokumentiert.
    Trotzdem wurden die Messungen 2004 entgegen der Empfehlungen in den Gutachten von der Region Hannover eingestellt.
    Der Mineraloge und ehemalige Dezernatsleiter am Niedersächsischen Landesamt für Ökologie Friedrich Jaeckel kritisiert das Vorgehen der Region Hannover scharf: „Eigentlich hätte aufgrund der festgestellten Belastung durch die Ölverschmutzung im Grundwasser ständig und sofort saniert werden müssen.“
    Auch der Geologe und unabhängige Gutachter Ralf Krupp aus Burgdorf übt Kritik. Er bestätigt, dass noch 2004 Öl in Probebohrungen gefunden wurde:
    „Das ist eigentlich ein Beleg dafür, dass die Sanierung unvollständig war und dass weiterhin ein Sanierungsbedarf besteht."
    Ralf Krupp warnt: „Man hat in diesen Ölen auch Bestandteile, die stark krebserregend sind.“
    Die Region Hannover hält die von 1988 bis 1995 durchgeführten Sanierungsmaßnahmen für ausreichend. Die erhöhten Ölwerte im Grundwasser seien „Ausreißer", sagte der Umweltdezernent der Region Hannover, Axel Priebs dem NDR: „Das sind keine Werte, die Anlass zum Handeln geben. Die Einschätzung unserer Fachleute hat ergeben, dass der Schaden saniert worden ist und dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.“ Die Region Hannover sehe keinen weiteren Handlungsbedarf.


  • Burkhardt Rump: Kalender "Linden 2014"

    Burkhardt Rump: Kalender "Linden 2014". Der Stückpreis liegt bei 19,90 € - zuzgl. Versand (so Versand gewünscht).


    Auch wenn wir bereits Mitte Februar haben - ein Hingucker sind Rumps Arbeiten schon - man kann ihn auch jetzt noch aufhängen und sich ein paar Monate lang freuen. Also los: Bestellen.

    burkhardt.rump@googlemail.com


  • Niedersachsen veröffentlicht militärisch relevante Forschungsprojekte

    Presseinfo: Land hat durch konstruktive Mitarbeit der Hochschulen Höchstmaß an Transparenz geschaffen
    148 militärisch relevante Forschungsprojekte, die sie seit 2000 betrieben haben, haben die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Niedersachsen dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit Stand Dezember 2013 gemeldet. Das geht aus den Daten hervor, die das MWK bei den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Niedersachsen abgefragt und jetzt veröffentlicht hat (siehe Tabellen im Anhang). Durch die konstruktive Mitarbeit der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben wir jetzt ein Höchstmaß an Transparenz geschaffen, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić.
    Mit dem Hochschulentwicklungsvertrag hätten die Hochschulen zugesagt, Transparenz darüber herzustellen, wer in wessen Auftrag mit welcher Fragestellung forscht. „Diese Transparenz muss für alle Forschungsprojekte gelten, die ein Risikopotenzial haben. So können die Vorhaben  innerhalb und außerhalb der Hochschule kritisch hinterfragt und im Einzelfall ethisch bewertet werden. Dabei soll auch die Beteiligung von Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden gewährleistet sein.“ Wenn Hochschulen oder ihre Vertragspartner über den Inhalt ihrer Forschung keine Angaben machen wollten, müssten sie das begründen. „In einer Demokratie verbietet es sich, dass öffentlich geförderte Hochschulen hinter verschlossenen Türen forschen“, betonte Gabriele Heinen-Kljajić.
    Das MWK hatte nach Projekten gefragt, deren öffentliche und private Auftraggeber militärische Interessen nahelegen. Dazu hatte das Ministerium 64 Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen in Niedersachsen angeschrieben. 21 Einrichtungen haben militärisch relevante Forschungsprojekte gemeldet. Davon zehn Hochschulen mit 25,3 Mio Euro an Drittmitteln und elf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit einem Drittmittelvolumen von sechs Mio Euro. Die anderen 43 Einrichtungen haben Fehlanzeige gemeldet. Die gesamten Drittmitteleinnahmen der Hochschulen in den Jahren 2000 bis 2013 beliefen sich auf etwa fünf Milliarden Euro. Die Drittmittelförderungen für militärisch relevante Forschungsprojekte machen demnach etwa 0,5 Prozent der Gesamtdrittmitteleinnahmen in diesem Zeitraum aus.
    Siehe auch beide angehängte Tabellen:
    1. Sicherheitstechnische und militärische Forschungsprojekte an niedersächsischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen seit 2000, Stand: 31. Dezember 2013.

    2. Sicherheitstechnische und militärische Forschungsprojekte an niedersächsischen Hochschulen seit 2000, Stand: 31. Dezember 2013.













  • Hannover hat Geschichte
    Erst nachdem ich 2001 diesen Bericht über das Mädchenhaus der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule in meiner City-/und Ihme-Zeitung veröffentlicht hatte, wurde aus der Gedenkstätte Ahlem das weltweit renommierte Erinnerungs-Projekt, bei dem sich die Prominenz die Klinke in die Hand gibt.





  • das Gemetzel geht weiter